28. März 2021 / 22:37 Uhr

Trikot-Aktion und Chancen-Wucher: Deutschland gewinnt dank Gnabry-Tor glanzlos gegen Rumänien

Trikot-Aktion und Chancen-Wucher: Deutschland gewinnt dank Gnabry-Tor glanzlos gegen Rumänien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Serge Gnabry erzielte das einzige deutsche Tor gegen Rumänien. Die DFB-Elf hatte vor dem Anpfiff erneut mit einer Trikot-Aktion für Aufsehen gesorgt.
Serge Gnabry erzielte das einzige deutsche Tor gegen Rumänien. Die DFB-Elf hatte vor dem Anpfiff erneut mit einer Trikot-Aktion für Aufsehen gesorgt. © IMAGO/ActionPictures (Montage)
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Ohne Glanzpunkte, aber erneut ohne Gegentor: Deutschland hat das zweite Spiel in der WM-Qualifikation gegen Rumänien mit 1:0 gewonnen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw hatte in Bukarest keine Probleme mit dem Gegner. Vor dem Anpfiff gab es von den deutschen Nationalspielern wieder eine Trikot-Aktion.

Die deutsche Nationalmannschaft hat auch das zweite Spiel in der WM-Qualifikation gewonnen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw bezwang Rumänien am Sonntagabend in Bukarest mit 1:0 (1:0). Das einzige Tor für das DFB-Team erzielte Serge Gnabry in der 16. Minute. Vor allem in der zweiten Halbzeit verpassten Gnabry und Co. teils beste Möglichkeiten, um die Partie höher zu gewinnen. Nach dem erneuten Sieg ohne Gegentor bleibt Deutschland dennoch an der Tabellenspitze der Quali-Gruppe J.

Löw schickte im ersten Auswärtsspiel der laufenden WM-Quali wieder die gleiche Startelf ins Rennen wie beim 3:0-Auftaktsieg gegen Island vor drei Tagen. Die angeschlagenen Bayern-Profis Leon Goretzka und Leroy Sané durften ebenfalls von Beginn an ran wie der Aushilfs-Linksverteidiger Emre Can von Borussia Dortmund. In der Offensive wirbelten neben Sané erneut Kai Havertz und Gnabry.

Deutschland in Noten: Die Einzelkritik gegen Rumänien

Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik gegen Rumänien. Zur Galerie
Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik gegen Rumänien. ©

Dem ehemaligen Leverkusener und aktuellen Chelsea-Profi Havertz gehörte auch die erste Großchance: Nach einem Pass seines Sturm-Kollegen Gnabry kam er aus kurzer Distanz zum Abschluss, scheiterte aber an Rumäniens Torwart Florin Nita (9.). Die Gastgeber versteckten sich aber nicht, kamen nach einem langen Ball sogar zu einer guten Möglichkeit - doch Valentin Mihaila schoss knapp links am Tor von Manuel Neuer vorbei. Kurz danach brachte Gnabry die deutsche Mannschaft in Führung. Diesmal sorgte Havertz für die Vorlage, die sein Teamkollege wenige Meter vor dem Tor nur noch einschieben musste.

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Anschließend gelang den Gästen beinahe direkt das 2:0. Ein abgefälschter Fernschuss von Joshua Kimmich aus rund 25 Metern landete an der Latte, im Nachgang nutzte Ilkay Gündogan einen Patzer in der rumänischen Abwehr für einen gefährlichen Abschluss - doch Keeper Nita war auf dem Posten. Mit dem knappen, aber über weite Strecken ungefährdeten 1:0 ging es in die Halbzeit.

Goretzka, Gnabry, Gündogan: Viele Chancen, kein Tor

Nach dem Seitenwechsel brauchte die Löw-Elf nicht lange, um wieder für Gefahr vor dem rumänischen Tor zu sorgen. Keeper Nita bekam in kurzer Zeit recht viel zu tun. Erst wehrte einen satten Schuss von Goretzka ab (50.), dann lenkte er einen Flachschuss von Gnabry, der zuvor ein starkes Solo hingelegt hatte, knapp um den rechten Pfosten (58.) Auch Gündogan scheiterte mit seinem Abschluss am gegnerischen Schlussmann. Die deutsche Druckphase dauerte rund 15 Minuten und war überzeugend - sorgte aber nicht für das zweite Tor.

Eine kleine Unachtsamkeit von Keeper Neuer, der am Samstag seinen 35. Geburtstag gefeiert hat, sorgte dann für eine halbwegs gefährliche Aktion von Rumänien, die noch folgenlos blieb. Nach seiner Einwechslung fand auf der anderen Seite Timo Werner in Nita seinen Meister (80.). In der Schlussphase musste Deutschland aber noch doppelt durchatmen. Der ebenfalls eingewechselte George Puscas dribbelte in den Strafraum und schloss ab, der ungenaue Schuss landete nur in Neuers Armen (87.). Wenig später landete ein Sané-Rückpass bei Nicolae Stanciu, der anschließend das Außennetz traf. So blieb es beim knappen, aber hochverdienten Erfolg für Löws Team, in dem Florian Wirtz noch auf sein Debüt im DFB-Team warten muss. Am Mittwoch (20.45 Uhr, RTL) geht es für Deutschland gegen Nordmazedonien weiter.