12. April 2020 / 12:43 Uhr

Transfer-Revolution wegen Corona? FIFA erwägt dritte Wechselperiode

Transfer-Revolution wegen Corona? FIFA erwägt dritte Wechselperiode

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die FIFA erwägt aufgrund der Corona-Pandemie einschneidende Veränderungen auf dem Transfermarkt.
Die FIFA erwägt aufgrund der Corona-Pandemie einschneidende Veränderungen auf dem Transfermarkt. © imago images/Geisser
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Aufgrund der Corona-Pandemie könnte es zu einschneidenden Veränderungen auf dem Transfermarkt kommen. Wie die FIFA erklärte, erwägt man wegen der Ausnahmesituation eine dritte Wechselperiode.

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Die FIFA hat in der Coronavirus-Pandemie weitere Flexibilität für den Transfermarkt angekündigt. Bislang gibt es zwei Phasen, in denen Spieler wechseln dürfen: Eine zwischen den Saisons, die nicht länger als zwölf Wochen dauern darf, und eine zur Mitte der Saison, die vier Wochen nicht überschreiten darf. "Was wir jetzt sehen könnten in der Krise, wäre, dass Verbände ein zusätzliches, drittes Transferfenster öffnen", sagte James Kitching, FIFA-Direktor Football Regulatory, in der "Sportschau" der ARD zu den Überlegungen: "Das würden wir flexibel handhaben, wenn die 16 Wochen Gesamtzeit nicht überschritten werden."

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Die FIFA hatte zuletzt diverse Empfehlungen und Richtlinien mit Bezug auf Transfers und Verträge in der Coronavirus-Krise abgegeben. Im deutschen Männerfußball waren bislang zwei so genannte Registrierungsperioden für Transfers geplant: Vom 1. Juli bis 31. August 2020 sowie vom 2. Januar bis 1. Februar 2021. Sollte die derzeit unterbrochene Saison länger als geplant dauern, könnten die Transferperioden verlegt werden.

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Der Weltverband hatte sich zudem dafür ausgesprochen, dass Verträge von Profis an den wirklichen Ablauf der derzeit unterbrochenen Spielzeit angepasst werden. Demnach sollen auslaufende Kontrakte solange verlängert werden können, bis die Saison beendet ist. Im Sommer geplante Spielerwechsel sollen ebenfalls erst danach vollzogen werden. Die FIFA kann in diesen Fragen jedoch keine bindenden Vorgaben machen. "Wir müssen anerkennen, dass das nationale Arbeitsrecht und die Autonomie von Klubs und Spielern immer Vorrang haben", sagte Kitching.