31. August 2021 / 20:39 Uhr

Transferfenster geschlossen: Das sind die Neuzugänge in der Bundesliga

Transferfenster geschlossen: Das sind die Neuzugänge in der Bundesliga

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Am Dienstagabend schloss das Transferfenster in Deutschland. Die Klubs der Bundesliga können damit nur noch vereinslose Spieler verpflichten oder müssen bis zum Januar warten. Der SPORTBUZZER zeigt alle Neuzugänge der 18 Bundesligaklubs. 

Seit Dienstagabend ist Schluss: Bis 18 Uhr mussten die Transfers in der Bundesliga über die Bühne gehen. Zwar gaben die 18 Klubs bei ihrer Einkaufstour nach Schätzungen der dpa mit knapp 400 Millionen Euro über 130 Millionen Euro mehr aus als im vergangenen Jahr, blieben aber noch immer weit unter der Rekordsumme in Höhe von knapp über 700 Millionen Euro aus den noch unbeschwerten Zeiten im Sommer 2019. Bei den diesjährigen Transfereinnahmen in Höhe von rund 445 Millionen Euro erwirtschafteten sie wie schon im Vorjahr sogar ein Plus.

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Die hochkarätigsten Transfers spielten sich wie so häufig bei den Top-Klubs ab. Auch wenn die Bundesliga-Klubs auch vor dem Hintergrund der Corona-Krise auf spektakuläre Deals wie in anderen Ligen verzichteten, deckten sich FC Bayern, RB Leipzig und Borussia Dortmund doch mit neuen Spielern ein. Der FCB wilderte gleich mehrfach beim Vizemeister aus Sachsen, schnappte RB mit Julian Nagelsmann nicht nur den Trainer weg, sondern mit Innenverteidiger Dayot Upamecano und Kapitän Marcel Sabitzer auch noch die beiden einflussreichsten Feldspieler. Leipzig bediente sich indes ebenfalls bei einem Bundesliga-Konkurrenten, kaufte Eintracht Frankfurt den Topstürmer André Silva ab; stattdessen wanderten Hwang Hee-chan (Wolverhampton) und Alexander Sörloth (Real Sociedad) ins Ausland ab; unter Nagelsmanns Nachfolger Jesse Marsch kamen ansonsten vor allem hoffnungsvolle Talente, am letzten Transfer-Tag etwa der 18 Jahre alte Ilaix Moriba vom FC Barcelona.

Die Sommer-Neuzugänge der Bundesliga-Klubs 2021/22

Dayot Upamecano ist nach München gewechselt, André Silva trägt künftig das Leipzig-Trikot. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt alle Bundesliga-Neuzugänge im Sommer 2021/22. Zur Galerie
Dayot Upamecano ist nach München gewechselt, André Silva trägt künftig das Leipzig-Trikot. Der SPORTBUZZER zeigt alle Bundesliga-Neuzugänge im Sommer 2021/22. ©

Auch der BVB musste unterdessen den Verlust eines echten Leistungsträgers wett machen. Bereits im Juli verließ Jadon Sancho die Borussia nach monatelangem Transferpoker und schloss sich für 85 Millionen Euro dem englischen Vizemeister Manchester United an. Das eingenommene Geld steckten die durch Corona finanziell stark in Mitleidenschaft gezogenen Dortmunder nur teilweise in neue Spieler. Als Sancho-Erbe kam Donyell Malen für 30 Millionen Euro von PSV Eindhoven, Torwart Gregor Kobel wechselte für 15 Millionen Euro aus Stuttgart in den Signal Iduna Park. Am letzten Transfer-Tag schloss der BVB pragmatisch zudem eine verletzungsbedingte Lücke in der Abwehr - Marin Pongracic wurde vom VfL Wolfsburg ausgeliehen.

Union Berlin vollzieht großen Kader-Umbruch

Was fiel in der Bundesliga sonst auf? Besonders aktiv präsentierte sich Union Berlin. Sportchef Oliver Ruhnert vollzog einen gewaltigen Kader-Umbruch mit insgesamt 16 externen Neuzugängen und zehn Abgängen. Darunter sind mit Taiwo Awoniyi (kam für 6,5 Millionen Euro vom FC Liverpool) und Robert Andrich, der für die gleiche Summe zu Bayer 04 Leverkusen abwanderte, sowohl der Rekord-Zugang als auch der Rekord-Abgang in der Vereinsgeschichte der Köpenicker. Insgesamt machte die Bundesliga übrigens im Gegensatz zu vielen anderen Ligen ein (kleines) Transfer-Plus: rund 60 Millionen Euro nahmen die deutschen Erstligisten laut transfermarkt.de mehr ein als sie ausgaben.