06. Dezember 2019 / 13:28 Uhr

Trainingsfleiß und Einstellung stimmen beim FSV Optik Rathenow

Trainingsfleiß und Einstellung stimmen beim FSV Optik Rathenow

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Optik-Kapitän Jerome Leroy feierte unter der Woche seinen 30. Geburtstag. Gegen Halberstadt ist er am Sonntag, nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre, wieder mit dabei. © Christoph Laak
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Regionalliga Nordost: Die Kahlisch-Elf muss am Sonntag beim Tabellennachbarn in Halberstadt antreten.

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Vor dem Fußball-Regionalligisten FSV Optik Rathenow liegen bis zur Winterpause noch zwei Spiele. Spiele, welche im Abstiegskampf durchaus richtungsweisend sein könnten, warten doch Gegner auf die Rathenower, gegen die sich das Team von Trainer Ingo Kahlisch durchaus Chancen auf weitere Punkte ausrechnet. Am Sonntag (Beginn: 13.30 Uhr, Friedensstadion) geht die Reise für den FSV Optik in den Harz zum VfB Germania Halberstadt.

„Halberstadt ist eine junge, spielerisch starke Truppe. Wir müssen auf der Hut sein“, weiß dann auch Optik-Trainer Ingo Kahlisch. Allerdings mussten die Sachsen-Anhaltiner zuletzt drei Niederlagen am Stück hinnehmen und haben in diesen drei Spielen jeweils kein eigenes Tor erzielen können. Die Mannschaft, welche vom ehemaligen Stendaler Trainer Sven Körner trainiert wird, ist daher bis auf Platz 15 der Tabelle abgerutscht und rangiert aktuell somit lediglich einen Punkt und Platz über dem FSV Optik. Von einem Sechs-Punkte-Spiel will Rathenows Trainer dennoch nichts wissen. „Aber es ist ein sehr, sehr wichtiges Spiel für uns.“

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Ingo Kahlisch hat – wie angekündigt – am Dienstag noch einmal über allgemeine Dinge, den Fußball betreffend, mit seinem Team gesprochen. „Alle waren sehr willig. Das Gespräch war ordentlich und auch im Training hat die Einstellung gestimmt. Alle haben sehr fleißig trainiert. Ich denke, dass das Gespräch gefruchtet hat.“ Mit Mut wollen die Rathenower im Harz antreten und möglichst Zählbares mit auf die Heimreise nehmen.

„Wir müssen ordentlichen Fußball spielen, anders geht es in dieser Liga ja auch gar nicht. Aber wir dürfen auch die Grundtugenden des Fußballs nicht vergessen – Kampf und eine ordentliche Taktik gehören nun mal dazu“, erklärt Ingo Kahlisch, der, wie im Hinspiel, einen offensiv eingestellten Gegner erwartet. Dieses hatten die Rathenower nach einer ganz schwachen Leistung mit 1:3 verloren.

Jerome Leroy und Leon Hellwig sind wieder dabei

Dass es diesmal anders läuft, dafür soll auch Kapitän Jerome Leroy wieder sorgen. Der Mittelfeldmann hat unter der Woche seinen 30. Geburtstag gefeiert, ist mit 362 Einsätzen längst Rekordspieler der Rathenower und wird nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre gegen Halberstadt wieder mit an Bord sein. „Vielleicht können wir uns am Sonntag beschenken“, wünschte sich der Jubilar an seinem Ehrentag. Ebenfalls wieder mit dabei ist Leon Hellwig. „Er ist mit Sicherheit nicht fit, hat die Woche nur einmal trainiert, könnte aber dennoch auf dem Platz stehen. Leon ist in unserem Mittelfeld ja sehr wichtig“, verrät Ingo Kahlisch, der auch wieder auf Kevin Adewumi, der zuletzt in Fürstenwalde geschont wurde, zurückgreifen dürfte.

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Die Rathenower (in Rot) gingen bereits nach 48 Sekunden durch einen Treffer von Caner Özcin in Führung. Nach einer gelb-roten Karte für Jerome Leroy musste der FSV Optik aber gewaltig zittern. Zur Galerie
Die Rathenower (in Rot) gingen bereits nach 48 Sekunden durch einen Treffer von Caner Özcin in Führung. Nach einer gelb-roten Karte für Jerome Leroy musste der FSV Optik aber gewaltig zittern. © Christoph Laak
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Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter Caner Özcin, der im Training am Dienstag gestürzt ist und sich dabei leicht weh getan hat. „Bei ihm sollte es aber gehen“, so Rathenows Trainer, der angriffslustig nach Halberstadt fährt. „Wir wollen dort unbedingt etwas holen, das ist das große Ziel“, so Kahlisch, der natürlich auch weiß, dass es sich mit einem Erfolg in Halberstadt etwas entspannter in das letzte Heimspiel diesen Jahres gegen den SV Lichtenberg 47 gehen lassen würde.

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