22. April 2021 / 16:17 Uhr

Training trotz Corona: VfL Wolfsburg zum Landesstützpunkt Leichtathletik ernannt

Training trotz Corona: VfL Wolfsburg zum Landesstützpunkt Leichtathletik ernannt

Henning Kampen
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wolfsburg ist wieder Landesstützpunkt Leichtathletik: Abteilungsleiter Marco Quarata (kl. B., l.) übergibt die Urkunde an Stützpunktleiterin Neele Rheinländer. Beim VfL trainieren Top-Athleten wie beispielsweise Maximilian Karsten (großes Bild), der deutsche U19-Meister im Zehnkampf.
Wolfsburg ist wieder Landesstützpunkt Leichtathletik: Abteilungsleiter Marco Quarata (kl. B., l.) übergibt die Urkunde an Stützpunktleiterin Neele Rheinländer. Beim VfL trainieren Top-Athleten wie beispielsweise Maximilian Karsten (großes Bild), der deutsche U19-Meister im Zehnkampf. © Privat/VfL Wolfsburg
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Der VfL Wolfsburg hat nun vom Landessportbund Hannover und dem Niedersächsischen Leichtathletikverband den Status als Landesstützpunkt Leichtathletik verliehen bekommen. Dadurch können die Athletinnen und Athleten des VfL auch während der Corona-Pandemie weiter auf ihrer Anlage trainieren.

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Erfreuliche Nachrichten für den VfL Wolfsburg e. V.: Der Verein bekam jetzt vom Landessportbund Hannover und dem Niedersächsischen Leichtathletikverband den Status als Landesstützpunkt Leichtathletik verliehen. Das bedeutet: Für den Verein gibt's nicht nur zusätzliche Fördermittel, sondern die Spitzen- und Leichtathleten dürfen nun auch während der Corona-Pandemie weiter trainieren. „Wenn wir einen Phil Grolla nehmen, der die Möglichkeit hat, zu den Olympischen Spielen nach Tokio zu fliegen, und wir können ihm diese nicht geben, dann wäre das schadhaft“, sagt Abteilungsleiter Marco Quarata. „Ich bin den Weg gegangen, um die Weiterentwicklung in unserem Verein zu untermauern.“

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Starke Leistung der von Almas und Co. entscheidender Faktor

Eine wichtige Voraussetzung für die Ernennung als Landesstützpunkt waren die starken Leistungen der VfL-Athleten im vergangenen Jahr. Mit Deniz Almas (deutscher Meister über 60 m bei der Hallen-DM und 100 m bei der Freiluft-DM), Tobias Morawietz (deutscher U18-Meister über 200 m) und Maximilian Karsten (deutscher U19-Meister im Zehnkampf) konnte der VfL große Erfolge feiern. „Der Landessportbund sieht, dass in Wolfsburg etwas passiert“, sagt Quarata. Und „wir vergessen dabei nie den Breitensport. Es profitieren bis zu den Jüngsten alle davon.“

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Monatelang musste der VfL sein Leistungszentrum schließen, einzig Bundeskader-Athleten wie Tobias Morawietz durften unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zweimal in der Woche auf die Anlage. Um den VfL-Leichtathleten das tägliche Training ermöglichen zu können, nahm Quarata Kontakt zum Landessportbund auf. Als Landesstützpunkt können die Wolfsburger zudem auf die Kompetenz der Landestrainer aus Hannover zurückgreifen, „so können unsere Trainer sich mit ihnen austauschen und von ihren Erfahrungen profitieren“, sagt Quarata, der zudem hofft, dass der VfL Wolfsburg auch landes- und bundesweit wieder anders wahrgenommen wird.

Landesstützpunkt-Leiterin Rheinländer: "Macht sich in der Branche einen Namen"

Geleitet wird der Landesstützpunkt Wolfsburg von Neele Rheinländer, die zudem stellvertretende Abteilungsleiterin ist. Die 22-jährige Master-Studentin der Fachrichtung Sportbusiness/Management besitzt zudem Trainer-Lizenzen für die Leichtathletik und den Behindertensport. „Sie ist super motiviert und engagiert. Neele möchte sich immer weiter verbessern“, sagt Quarata. „Sie macht sich in der Branche einen Namen und hat bei ihrer Aufgabe die volle Unterstützung des Präsidiums und der Geschäftsführung.“