14. August 2020 / 19:09 Uhr

Fix! Nationalspieler Luca Waldschmidt wechselt zu Benfica - Lissabon holt auch Vertonghen und Everton

Fix! Nationalspieler Luca Waldschmidt wechselt zu Benfica - Lissabon holt auch Vertonghen und Everton

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Luca Waldschmidt, Jan Vertonghen und Everton verstärken Benfica Lissabon
Luca Waldschmidt, Jan Vertonghen und Everton verstärken Benfica Lissabon © imago images/Jan Huebner/ActionPlus/PRiME Media Images/Montage
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Der SC Freiburg verkauft einen weiteren Leistungsträger: Nationalspieler Luca Waldschmidt spielt künftig für Benfica Lissabon. Am Freitag präsentierten die Portugiesen neben dem Deutschen auch Jan Vertonghen und Everton als Zugänge.

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Der SC Freiburg lässt einen zweiten wichtigen Leistungsträger ziehen: Nach Torwart Alexander Schwolow, der sich Hertha BSC angeschlossen hat, verlässt nun auch Stürmer Luca Waldschmidt die Breisgauer. Der Nationalspieler schließt sich mit sofortiger Wirkung dem portugiesischen Spitzenverein Benfica Lissabon an. Das vermeldete der Klub am Freitag, nachdem bereits tags zuvor durchgesickert war, dass der 24-Jährige zu finalen Verhandlungen nach Portugal geflogen war. Neben Waldschmidt gab der Klub zeitgleich die Verpflichtungen von Innenverteidiger Jan Vertonghen (zuletzt Tottenham Hotspur) und Flügelstürmer Everton (zuletzt Gremio Porto Algere) bekannt.

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Waldschmidt, der im vergangenen Jahr in der deutschen Nationalmannschaft debütierte und unter Bundestrainer Joachim Löw bisher drei Mal zum Einsatz kam, gilt als absoluter Wunschspieler von Benfica-Trainer Jorge Jesus, der in diesem Sommer nach fünf Jahren zu den Portugiesen zurückkehrte. Bei den Lissabonern spielt seit Januar auch Ex-BVB-Profi Julian Weigl. "Ich habe mir die Entscheidung zu gehen wirklich nicht leicht gemacht, weil ich weiß, was ich am SC Freiburg hatte", wird Waldschmidt in einer Mitteilung der Freiburger zitiert. "Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir der Sport-Club entgegengebracht hat und habe immer versucht, das zurückzuzahlen. Dass ich hier zum A-Nationalspieler werden konnte, werde ich nicht vergessen."

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Wie viel Geld Freiburg für Waldschmidt einnimmt, ist nicht genau bekannt, kolportiert wurde zuletzt eine Summe von 12 bis 15 Millionen Euro. Damit macht Freiburg, das in diesem Sommer auch aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie auf Spielerverkäufe angewiesen ist, einen satten Gewinn. Die Breisgauer hatten den Angreifer vor zwei Jahren für fünf Millionen Euro vom Hamburger SV verpflichtet. Seither schoss der gebürtige Siegener in 56 Spielen 17 Tore für den Klub und bereitete sechs weitere Treffer vor. "Jetzt habe ich mich entschieden, den nächsten Schritt zu gehen und freue mich auf die neue Aufgabe", meinte Waldschmidt. Für Freiburg-Sportdirektor Klemens Hartenbach ist der Transfer Waldschmidts zu einem Topklub wie Benfica eine "Auszeichnung unserer Arbeit".