19. Januar 2020 / 13:35 Uhr

Winter-Neuzugang: Deshalb darf Exequiel Palacios in der Bundesliga nicht für Bayer Leverkusen spielen

Winter-Neuzugang: Deshalb darf Exequiel Palacios in der Bundesliga nicht für Bayer Leverkusen spielen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Exequiel Palacios ist bei Bayer Leverkusen seit Januar am Ball - allerdings nur im Training und in Testspielen.
Exequiel Palacios ist bei Bayer Leverkusen seit Januar am Ball - allerdings nur im Training und in Testspielen. © imago images/Jörg Schüler
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Exequiel Palacios ist der einzige Winter-Neuzugang bei Bayer Leverkusen. Doch Trainer Peter Bosz muss wegen einer Rot-Sperre in der Bundesliga vorerst ohne den Mittelfeldspieler auskommen.

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Bittere Pille für Bundesligist Bayer Leverkusen. Die Werkself muss in den nächsten drei Bundesliga-Spielen auf Winter-Neuzugang Exequiel Palacios verzichten. Der für rund 17 Millionen Euro verpflichtete Mittelfeldspieler von River Plate Buenos Aires wurde wegen einer Roten Karte im letzten Meisterschaftsspiel seines ehemaligen Klubs vom argentinischen Fußballverband für drei Spiele gesperrt.

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Gemäß der FIFA-Statuten wurde die Sperre vom DFB übernommen. Damit kann der 21 Jahre alte Argentinier in der Liga frühestens am 21. Spieltag in der Partie gegen Borussia Dortmund am 8. Februar zum ersten mal für die Leverkusener spielen. Er verpasst die Liga-Spiele gegen Paderborn am Sonntag, gegen Fortuna Düsseldorf am 26. Januar und bei der TSG Hoffenheim am 1. Februar. In der Achtelfinal-Partie des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten VfB Stuttgart könnte er sein Pflichtspieldebüt geben.

Völler: "Starker Mittelfeldpsieler mit Zug zum Tor"

Leverkusen hatte den Wechsel des Mittelfeldspielers bereits Mitte Dezember verkündet. Berichten zufolge soll Palacios die Leverkusener könnte die Ablöse für den Youngster sogar bis zu 22 Millionen Euro betragen. Sein neuer Vertrag beim Bundesligisten läuft bis zum Sommer 2025. "Exequiel Palacios ist ein technisch starker Mittelfeldspieler mit Zug zum Tor und der Fähigkeit, seine Mitspieler einzusetzen. Er passt sehr gut zu unserer Mannschaft und zu unserem Spielstil", sagte Bayers Sport-Geschäftsführer Rudi Völler in einer Mitteilung.

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Palacios gilt offenbar nicht als Vorgriff auf einen möglichen Abgang von Kai Havertz oder Charles Aranguiz zum Ende der Saison. Vielmehr soll er Trainer Peter Bosz eine neue Option im Bayer-Mittelfeld ermöglichen. Sowohl das offensiv orientierte Juwel Havertz als auch der defensiv agierende Chilene Aranguiz wurden immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht.