28. Januar 2019 / 07:34 Uhr

Trauer um zwei Nürnberger Fußballer - Streit an S-Bahn-Station eskaliert

Trauer um zwei Nürnberger Fußballer - Streit an S-Bahn-Station eskaliert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ein Schild warnt am Bahnsteig am S-Bahnhof Frankenstadion vor der Gefahr, auf das Gleis zu fallen. Bei einem Streit in Nürnberg sind zwei Männer von einer S-Bahn überfahren und getötet worden.
Ein Schild warnt am Bahnsteig am S-Bahnhof Frankenstadion vor der Gefahr, auf das Gleis zu fallen. Bei einem Streit in Nürnberg sind zwei Männer von einer S-Bahn überfahren und getötet worden. © dpa
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Schlimme Szenen Nürnberger Bahnhof Frankenstadion. Zwei Nachwuchsfußballer kommen nach einem Streit ums Leben. Die beiden 16-Jährigen wurden nach einem Streit auf das Gleis geschubst, von einem Zug überfahren und getötet.

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Große Trauer in Heroldsberg bei Nürnberg. Bei einem Streit an der S-Bahn-Station Frankenstadion sind zwei Jugendliche von einem Zug überfahren und getötet worden. Nach einer Auseinandersetzung innerhalb einer Gruppe Jugendlicher stürzten am Samstag kurz nach Mitternacht drei 16-Jährige vom Bahnsteig auf das S-Bahn-Gleis - nur einer konnte sich nach Polizeiangaben vor dem gerade einfahrenden Zug retten.

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Zwei 17-Jährige festgenommen

Die Bild schreibt, dass es sich bei den zwei Todesopfern um die Fußballer Luca und Frederic aus Heroldsberg handelt. Die beiden Nachwuchsspieler hatten zusammen mit einer größeren Gruppe nach einer Party auf dem Bahnhof gewartet. Dann entwickelte sich aus einem Streit eine Rangelei. Als der Zug einfuhr, kam es zur tödlichen Tragödie.

Die Kripo nahm zwei 17-Jährige fest. Gegen die beiden jungen Deutschen wurde am Sonntag von einem Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits am Samstag den Haftbefehl beantragt.

Gedenkfeier in Heroldsberg

"Wir haben eine Benefiz-Veranstaltung abgesagt. Stattdessen eine Gedenkfeier abgehalten. 500 Leute waren da. Die Beiden waren sehr beliebt in unserem Ort. Ich kann es nicht fassen", sagt Heroldsberger Bürgermeister Johannes Schalwig im Gespräch mit der Bild.

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