15. Oktober 2020 / 12:39 Uhr

Optik legt personell nach: Ex-RB-Kicker neu im Team von Ingo Kahlisch

Optik legt personell nach: Ex-RB-Kicker neu im Team von Ingo Kahlisch

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Nachwuchsspieler Oliver Bias erheilt einen Profivertrag bis Juni 2020. 
Oliver Bias war zuletzt vereinslos. © GEPA pictures
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Regionalliga Nordost: Der 19-jährige Oliver Bias schließt sich dem  FSV Optik Rathenow, der am Samstag beim Berliner AK gastiert, an.

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Einen neuen Spieler konnten die Trainingskiebitze unter der Woche beim Fußball-Regionalligisten FSV Optik Rathenow beobachten. Und seit Mittwochabend steht auch fest, dass Oliver Bias künftig die Töppen für die Rathenower schnüren wird.

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Der 19-Jährige wurde im sächsischen Johanngeorgenstadt geboren und zunächst beim FC Erzgebirge Aue ausgebildet. In den letzten fünf Jahren spielte er dann für den Nachwuchs von Rasenballsport Leipzig und kam in dieser Zeit auf stattliche 60 Spiele in der Nachwuchs-Bundesliga. Außerdem durfte er auch in der Europapokal-Qualifikation gegen den schwedischen Vertreter BK Häcken einmal für die erste Mannschaft der Messestädter spielen. Zuletzt war er seit Juli vereinslos.

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„Oliver hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen. Seit Mittwoch steht fest, dass er künftig für uns auflaufen wird“, verrät Optik-Trainer Ingo Kahlisch. Der 1,64 Meter große Mittelfeld-Akteur kommt vornehmlich auf den Außenpositionen zum Einsatz. „Er ist ein kleiner, flinker Wirbelwind und bringt eine Menge Tempo mit. Außerdem ist er sehr ballsicher“, freut sich der Rathenower Trainer über seinen Neuzugang, der am Samstagnachmittag im Auswärtsspiel beim Berliner AK (Beginn: 13.30 Uhr) wohl noch nicht zum Einsatz kommen wird. „Ich weiß nicht, ob wir ihn bis dahin spielberechtigt bekommen. Der beim Verband dafür zuständige Mitarbeiter ist aktuell im Urlaub“, erklärt Ingo Kahlisch.

Trotzdem wollen sich die Rathenower beim BAK natürlich nicht kampflos ergeben. „Wir wissen, dass es in der Regionalliga keine leichten Spiele für uns gibt. Schon gar nicht auswärts“, weiß Trainer Ingo Kahlisch um die Schwere der kommenden Aufgabe. Vor allem spielerisch gehören die Hauptstädter seit Jahren zu den besten Mannschaften der Liga, haben aber auch in diesem Sommer wieder einen großen Umbruch hinter sich gebracht.

Berliner AK fehlt die Konstanz

Vor allem die Konstanz fehlt der Mannschaft von André Meyer, der bis zum letzten Jahr den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue trainiert hatte, noch. Gute Ergebnisse und Leistungen wechseln sich mit erschreckenden Auftritten ab. Vielleicht erwischen die Berliner ja gerade gegen Optik wieder einen schwächeren Tag?

Das wäre sicher nötig, damit die Rathenower etwas Zählbares mit in die Heimat nehmen können. Die zuletzt zweiwöchige Pause kam der Kahlisch-Truppe sehr gelegen. „Wir konnten noch einmal ein wenig durchpusten, das hat uns gut getan. Die Belastung war davor sehr hoch und wird auch in den kommenden Wochen hoch sein“, erklärt der Rathenower Trainer, der mit seinem Team nun bis zum 20. Dezember an jedem Wochenende im Einsatz ist und auch noch eine englische Woche bis zum Jahresende mit seiner Mannschaft bestreiten muss.

Personell kann Kahlisch beim BAK auf einen ordentlichen Kader zurückgreifen. Kapitän Jerome Leroy fehlt natürlich weiter und auch Nicola Köhler wird nach einer im Training erlittenen Zerrung ausfallen. Emre Turan und Caner Özcin hatten zuletzt wenig trainiert, dürften aber zur Verfügung stehen. „Da müssen wir schauen inwieweit es reichen wird“, so Ingo Kahlisch, der ansonsten aber auf alle anderen Akteure bauen kann und die Trainingsintensität in den letzten Tagen lobte: „Die Jungs hängen sich richtig rein, das stimmt mich positiv.“

Berliner AK am 28. Oktober in Rathenow

Während der FSV Optik Rathenow am Mittwoch, den 28. Oktober, zu seinem Auswärtsspiel beim FSV 63 Luckenwalde antreten muss, findet auch eine Regionalliga-Partie im Stadion am Vogelgesang statt. Dann empfängt der morgige Gegner des FSV Optik – der Berliner AK – in seinem Heimspiel des 12. Spieltages die VSG Altglienicke. Das Spiel wird in Rathenow ausgetragen, da das Berliner Poststadion nicht über Flutlicht verfügt. Da auch andere Berliner Stadien nicht zur Verfügung stehen, folgte der Wechsel nach Rathenow.