08. September 2019 / 09:00 Uhr

Neue Forderung: Bayer-Sportchef Rolfes will Transfer-Revolution für die Bundesliga

Neue Forderung: Bayer-Sportchef Rolfes will Transfer-Revolution für die Bundesliga

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwei Bayer-Transfers und ihr Architekt: Simon Rolfes (v.l.) holte Kerem Demirbay und Nadiem Amiri von der TSG Hoffenheim. Demirbay kam deutlich vor Saisonstart, Amiri erst kurz davor.
Zwei Bayer-Transfers und ihr Architekt: Simon Rolfes (v.l.) holte Kerem Demirbay und Nadiem Amiri von der TSG Hoffenheim. Demirbay kam deutlich vor Saisonstart, Amiri erst kurz davor. © imago images / Jan Huebner
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Stellt auch die Bundesliga ihr Transfer-Fenster um? Nachdem die Premier League vor zwei Jahren einführte, dass Spielerwechsel nur vor dem ersten Spieltag möglich sind, regte sich in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien nichts. Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes hat nun einen neuen Vorstoß unternommen.

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Gibt es bald englische Verhältnisse in der Bundesliga? Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes hat sich für ein Ende der Transferperiode vor dem ersten Bundesliga-Spieltag ausgesprochen und somit eine Angleichung an die Premier League gefordert. Der Grund: „Damit die Teams auch im Sinne der Chancengleichheit mit ihrem Kader für die 17 Hinrunden-Spiele an den Start gehen“, sagte der Ex-Nationalspieler der Bild am Sonntag.

Rückblick: Im September 2017 hatten sich die Klubs der Premier League darauf geeinigt, den "Deadline Day" vor den Saisonstart zu legen. Hinter Fußball-Europa lag das wochenlange Tauziehen um den Rekordtransfer von Neymar und die Nachwehen mit den Wechseln von Ousmane Dembélé und Philippe Coutinho zum FC Barcelona, das auch die Vereine der Premier League in Atem hielt. Später zogen auch die weiteren englischen Ligen nach.

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Widerstand in der Premier League - Klopp: "Muss zur gleichen Zeit schließen"

Der Gedanke dahinter: Die Vereine wollten dem realen Irrsinn der letzten Transfer-Tage Einhalt gebieten und Ruhe in die Kader bringen, noch bevor die Saison beginnt. Auch in Deutschland hatte diese Idee viele Fürsprecher, einer Umfrage zufolge sprachen sich 17 von 18 Bundesligisten für eine entsprechende Anpassung auch in Deutschland aus - passiert ist seither jedoch nichts.

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In England allerdings regt sich inzwischen Widerstand gegen die "neue" Transferperiode. "Mir ist egal, wann es schließt, aber es muss zur gleichen Zeit schließen", grollte etwa Liverpool-Trainer Jürgen Klopp. "Die Idee war klar: Sie haben darüber geredet, es zu schließen, bevor die Saison startet. Das ist eine gute Idee, aber sie wurde nur in England umgesetzt. Das macht keinen Sinn."

In dieser Saison endete die Transferfrist in der Bundesliga erst am 2. September, also nach dem dritten Spieltag. In England waren dagegen mit Saisonbeginn keine Spielereinkäufe mehr möglich. „Ich würde es begrüßen, wenn wir, Spanien, Italien und Frankreich das übernehmen würden“, ergänzte Rolfes.

Hier abstimmen: Sollte das Transfer-Fenster vor dem ersten Spieltag schließen?

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