12. Juni 2022 / 13:39 Uhr

Bericht über Transfer-Wende: Werder Bremen verzichtet auf Verpflichtung von Bayern-Talent Sarpreet Singh

Bericht über Transfer-Wende: Werder Bremen verzichtet auf Verpflichtung von Bayern-Talent Sarpreet Singh

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sarpreet Singh wird in diesem Sommer offenbar nicht zu Werder Bremen wechseln.
Sarpreet Singh wird in diesem Sommer offenbar nicht zu Werder Bremen wechseln. © IMAGO/Sascha Janne (Montage)
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Die Verhandlungen zwischen Sarpreet Singh und Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen über einen Transfer im Sommer schienen vor dem Abschluss zu stehen. Doch nun haben die Hanseaten offenbar Abstand von einer Verpflichtung des 23-Jährigen genommen. Das berichtet der "Kicker".

Ein Wechsel von Sarpreet Singh zu Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen ist offenbar vom Tisch. Wie der Kicker berichtet, nahmen die Hanseaten Abstand von einer Verpflichtung des 23-Jährigen. Der Grund seien die anhaltenden Verletzungsprobleme des Offensivspielers, der sich bereits seit drei Monaten mit einer hartnäckigen Schambeinentzündung herumschlägt. Dem Bericht zufolge wäre Singh erst in den nächsten drei bis vier Monaten bereit für einen vollumfänglichen Einsatz. Für Werder sei diese Zeitspanne zu groß.

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Dabei hätten die Parteien – so heißt es weiter – bezüglich der Wechselmodalitäten bereits eine Einigung erzielt. Auch sein Stammverein FC Bayern München hätte demnach mit einer Summe von 400.000 Euro an dem Transfer profitiert. Der vorgesehene Medizincheck in Bremen wurde nach den zurückliegenden Untersuchungen nun jedoch offenbar gar nicht erst durchgeführt. Singh werde nun sein Reha-Programm in München weiter abspulen.

Singh war 2019 aus seiner neuseeländischen Heimat zum FC Bayern gewechselt und dort vor allem in der zweiten Mannschaft zum Zuge kommen. In der Saison 2019/2020 bestritt er zwei Bundesliga-Spiele für die Bayern. Sein Erstliga-Debüt gab er dabei gegen Werder. Im Winter 2021 ging er für ein halbes Jahr zur Leihe zum 1. FC Nürnberg. In der abgelaufenen Saison spielte er auf Leihbasis für Zweitligist Jahn Regensburg und wurde dort zum Stammspieler. Bis zu seiner Verletzung absolvierte er 27 Pflichtspiele, in denen ihm sechs Tore und neun Vorlagen gelangen.

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Bei Werder wäre der Neuseeländer Sommer-Neuzugang Nummer vier gewesen. Niklas Stark kommt von Hertha BSC, Amos Pieper von Arminia Bielefeld und Dikeni Salfiou aus dem Nachwuchs des FC Augsburg nach Bremen. Für diese Spieler wurde keine Ablöse fällig.