11. Dezember 2017 / 17:44 Uhr

Trin jubelt, PSV und Wustrow müssen Niederlagen hinnehmen

Trin jubelt, PSV und Wustrow müssen Niederlagen hinnehmen

Marco Schwarz / Rainer Müller
Ostsee-Zeitung
Triner Freude: Kapitän Brian Kozlowski nimmt den zweifachen Torschützen Leo Tonat in den Arm.
Triner Freude: Kapitän Brian Kozlowski nimmt den zweifachen Torschützen Leo Tonat in den Arm. © Alexander Thiel
Anzeige

Landesklasse I: Rot-Weiß Trinwillershagen beendet Hinrunde mit 4:3-Sieg.

Anzeige
Anzeige

Trinwillershagen/Ribnitz-Damgarten/Kritzmow. Jubel beim SV Rot-Weiß Trinwillershagen: 4:3 besiegte die Mannschaft im letzten Spiel des Jahres den Sievershäger SV. Die Lokalrivalen vom PSV Ribnitz-Damgarten und TSV Wustrow kassierten in der Fußball-LandesklasseI indes Niederlagen.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen – Sievershäger SV 4:3 (2:1). Mit einem Sieg hat der SV Rot-Weiß Trinwillershagen eine durchwachsene Hinrunde zum Abschluss gebracht. Auf heimischem Platz gewann die Elf von Spielertrainer Christian Puziak den Sievershäger SV mit 4:3 und belegt nun den achten Platz. „Damit können wir nach dem verpatzten Start in die Saison nun ganz gut wir leben“, kommentierte Puziak die Situation.

Er hatte die Triner nach dem Rücktritt von Trainer Ronald Kohls im September übergangsweise übernommen. „Vielleicht legt uns ja der Vorstand noch einen neuen Coach unter den Weihnachtsbaum“, meint Christian Puziak augenzwinkernd. Sein Team lag schnell durch Treffer des 17-jährigen Leo Tonat mit 2:0 in Führung. „Der Gegner hat das Spiel gemacht, wir die Tore“, kommentierte der Spielertrainer. Doch die Gäste kamen zurück, verkürzten zunächst auf 1:2 und erzielten kurz nach der Pause den Ausgleich.

Puziak sah eine ausgeglichene zweite Hälfte, in der die Rot-Weißen ein paar Möglichkeiten hatten. Kapitän Brian Kozlowski stellte die Führung der Rot-Weißen wieder her. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Christian Höhler mit dem 4:2 für die Vorentscheidung. In der Nachspielzeit gelang den Gästen noch ein Treffer. Christian Puziak lobte insbesondere den Auftritt des Youngsters und zweifachen Torschützen Leo Tonat. „Das war schon echt stark, was er gezeigt hat.“ Die Triner (20 Punkte) haben nun sieben Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den der Sievershäger SV (13) belegt.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Freund – Borowski (61. Schober), Siems, Heuer, Höhler, B. Kozlowski, Schinkowsky, St. Kozlowski, Tonat, Puziak (73. Rurik, Pohl (88. Bartz).
Tore: 1:0, 2:0 Tonat (15., 22.), 2:1 Kunstmann (39.), 2:2 Helfert (47.), 3:2 B. Kozlowski (53.), 4:2 Höhler (85.), 4:3 Biemann (90.+2).
Schiedsrichter: Patrizia Aylin Schütz (Rostock).
Zuschauer: 70.

