27. Juli 2017 / 08:51 Uhr

Transportschäden am Schiff von Hertha BSC (mit Bildergalerie)

Transportschäden am Schiff von Hertha BSC (mit Bildergalerie)

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Das Schiff liegt mindestens bis Ende August im Hafen von Wustermark.

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Eine Fahrt auf Land ist eben doch nicht so gut für ein Schiff. Beim Transport der „Hertha“, von der Fußball-Bundesligist Hertha BSC seinen Namen bekommen hat, ist das 1886 gebaute Schiff in Mitleidenschaft gezogen worden. „Sie hat einige Transportschäden bekommen. Das Dach ist hinten zerschlagen und das Geländer eingedrückt“, berichtete Hertha-Präsidiumsmitglied Ingmar Pering. Er versicherte aber: „Der Hertha geht es ganz gut.“

Die Hertha liegt seit Mittwochmorgen im Hafen von Wustermark. Zur Galerie
Die Hertha liegt seit Mittwochmorgen im Hafen von Wustermark. © Tanja M. Marotzke
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Pering hatte mit seinem Präsidiumsmitglied Christian Wolter eine Aktiengesellschaft gegründet, die das 131 Jahre alte Schiff von der Prignitzer Leasing AG gekauft hatte. Am Montagabend startete der Rücktransport vom Klempowsee in Wusterhausen (Ostprignitz-Ruppin) nach Wustermark, wo das Schiff wieder zu Wasser gelassen werden und anschließend nach Berlin fahren sollte.

Doch der Transport hatte seine Hindernisse, so dass ein Transport in einer Nacht – wie ursprünglich angedacht – nicht klappte. Kurz nach 6 Uhr morgens machte der Transport Rast auf einem Parkplatz in Ribbeck. „Der Regen hat die Äste einen Meter weiter runtergedrückt als bei der Besichtigung der Strecke“, berichtete Pering, weshalb der Transport nur sehr langsam vorankam. Der Dauerregen hatte noch einen weiteren negativen Effekt. Die Bilge, der unterste Raum auf einem Schiff, lief mit Wasser voll. „Da ist ja auch immer Öl in der Bilge, das Abpumpen wird teuer“, sagte Pering, schließlich sei das Wasser damit Sondermüll.

Der Hertha-Schwertransporter setzt sich in Bewegung.

Geplaatst door MAZ Sportbuzzer op maandag 24 juli 2017

Doch immerhin lief der zweite, zusätzliche Transporttag, problemlos. „Das Schiff wurde auch noch nachts reingehoben“, erzählte Pering. Schon am Montag hatte er gesagt: „Wir warten hier schon seit 70, 80 Jahren auf das Schiff, da kommt es auf einen Tag nun auch nicht mehr an.“ Mit der Rückkehr der Hertha rechnet er aber nicht vor Ende August, Anfang September. „Jetzt warten wir auf Jungs vom Wasser-Schifffahrtsamt.“ Ein Fahrtauglichkeits- und Schwimmfähigkeitstest sind notwendig, um das Schiff nach Berlin zu fahren. Auch ein fest installiertes Funkgerät braucht die „Hertha“ noch.

Die besten Bilder zum "Hertha"-Transport.

Schon vor knapp drei Wochen wurde die Hertha aus dem Wasser geholt. Zur Galerie
Schon vor knapp drei Wochen wurde die Hertha aus dem Wasser geholt. © Julian Stähle

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