19. Juli 2019 / 11:56 Uhr

Irre Transfer-Panne in der Türkei: Zweitligist Menemen Spor verpflichtet falschen Spieler

Irre Transfer-Panne in der Türkei: Zweitligist Menemen Spor verpflichtet falschen Spieler

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lamin Jallow spielt weiterhin in der italienischen Serie B für US Salernitana.
Lamin Jallow spielt weiterhin in der italienischen Serie B für US Salernitana. © Getty / Screenshot Twitter
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Was für ein Irrtum in der zweiten türkischen Liga! Der gerade erst aufgestiegene Klub Menemen Spor verpflichtete einen Spieler zum vermeintlichen Schnäppchen-Preis, um dann festzustellen: Wir haben den falschen Jallow unter Vertrag genommen. Am Ende "rettete" der Medizincheck den Verein.

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Die Vorfreude beim türkischen Zweitliga-Aufsteiger Menemen Spor war groß, weil man seinen absoluten Wunschspieler Jallow für "nur" 1,5 Millionen Euro verpflichtet hatte. Es sollte der Transfer-Coup des Sommers werden, doch kurz nach der Ankunft stellten die Klub-Verantwortlichen fest: Das ist gar nicht der Spieler, den wir wollten! Der Zweitligist hat tatsächlich Alpha Jallow anstelle von Lamin Jallow verpflichtet - danach allerdings ruderte man ganz schnell zurück.

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Laut einem Bericht der türkischen Tageszeitung 9 Eylül Gazetesi habe der Verein ein Angebot eines Spielervermittlers erhalten, der Jallow für den vermeintlichen Spott-Preis von 1,5 Millionen Euro angeboten hatte. Die Freude über die Verpflichtung hielt bei den Klub-Verantwortlichen allerdings nicht lange an - denn anstatt Lamin Jallow aus der italienischen Serie B zu verpflichten, nahm man Alpha Jallow von Alcochetense aus der portugiesischen dritten Liga unter Vertrag. Lamin war erst im Januar für 1,8 Millionen Euro zu US Salernitana gewechselt.

Zweitliga-Klub bestreitet die Vorwürfe einer falschen Verpflichtung

Der Vertrag war bereits unterzeichnet und ein Bild des "Neuzugangs" mit Trainer Ramazan Kursunlu wurde bereits auf der vereinsinternen Website veröffentlicht. Erst bei der Video-Analyse entdeckten die Trainer, dass es sich um eine Verwechselung handeln muss. Umgehend wurde der bereits unterschriebene Kontrakt aufgelöst. Und nicht nur der Verein steht nun mit leeren Händen da, sondern auch der "falsche Jallow" - denn der Gambier ist nun vereinslos.

In der offiziellen Vereinsmitteilung stritt man schließlich ab, einen fehlerhaften Transfer getätigt zu haben: "Gemäß des Ergebnisses des Medizinchecks wurde der Vertrag mit dem Spieler aufgelöst. Die Berichte über Alpha und Lamin Jallow, die heute in verschiedenen Medien erscheinen, bilden nicht die Wirklichkeit ab."

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