17. Mai 2019 / 16:40 Uhr

Treue Seele: Marco Kröger bleibt für immer beim Greifswalder FC

Treue Seele: Marco Kröger bleibt für immer beim Greifswalder FC

Philipp Weickert
Ostsee-Zeitung
Guilherme Esteves Lima gegen den Greifswalder Marco Kröger (r.).
Marco Kröger (r.) bleibt dem GFC auch noch in der Saison 2019/20 erhalten. Der Linksfuß will vor allem verletzungsfrei bleiben. © Johannes Weber
Anzeige

Der 30-jährige Rechtsverteidiger hofft auf Einsatz gegen Blau-Weiß Berlin. Im Hinspiel trennten sich der GFC 2:2 von den Bundeshauptstädtern.

Anzeige
Anzeige

Greifswald. Für die Oberliga-Fußballer des Greifswalder FC ist die Saison fast gelaufen, doch „nach der Saison, ist vor der Saison“. Beim GFC ist man schon jetzt inmitten der Kaderplanungen für 2019/20. Die Vereinsführung bastelt nach dem Weggang von Topstürmer Frank Rohde (OZ berichtete) am Team für die neue Spielzeit. Einer, der immer daist und immer bleiben will, ist Marco Kröger.

Kröger hat sich noch nie mit Vereinswechsel beschäftigt

Der gebürtige Greifswalder hat auch noch für das nächste Jahr einen Vertrag beim Greifswalder FC und ist nicht aus dem Team wegzudenken. Der 30-Jährige sieht sich selbst auch nur im GFC-Trikot: „Ich fühle mich wohl hier. Für mich hat sich die Frage nach einem Vereinswechsel auch noch nie gestellt. Ich werde dem GFC treu bleiben und mich nicht mit anderen Vereinen auseinandersetzen“, so Kröger.

Mehr zur NOFV-Oberliga Nord

Der Rechtsverteidiger absolvierte in diesem Jahr 13 Partien für den GFC, zählt aber mit seinen mehr als 100 Oberliga-Spielen zu den Erfahrenen bei den Hansestädtern. „Mein Ziel für die neue Saison wird sein, dass ich verletzungsfrei durchkomme. Ich will unseren jungen Spielern in ihrer Entwicklung weiterhelfen“, so Kröger, der auch schon mal vorausschaut: „Für die neue Saison können wir unsere diesjährig erreichte Punktzahl als Maßstab nehmen. Wenn wir das bestätigen können, dann werden wir sicher wieder unter den Top-Fünf der Liga landen.“

Kröger war Blau-Weiß Berlin

Mit Frank Rohde kommt dem GFC der treffsicherste Torjäger „abhanden“. Für Kröger ist das aber nicht so schlimm: „Frank wird uns leider verlassen. Ich denke aber, dass unsere anderen Stürmer die Lücke schließen können. Und vielleicht kommt ja auch noch ein neuer Stürmer. Aber unser Trainer weiß wohl am besten, wo wir Handlungsbedarf haben“, sagte der Rechtsfuß, der im Spiel gegen Blau-Weiß Berlin am kommenden Sonntag wieder auflaufen will, den Gegner aber als nicht einfach einstuft: „Berliner Mannschaften sind immer schwer bespielbar. Man muss eigentlich nur auf die Rückrundentabelle schauen. Dort ist Blau-Weiß nur drei Punkte hinter uns.“

Der Greifswalder FC ist gewarnt. Im Hinspiel gab es erst in allerletzter Sekunde noch den Ausgleichstreffer durch Dos Santos für den GFC. „Damals haben wir Moral gezeigt und haben uns zurückgekämpft“, erinnert sich Kröger. 0:2 lagen die Greifswalder im heimischen Volksstadion zurück, aber Rohde und der Brasilianer trafen noch für den GFC, der sich einen Punkt rettete.

Für den Greifswalder FC gibt es ein gutes Omen für die Partie in Berlin. Schiedsrichter Marcel Riemer leitet das Spiel am Sonntagnachmittag. Riemer pfiff in dieser Saison schon zwei Partien des GFC, so beim 4:3-Heimsieg gegen die Reserve des FC Hansa Rostock und dann beim 2:0-Heimsieg gegen CFC Hertha 06. Aber darauf will sich wohl niemand verlassen. Die Partie wird am Sonntag um 14.30 Uhr in der Berliner Rathausritze angepfiffen.

ANZEIGE: 50% auf dein Präsentations-Trainingsanzug! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Mecklenburg Vorpommern
Sport aus aller Welt