11. Februar 2019 / 15:09 Uhr

Trinwillershäger gehen an der Ostsee baden

Trinwillershäger gehen an der Ostsee baden

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Für Kapitän Tobias Semrau (r., im Zweikampf mit Thilo Bründel) und den SV  Rot-Weiß Trin läuft die Vorbereitung bislang schlecht. 
Für Kapitän Tobias Semrau (r., im Zweikampf mit Thilo Bründel) und den SV  Rot-Weiß Trin läuft die Vorbereitung bislang schlecht.  © Marten Vorwerk
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Landesklasse-Fußballer unterliegen im Testspiel beim SV Warnemünde sang- und klanglos mit 1:10. Rot-Weiß-Kicker beklagen personelle Probleme.

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Warnemünde. Für die Landesklasse-Fußballer des SV Rot-Weiß Trinwillershagen läuft die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte schlecht. Nachdem der Tabellenzweite der Landesklasse I vor zwei Wochen das Testspiel beim FSV Bentwisch wegen personeller Probleme absagen musste, gab es danach beim Grimmener SV (Verbandsliga) mit 13 Aktiven im Kader ein 0:6. Am Sonnabend kam es noch schlimmer. Die Trinwillershäger unterlagen mit 1:10 (0:5) beim Landesligisten SV Warnemünde. Wieder waren nur zwölf Spieler dabei.

Unterstützung aus zweiter Mannschaften und von Oldies nötig

Rot-Weiß-Trainer Jürgen Hakelberg hadert: „Es ist unglaublich, wie viele Spieler momentan ausfallen. Wir haben viele Verletzte, zudem zieht sich eine Grippewelle durch die Mannschaft.“ Mit gerade einmal fünf potenziellen Stammspielern trat Trinwillershagen in Warnemünde an. „Es waren einige Akteure aus der zweiten Mannschaft dabei. Auch Alt-Herren-Spieler haben ausgeholfen“, meinte Hakelberg.

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Bereits nach sechs Minuten lag sein Team mit 0:2 zurück. Über die gesamten 90 Minuten waren die Gäste deutlich unterlegen. Einziger Lichtblick war das Tor von Kapitän Tobias Semrau. Er traf per direkt verwandeltem Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:7. „Es war uns vorher klar, dass es gegen Warnemünde sehr schwierig wird. Sie haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, gratulierte Hakelberg.

Training durch personelle Lage beeinträchtigt

Für ihn sei es derzeit schwierig, das Training zu gestalten. „Wir können gar nicht das trainieren, was ich mir mit dem Team vorgenommen habe. Wir wollten viel im konditionellen Bereich arbeiten. Durch die vielen Ausfälle ist das selten möglich“, sagt der 37-Jährige.

Immerhin: Mit Ronny Wolfram debütierte ein Neuzugang des SV Rot-Weiß Trinwillershagen in Warnemünde. Hakelberg: „Ronny war vorher vereinslos und hat hobbymäßig bei uns mittrainiert. Nun will er richtig angreifen.“

Den Trinwillershägern bleiben noch knapp zwei Wochen bis zum Start der Rückrunde gegen den TSV 1860 Stralsund II. „Wir wollen so lange wie möglich unseren zweiten Tabellenplatz verteidigen. Das wird aufgrund unserer aktuellen Situation nicht einfach. Ich hoffe, dass die Spieler nach und nach zurückkommen werden“, meint Jürgen Hakelberg.

SV Rot-Weiß Trin: Hermann – Borowski, Kuchenbecker, Deichmüller, Semrau, Schröder, Heuer, Krajewski, Wolfram, Landt (56. Jörn), Puziak.
Tore: 1:0 Scheller (5.), 2:0, 3:0 Peters (6., 17.), 4:0 Schäfer (25.), 5:0 Benduhn (35.), 6:0 Telemann (55.), 7:0 Benduhn (58.), 7:1 Semrau (74.), 8:1 Nitsche (82.), 9:1 Telemann (87.), 10:1 Nitsche (89.).
Schiedsrichter: Detlef Gollek (Klein Kussewitz).
Zuschauer: 35.

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