12. Januar 2022 / 13:54 Uhr

Trainingsstart in Braunschweiger Soccer-Arena: Darum zieht Landesligist Kästorf um

Trainingsstart in Braunschweiger Soccer-Arena: Darum zieht Landesligist Kästorf um

Julian Voges
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainingsstart in der Soccer-Arena: Weil die eigene Anlage noch gesperrt ist, ist der SSV Kästorf kurzerhand in die Halle ausgewichen.
Trainingsstart in der Soccer-Arena: Weil die eigene Anlage noch gesperrt ist, ist der SSV Kästorf kurzerhand in die Halle ausgewichen. © Roland Hermstein / Imago (Symbolbild)
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Vorsfelde machte den Anfang, die Landesliga-Kicker des MTV Isenbüttel zogen nach - nun stieg mit dem SSV Kästorf das dritte heimische Landesliga-Team wieder ins Training ein. Und das, obwohl die eigene Sportanlage noch gesperrt ist.

Nach Spitzenreiter SSV Vorsfelde und dem MTV Isenbüttel startete mit dem SSV Kästorf nun der dritte Landesligist aus der Region in die Rückrunden-Vorbereitung. Da der Verein die gesamte heimische Sportanlage aufgrund der angespannten Corona-Lage noch bis zum einschließlich 15. Januar gesperrt hat, fand der Trainingsauftakt kurzerhand in der Kickoff Soccer-Arena in Braunschweig statt. Außerdem begrüßte Chef-Trainer Sajmir Zaimi einen Rückkehrer und beklagte zwei längerfristige Ausfälle.

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„Dass die Anlage in Kästorf noch gesperrt ist, war mit dem Verein so abgesprochen und kommuniziert“, schildert Zaimi die Gründe für das Ausweichen in die Soccer-Arena. Zehn Spieler begrüßte Kästorfs Trainer zum Auftakt: „Viele Jungs haben es aus beruflichen Gründen einfach nicht geschafft, nach Braunschweig zu kommen.“ Trotzdem: „Dafür war das okay. Die Jungs, die da waren, sind fit und haben auch richtig Gas gegeben.“

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Ganz besonders freute sich Zaimi über die Rückkehr von Mittelfeldmotor Ronald Hasardjan, der in der Hinrunde aufgrund andauernder Schwellungen im Kniegelenk nicht über 74 Minuten Einsatzzeit hinauskam. „Er hat die ganze Einheit mitgemacht und einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Jetzt warten wir in Ruhe ab, wie er die Belastungen vertragen hat“, sagt Zaimi.


Doch leider blieb es nicht bei dieser erfreulichen Nachricht, Zaimi beklagte gleich zwei längerfristige Ausfälle: Mittelfeldspieler Alexander Brakowski, der bereits die gesamte Hinrunde ausfiel, wurde in der vergangenen Woche erfolgreich an der Hüfte operiert. „Er hat die gesamte Vorrunde mit Knieschmerzen gefehlt. Dann wurde er lange untersucht bei einigen Ärzten. Ein loser Knochen im Hüftbereich war letztlich der Auslöser für das Ziehen im Knie“, beschreibt Zaimi und wünscht seinem Schützling eine gute und schnelle Genesung: „Jetzt hoffen wir alle, dass er schnellstmöglich wieder auf die Beine kommt.“ Hüftprobleme plagen auch Innenverteidiger Manuel Gerlof mittlerweile seit einem Jahr, nun scheinen die Schmerzen zu groß geworden zu sein. „Er muss eventuell auch unter das Messer“, fürchtet Zaimi.

Corona-bedingt wurde der Spielplan für den Re-Start überarbeitet, der Landesliga-Wiederbeginn soll nun am 20. Februar erfolgen. Die SSV-Begegnung beim FSV Schöningen soll indes weiterhin am 12. Februar gespielt werden – dies ist unter Einhaltung der 2G-plus-Regelungen auch möglich. „Wir sind aktuell in Gesprächen mit Schöningen und wollen da so schnell wie möglich eine Entscheidung treffen. Grundsätzlich wollen beide spielen, das letzte Wort ist aber auch noch nicht gesprochen“, so Zaimi. Der erste Test des SSV steigt am Samstag (13 Uhr) bei Klassen-Konkurrent TSC Vahdet Braunschweig.