28. Juli 2020 / 17:48 Uhr

Transfer perfekt: VfB Stuttgart verpflichtet Gregor Kobel nach Leihe fest von der TSG Hoffenheim

Transfer perfekt: VfB Stuttgart verpflichtet Gregor Kobel nach Leihe fest von der TSG Hoffenheim

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gregor Kobel bleibt dem VfB Stuttgart langfristig erhalten.
Gregor Kobel bleibt dem VfB Stuttgart langfristig erhalten. © Getty Images
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Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart hat eine weitere Baustelle in der Mannschaft geschlossen und Gregor Kobel von der TSG Hoffenheim verpflichtet. Der Schweizer Torhüter, der bereits in der vergangenen Zweitliga-Saison an die Schwaben verliehen war, hat einen langfristigen Vertrag im Ländle unterschrieben.

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Die Torwartfrage beim VfB Stuttgart ist geklärt. Der Bundesliga-Aufsteiger gab am Dienstag die Verpflichtung von Gregor Kobel bekannt. Der Schlussmann war bereits in der vergangenen Saison von der TSG Hoffenheim an die Schwaben ausgeliehen und unterschreibt einen Vertrag bis 2024. Berichten zufolge zahlt der VfB inklusive Boni rund fünf Millionen Euro für den 22 Jahre alten Schweizer. Da sich der Ablöse-Poker in den vergangenen Wochen als zäh erwies, hatten die Schwaben auch andere Alternativen ins Auge gefasst. So war auch HSV-Torhüter Julian Pollersback als Zugang gehandelt worden.

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Eine Stunde, bevor der Kobel-Transfer am Dienstagnachmittag offiziell gemacht wurde, hatten die Schwaben bereits die Verpflichtung von Hannover-Verteidiger Waldemar Anton fixiert. Nun folgt der Schweizer Keeper. Gregor hat seine Qualitäten in der vergangenen Saison eindrucksvoll bewiesen und einen großen Anteil zum Wiederaufstieg geleistet", sagte Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat. "Er bringt großartige sportliche Qualitäten mit und arbeitet sehr zielstrebig und konzentriert daran, sich weiterzuentwickeln."

Kobel hatte sich derweil auch in den Fokus anderer Vereine gespielt. Vor allem Hertha BSC soll auf der Suche nach einer jüngeren Alternative zum bisherigen Stammkeeper Rune Jarstein um den ehemaligen Schweizer U21-Nationaltorwart geworben haben. Dieser entschied sich nun gegen die Hauptstadt und bleibt bei seinen Kollegen, mit denen er den Aufstieg schaffte. In der zurückliegenden Saison absolvierte Kobel 31 Spiele in der 2. Liga, in denen elfmal zu Null spielte. Im Jahr davor war er an den FC Augsburg ausgeliehen, wo er regelmäßig Bundesliga-Luft schnupperte.

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Nach den ebenfalls nach ihren Leihen fest verpflichteten Wataru Endo fürs Mittelfeld und Rechtsverteidiger Pascal Stenzel sowie dem vom FC Arsenal ausgeliehenen Innenverteidiger Konstantinos Mavropanos und Hannovers Anton, ist Kobel Zugang Nummer fünf beim VfB.