11. Januar 2022 / 13:54 Uhr

Trainingsauftakt beim FC Eilenburg: Fünf Corona-Fälle und kein Trainer

Trainingsauftakt beim FC Eilenburg: Fünf Corona-Fälle und kein Trainer

Susan Stephan
Leipziger Volkszeitung
Der FC Eilenburg ist in die kurze Vorbereitung gestartet.
Der FC Eilenburg ist in die kurze Vorbereitung gestartet. © Susan Stephan
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Die Auftaktveranstaltung des FC Eilenburg steht unter keinem guten Stern. Trainer Nico Knaubel befindet sich noch im Urlaub und zwischen den Jahren hatten sich fünf Spieler mit dem Corona-Virus angesteckt. Doch am Donnerstag sollen aller Voraussicht nach alle wieder an Bord sein. Nur der griechische Wirbelwind Alexandros Dimespyra fällt mit einem Bandscheibenvorfall länger aus.

Eilenburg. Es sind nur drei Wochen bis zum ersten Pflichtspiel – dem Kellerduell gegen den FSV Optik Rathenow (29. Januar, 13 Uhr, Ilburg-Stadion). Allein diese Tatsache verrät, dass die kurze Vorbereitung beim FC Eilenburg knackig wird. „Wenn ich eins nicht mag, dann ist das die Vorbereitung im Winter“, flachste Eilenburgs bester Torschütze Adam Fiedler am Montagabend beim Auftakt. Nach einer kleineren Blessur, die er aus dem alten Jahr mitgeschleppt hat, beginnt 2022 für ihn ohne Ball, sondern mit einer Laufrunde durch die Stad.

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Jackisch kehrt zurück

Seine Teamkollegen starten mit Ballgewöhnung unter Co-Trainer Sebastian Heidel ins neue Jahr. Der Ex-Kapitän unterstützt Chefcoach Knaubel drei Mal pro Woche und hat Spaß am Job: „Auch wenn ich nicht so schnell auf den Platz zurückkehren wollte. Es war damals im Herbst eine Notsituation und selbstverständlich zu helfen.“ Ein Comeback als Spieler schließt er aus: „Das Thema ist durch.“ Stattdessen gibt er jetzt die Kommandos. „Wir haben die Pläne mit ,Knaubi’ ausgearbeitet“, so Heidel beim Blick auf seinen „Spickzettel“.

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Der Chefcoach ist noch im Urlaub, kehrt am Mittwoch zurück und leitet ab Donnerstag wieder das Training. Dann sollten auch die fünf Spieler, die sich zwischen den Jahren mit dem Corona-Virus angesteckt haben, wieder am Ball sein. Länger fehlen wird dagegen Alexandros Dimespyra. Der Wirbelwind aus Griechenland ist wahrlich vom Verletzungspech verfolgt. In der Hinrunde fehlte er wegen einer Knieverletzung lange. Mitte Dezember kamen plötzlich Rückenbeschwerden dazu. Diagnose: Bandscheibenvorfall. Noch ist unklar, ob er operiert werden muss, an Fußballspielen ist zumindest nicht zu denken.

Dagegen kehrte Christoph Jackisch auf den Platz zurück. Er hat seine Rückenprobleme überwunden, gilt als „austherapiert“ und dürfte am Samstag (13.30 Uhr) beim ersten Testspiel gegen die U19 von RB Leipzig genauso mitmischen wie Rückkehrer Benjamin Luis. Dann sind aller Wahrscheinlichkeit endlich auch wieder Fans erlaubt. 250 Besucher dürfen das Spiel unter den gegebenen Bedingungen besuchen, wenn das Kabinett am Mittwoch den entsprechenden Beschluss fällt.