PSV Ribnitz-Damgarten – FC Förderkader René Schneider II 1:4 (1:3). Die Serie des PSV Ribnitz-Damgarten ist gerissen. Nach sieben Spielen ohne Niederlage hatte das Team von Trainer Steven Oklitz gegen die zweite Vertretung des FC Förderkader René Schneider mit 1:4 das Nachsehen. „Wir verpassen es in der ersten Halbzeit, das zweite Tor nachzulegen“, sagte der PSV-Coach. Bereits nach drei Minuten sorgte Adrian Kleinfeldt für die Führung der Bernsteinstädter, versäumte es dann aber, für eine Vorentscheidung zu sorgen. Kurz vor der Pause drehten die Gäste den Spielstand. „Das war fünf Minuten ein Rückfall in alte Zeiten“, ärgerte sich Steven Oklitz. Diese Schwächephase reichte dem Förderkader, um gleich drei Tore zu erzielen. „Sie haben ihre Chancen eiskalt genutzt“, sagte der PSV-Trainer.

Der sah im zweiten Spielabschnitt eine verbesserte Heimmannschaft. „Die zweite Halbzeit geht in Ordnung“, analysierte Oklitz. Für Spannung konnten die Ribnitz-Damgartener aber nicht mehr sorgen. Kurz vor dem Abpfiff kassierten sie noch das vierte Gegentor.

Für den PSV ist die Hinrunde damit noch nicht beendet. Am kommenden Sonntag soll das Nachholspiel bei der SG Empor Richtenberg ausgetragen werden. Anpfiff ist um 13 Uhr.

PSV Ribnitz-Damgarten: Fleischer – Waack, Ahrens, Demski, Möhwald (74. Todenhagen), Leplow, Kunstmann, Rurik, Hirschmüller (89. Köllner), Sund (58. Cummerow), Kleinfeldt.
Tore: 1:0 Kleinfeldt (3.), 1:1 Buchmann (40.), 1:2 Gottschalk (43.), 1:3 Ulrich (45.), 1:4 Sillah (89.).
Schiedsrichter: Toni Böhm (Barth).
Zuschauer: 22.

FSV Kritzmow – TSV Wustrow 6:0 (2:0). Mit der 13. Saisonniederlage beendete Aufsteiger TSV Wustrow die Hinrunde. 0:6 unterlagen die Fischländer beim FSV Kritzmow und bleiben Tabellenletzter. TSV-Coach Olaf Schuldt weiß, wo er in der Winterpause ansetzen will: „Wir werden die Pause nutzen, um an unserer Kondition zu arbeiten. Gerade gegen Kritzmow hat man leider gesehen, dass wir dort Nachholbedarf haben.“

In der ersten Hälfte hielten die Wustrower gut mit, vergaben ihre Chancen aber zu leichtfertig. Anders die Kritzmower. Gleich zweimal trafen die Rand-Rostocker aus abseitsverdächtiger Position. „Ich beurteile die Schiedsrichterleistung nicht“, meinte Olaf Schuldt –wohlwissend, dass zumindest der zweite Treffer aus einer klaren Abseitsstellung resultierte.

In der Halbzeitpause nahmen sich die Gäste dann noch einmal viel vor, eine Spielwende war aber schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff kein Thema mehr. Tobias Aul hatte zum 3:0 getroffen. „Die Abstände zwischen der Abwehr und den defensiven Mittelfeldspielern waren einfach zu groß. So hatte Kritzmow immer wieder zu viel Platz zum Kombinieren“, kritisierte Schuldt. Während die Wustrower den Kopf hängen ließen, baute die Heimmannschaft das Ergebnis auf 6:0 aus.

TSV Wustrow: Halobi –Bleeck (81. Wolfgramm), E. Jankowski, Karock, Ch. Winkler, Deichmüller, Retzlaff (70. Nitsch), H. Winkler, Hartmann (81. Preußler), Kollmorgen, Schubert.
Tore: 1:0 Schwarz (14.), 2:0 Bill (30.), 3:0 Aul (48.), 4:0, 5:0 Mohs (60., 65.), 6:0 Hahn (68.).
Schiedsrichter: Tom Kruse (Rostock).
Zuschauer: 23.

ANZEIGE: 50% auf Trikotsatz + gratis Fußballtasche! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Mecklenburg Vorpommern
Sport aus aller Welt