27. September 2018 / 16:43 Uhr

Geplatztes Treffen mit Mesut Özil: Joachim Löw "persönlich enttäuscht"

Geplatztes Treffen mit Mesut Özil: Joachim Löw "persönlich enttäuscht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Treffen geplatzt: Mesut Özil (l.) sah offenbar keinen Gesprächsbedarf mit Bundestrainer Joachim Löw.
Treffen geplatzt: Mesut Özil (l.) sah offenbar keinen Gesprächsbedarf mit Bundestrainer Joachim Löw. © imago/DeFodi
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Bundestrainer Joachim Löw wollte sich auf dem Gelände des FC Arsenal zur Aussprache mit Mesut Özil treffen, der nach der verkorksten WM und einem Eklat um ein Treffen mit dem türkischen Staatschef Erdogan aus der Nationalmannschaft zurücktrat. Doch der 29-Jährige hatte offenbar keinen Gesprächsbedarf.

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Bundestrainer Joachim Löw hat sich enttäuscht von Mesut Özil nach dem geplatzten Treffen mit dem Ex-Weltmeister bei dessen Verein FC Arsenal gezeigt. „Mesut war nicht da, von daher müssen wir akzeptieren, dass er aktuell nicht mit uns sprechen will. Die Gründe kenne ich auch nicht“, sagte der 50-Jährige nach dem Zuschlag für Deutschland im Rennen um die EM 2024 am Donnerstag in Nyon.

EM 2024: Das sind die deutschen Spielorte

Berlin, Olympiastadion (74 649 Plätze) – WM 2006: Spielort (unter anderem Finale) – Austragungsort der Sommerspiele 1936 und Spielort der WM 1974 und 2006 sowie des Finales der Champions League 2015. Seit 1985 Spielort des DFB-Pokalfinales. Komplettsanierung von August 2000 bis Juli 2004. Zur Galerie
Berlin, Olympiastadion (74 649 Plätze) – WM 2006: Spielort (unter anderem Finale) – Austragungsort der Sommerspiele 1936 und Spielort der WM 1974 und 2006 sowie des Finales der Champions League 2015. Seit 1985 Spielort des DFB-Pokalfinales. Komplettsanierung von August 2000 bis Juli 2004. ©
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„Das hätte ich mir erwartet, gerade von Mesut", sagte Löw. "Persönlich bin ich darüber enttäuscht, wenn man so lange zusammengearbeitet hat (...), hätte ich mir ein persönliches Gespräch gewünscht.“ Löw arbeitete seit 2009 mit Özil zusammen, der unter dem Bundestrainer insgesamt 92 Länderspiele absolvierte und 23 Tore schoss. Gemeinsam wurden Löw und Özil 2014 in Rio de Janeiro Weltmeister. Özil trat nach der verkorksten WM in Russland aus der Nationalmannschaft zurück und bezichtigte DFB-Präsident Reinhard Grindel des Rassismus. Zuvor hatte ein Treffen von Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Deutschland für einen massiven Eklat gesorgt und die WM-Vorbereitung überschattet.

Löw: 'Müssen akzeptieren, dass Özil mit uns nicht sprechen will'

Treffen mit Mustafi, Leno und Mertesacker

Löw und Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff wollten ihren Besuch in London am Sonntag und Montag anlässlich der Weltfußballer-Gala nutzen, um mit dem Arsenal-Profi Özil ins Gespräch zu kommen. Die Visite beim Londoner Verein sei angekündigt gewesen, betonte Löw. „Selbstverständlich hätte ich die Chance wahrgenommen mit Mesut Özil zu sprechen, das liegt mir nach wie vor am Herzen.“ Löw unterhielt sich mit Arsenal-Torwart Bernd Leno, Shkodran Mustafi und Per Mertesacker, dem Jugendleiter von Arsenal.


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