12. August 2019 / 17:56 Uhr

Triathlon-Ehepaar van Vlerken feiert Doppelsieg in Nordhausen

Triathlon-Ehepaar van Vlerken feiert Doppelsieg in Nordhausen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Doppelsieg in Leipzig, Doppelsieg in Nordhausen: Per und Yvonne van Vlerken.
Doppelsieg in Leipzig, Doppelsieg in Nordhausen: Per und Yvonne van Vlerken. © Christoph Keil
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Nach dem Doppelsieg beim Leipziger Triathlon feiert das Ehepaar den Doppelsieg beim Ican in Nordhausen.

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Nordhausen. Die Topfavoriten Yvonne und Per van Vlerken haben sich zwei Wochen nach ihrem Erfolg beim 36. Leipziger Triathlon auch die Siege beim siebten Ican Nordhausen gesichert. Auf der Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen) verwies der Leipziger Per van Vlerken (ehemals Bittner) in 3:59:24 Stunden Philipp Mock, der nach dem Radfahren noch in Führung lag, auf Platz zwei.

Yvonne van Vlerken mit Start-Ziel-Sieg

Der Eschweger Mock scheute nur zwei Wochen nach seinem Start beim Ironman in Hamburg trotz schwerer Beine die Herausforderung im Südharz nicht. Das Podium vervollständigte Lokalmatador Peter Seidel.

Bei den Frauen feierte die Niederländerin Yvonne van Vlerken einen Start-Ziel-Sieg. Die frühere Langdistanz-Weltrekordhalterin hielt die talentierte 24-jährige Bundesliga-Starterin Pauline Neidel (Dresden) in Schach. Den kürzeren ICAN64 (1 km Schwimmen, 53 km Rad und 10 km Lauf) gewannen Jana Löhden (Hamburg) und Robin Schneider (Gera).

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van Vlerken findet Anschluss

Ein anderer Leipziger kämpfte ebenfalls um die Spitzenplätze: Auch wenn die Saison für Marcus Wöllner nicht optimal verlief, spielte er im Sundhäuser See seine Stärke aus und legte in der 1,9 Kilometer langen Auftaktdisziplin eine Minute zwischen sich und Topfavorit Per van Vlerken.

Wer dachte, van Vlerken würde bereits nach wenigen Rad-Kilometern das Rennen im Alleingang dominieren, der hatte sich getäuscht. Marcus Wöllner gewann die Bergprämie, ging als Führender auf die zweite Radrunde und behauptete sich bis zur letzten Wende bei Kilometer 64, als van Vlerken den Anschluss fand.

Schönes, ehrliches Rennen

Lange blieb das Duo aber nicht zusammen, denn Mock, als starker Radfahrer bekannt, überholte wenig später die beiden Leipziger. „Ich habe kurz versucht dranzubleiben, musste ihn aber doch ziehen lassen. Er ist in seinem Tempo weitergefahren, für mich hat es sich wie eine Attacke angefühlt“, so Per van Vlerken, der einen schnellen Wechsel hinlegte und der deutlich schnellste Läufer war.

„Eine tolle Veranstaltung mit einer anspruchsvollen Rad- und Laufstrecke“, sagte der Sieger. „So manchen Anstieg hatte ich von meinem zweiten Platz 2013 nicht mehr als so hart in Erinnerung, musste mich aber eines Besseren belehren lassen. Hart, härter, Ican Nordhausen – ein schönes, ehrliches Rennen.“ pm, lvz

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