04. Januar 2019 / 18:20 Uhr

Trainingsauftakt bei RB Leipzig: Rangnick will Auswärts- und Standardbilanz verbessern

Trainingsauftakt bei RB Leipzig: Rangnick will Auswärts- und Standardbilanz verbessern

Anton Zirk
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Ralf Rangnick begrüßte die in der Kälte wartenden Fans mit einem „gesundes neues Jahr“. © Sylvio Hoffmann
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RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick hat beim Trainingsauftakt am Freitag einen Blick zurück auf die Hinrunde geworfen und Ziele für das neue Jahr gesteckt. Unter anderem will er die Auswärtsbilanz seiner Mannschaft verbessern.

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Leipzig. Insgesamt 54 Pflichtspiele haben die Fußballer von RB Leipzig im Jahr 2018 bestritten. Doch nicht nur für die Spieler scheint die Weihnachtspause zur rechten Zeit gekommen zu sein. Auch Ralf Rangnick wirkte am Freitag bei seiner Rückkehr an den Cottaweg erholt. Die in der Kälte wartenden Fans begrüßte der Chef-Coach zum Trainingsauftakt winkend mit einem „gesundes neues Jahr“.

Fokus auf die kommenden Herausforderungen

Beim Pressegespräch im Anschluss an die Einheit zeigte sich Rangnick voll fokussiert auf die Herausforderungen der Rückrunde in der Bundesliga. Zwar sei sein Team als drittbeste Heimmannschaft mit 23 von 27 möglichen Punkten „inzwischen eine richtige Macht im eigenen Stadion“, die Auswärtsbilanz jedoch ausbaufähig. „Wir haben aus acht Spielen acht Punkte geholt. Da müssen wir in der Rückrunde ansetzen.“

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RB Leipzigs erstes Training im neuen Jahr © Sylvio Hoffmann
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Auswärts vor allem gegen Topteams

Für das Ungleichgewicht gebe es verschiedene Ursachen. So sei man in der Hinrunde zuhause meist auf Mannschaften aus dem Mittelfeld oder dem hinteren Drittel der Tabelle getroffen. Auswärts ging es dafür häufiger gegen die Topteams der Liga. Im neuen Jahr gehe es darum, auch „auswärts im Stile einer Heimmannschaft aufzutreten“.

Kaum Standard-Gegentore

Lobende Worte fand Rangnick für die Entwicklung seiner Mannschaft bei gegnerischen Standards. Zuletzt habe man im Hinspiel gegen Dortmund ein Tor nach einer Ecke oder einem Freistoß kassiert. „Wir müssen schauen, dass das so bleibt“, forderte der Coach. Ändern solle sich dafür die eigene Ausbeute: „Einen richtigen Ecken- und Freistoßexperten haben wir im Moment leider nicht. Wer das gemacht hat und auch konnte, ist Emil Forsberg, aber der fehlt uns seit zwei, zweieinhalb Monaten, und wir wissen im Moment auch nicht, ob und wann er uns wieder zur Verfügung steht.“

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Forsberg weiter zur Behandlung in Österreich

Der Schwede kämpft immer noch mit einer Verletzung in der Schambein- und Leistengegend. Training war für ihn am Freitag nur individuell möglich. Laut Rangnick werde der 27-Jährige in den nächsten Tagen weiter in Österreich behandelt: „Mitte, Ende nächster Woche kommt er dann wieder ganz nach Leipzig.“

Offene Augen für Neuzugänge

Seriöse Prognosen zur Rückkehr auf den Platz seien auch im Fall von Amadou Haidara noch nicht möglich. Der Winter-Neuzugang vom Schwester-Club Red Bull Salzburg ist derzeit wegen einer Kreuzbandverletzung außer Gefecht gesetzt. Ob deshalb auf dem Transfermarkt noch mal nachgelegt wird, sei trotzdem nicht sicher. Ralf Rangnick: „Es ist nicht so, dass wir händeringend nach einem neuen Spieler suchen. Wenn wir überhaupt noch was machen auf der Position, dann muss es ein Spieler sein, der uns kurzfristig weiterhilft. Wir halten die Augen offen, aber die sitzen auch nicht wie die Vögel auf der Stange.“

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