09. März 2020 / 17:28 Uhr

Tribseeser SV müht sich zum Sieg im Nachholspiel

Tribseeser SV müht sich zum Sieg im Nachholspiel

Horst Schreiber
Ostsee-Zeitung
Tribseeser SV gegen SV Traktor Kirchdorf (2:1)
Chance vertan: Tribsees Wollenburg kommt nicht mehr an den Ball, um ihn über die Linie zu drücken. © Horst Schreiber
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Vor dem Rückrundenstart siegt der Absteiger in die Kreisoberliga über den Aufsteiger Traktor Kirchdorf.

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Eine gute Halbzeit reichte dem SV Traktor Kirchdorf nicht, um im Nachholspiel der Kreisoberliga etwas Zählbares mitzunehmen. Dafür reichten Gegner Tribseeser SV zwei durchschnittliche 45 Minuten, um zuhause 2:1 zu gewinnen. „Das war spielerisch nicht gut“, musste Trainer Karsten Topka eingestehen.

Die Gegenseite nahm es trotz Pleite positiver. „Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen“, sagte Alf Hasse. Der Mittelfeldmann war zufrieden mit der taktischen Umstellung auf eine Fünferkette in der Abwehr. „Wir wussten, dass Tribsees viele Tore schießt. Deswegen wollten wir hinten dicht machen. Das hat sehr gut geklappt“, lobte er den Defensivverbund. Nur einmal schlief die Abwehr im Kollektiv. Ein Befreiungsschlag landete postwendend hinter der letzten Kirchdorfer Linie. Sebastian Karg stürmte alleine auf das Tor zu, schob zunächst an Torhüter Reno Ruhswurm vorbei an den Pfosten, setzte nach und traf zur Führung (26.). „Ich habe schon gesehen, dass ich da nochmal hinterher muss“, grinste der Torschütze.

Tribseeser SV gegen SV Traktor Kirchdorf (2:1)

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Tribseeser SV gegen SV Traktor Kirchdorf (2:1) ©

Zwar erspielten sich die Tribseeser weitere Möglichkeiten, doch die Kirchdorfer Fünferkette hatte meist alles im Griff. Mit dem Seitenwechsel änderte sich auch das Spielgeschehen. Der Gast wurde besser im Vorwärtsgang und beim TSV blieben Kombinationen aus. Einen erfolgreichen Pass in die Tiefe erlief Markus Wollenburg und vollendete stramm ins kurze Eck zum 2:0 (51.). Danach verpasste es Tribsees, die Entscheidung herbeizuführen. „Wir haben die Bälle nicht ordentlich ausgespielt“, haderte Karg.

Stattdessen bekam der SVK Oberwasser, weil Alf Hasse mehrere Tribseeser austanzte und dann mit dem schwachen linken Fuß aus der Distanz den Anschluss besorgte (53.). „Danach drücken wir, aber das Quäntchen Glück fehlte“, sagte Hasse. Beispielsweise bei Freistößen aus aussichtsreicher Position. „Ich schieße keine mehr. Die gehen nur in die Wolken“, schüttelte der Kirchdorfer halb schmunzelnd den Kopf.

Ohne Spielglück blieb es beim 2:1 für Tribsees, dass zum Rückrundenstart am Sonnabend nach Barth muss. SV Traktor reist zum Tabellennachbarn Velgast.