30. Dezember 2018 / 13:46 Uhr

Transfer zum FC Ingolstadt fix: Philipp Tschauner verlässt Hannover 96 

Transfer zum FC Ingolstadt fix: Philipp Tschauner verlässt Hannover 96 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Philipp Tschauner sagt ciao! Hannover 96 verliert seine Nummer zwei an den FC Ingolstadt.
Philipp Tschauner sagt ciao! Hannover 96 verliert seine Nummer zwei an den FC Ingolstadt. © imago/Montage
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Es deutete sich an, jetzt ist es offiziell: Philipp Tschauner verlässt Hannover 96 nach zweieinhalb Jahren. Sein Ziel ist der Zweitliga-Letzte FC Ingolstadt. 

Am Donnerstag und Freitag absolvierte er die Medizinchecks bei den Schanzern: die ehemalige Nummer eins von Hannover 96 hat einen neuen Verein. Philipp Tschauer wird sich bis zumindest zum Sommer 2019 auf Leihbasis dem FC Ingolstadt anschließen, der derzeit mit zehn Punkten auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga steht. Sollten die Schanzer den Klassenerhalt schaffen, können sie eine Kaufoption ziehen.

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Bei 96 verlor Tschauner seinen Stammplatz vor der Saison 2018/19. Anders als in der vergangenen Spielzeit setzte sich der Aufstiegstorwart nicht im Zweikampf mit Michael Esser durch. Der gebürtige Bayer wird ausgeliehen, hat in der niedersächsischen Landeshauptstadt noch bis Juni 2020 Vertrag.

In Bildern: Die Zeit von Philipp Tschauner bei Hannover 96


Im Jahr 2015 wurde der gebürtige Schwabacher vom damaligen 96-Sportdirektor Dirk Dufner an die Leine gelotst. Über den 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München und FC St. Pauli verschlug es Tschauni in die Landeshauptstadt zu Hannover 96. Zur Galerie
Im Jahr 2015 wurde der gebürtige Schwabacher vom damaligen 96-Sportdirektor Dirk Dufner an die Leine gelotst. Über den 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München und FC St. Pauli verschlug es "Tschauni" in die Landeshauptstadt zu Hannover 96. ©

Nach drei Jahren bei Hannover 96 findet Tschauner rührende Worte an das Team und die Fans der Roten:

Zu stark für die Kabine

Im Jahr 2015 wurde der gebürtige Schwabacher vom damaligen 96-Sportdirektor Dirk Dufner an die Leine gelotst. Über den 1. FC Nürnberg, TSV 1860 München und FC St. Pauli verschlug es "Tschauni" in die Landeshauptstadt zu Hannover 96. Damals kehrte Tschauner dem Kiezclub den Rücken, weil er nach dreieinhalb Jahren nicht mehr die Nummer eins am Millerntor war.

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Bei 96 erarbeitete sich Michael Esser einen Vorsprung, weil er die Defizite nach dem Abgang von Salif Sané besser ausgleichen kann. In Sané verlor 96 den kopfballstärksten Spieler, Esser hat in der Strafraumbeherrschung Vorteile gegenüber Tschauner. Aus Ersatztorwart und früherer Kapitän hat Tschauner eine starke Position in der Kabine.

Die Stimmung in der Mannschaft war zuletzt schlecht, gab auch Trainer André Breitenreiter zu. Tschauner war war offenbar zu schwach fürs Tor, aber zu stark für die Kabine. Den Schritt vom Vorletzten der Bundesliga zum Letzten der zweiten Liga hat Tschauner nicht ganz freiwillig vollzogen.

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