13. März 2019 / 21:02 Uhr

Trotz 70-minütiger Unterzahl: Eintracht Braunschweig holt Punkt in Kaiserslautern

Trotz 70-minütiger Unterzahl: Eintracht Braunschweig holt Punkt in Kaiserslautern

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Marc Pfitzner (Eintracht Braunschweig) im Zweikampf mit Kevin Kraus (1.FC Kaiserslautern) und Jan Loehmannsroeben (1.FC Kaiserslautern).
Marc Pfitzner (Eintracht Braunschweig) im Zweikampf mit Kevin Kraus (1.FC Kaiserslautern) und Jan Loehmannsroeben (1.FC Kaiserslautern). © imago images / Eibner
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Schon nach knapp 20 Minuten war der Matchplan von Eintracht Braunschweig gegen den 1. FC Kaiserslautern über den Haufen geworfen: Nils Rütten flog unberechtigterweise vom Platz. In Unterzahl erkämpfte sich der Drittligist noch einen Punkt. Großen Anteil hatte Keeper Jasmin Fejzic.

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Das war stark: Trotz rund 70 Minuten Unterzahl erkämpfte sich Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig beim 1. FC Kaiserslautern ein 0:0. Matchwinner war Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic, der unter anderem einen Elfmeter abwehrte. Trainer André Schubert: „Eine fantastische Leistung. Wir haben sehr diszipliniert verteidigt und aufopferungsvoll gekämpft.“

Schon wieder hatte Trainer André Schubert reichlich umgestellt: Steffen Nkansah, Marc Pfitzner, Mike Feigenspan und Manuel Janzer kamen neu in die Startelf, in der unter anderem der erkrankte Bernd Nehrig fehlte.

Die Löwen in Noten: So waren die Eintracht-Profis gegen den 1. FC Kaiserslautern in Form

Jasmin Fejzic: Starke Parade beim gehaltenen Elfmeter, sicher bei den vielen hohen Bällen. Toll auch die Reaktion bei Thieles Chance (55.). Note: 1. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Starke Parade beim gehaltenen Elfmeter, sicher bei den vielen hohen Bällen. Toll auch die Reaktion bei Thieles Chance (55.). Note: 1. ©
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Rote Karte gegen Rütten zu hart

Für den Routinier rückte Nils Rütten eine Reihe nach hinten in die Dreierkette – doch schon nach 21 Minuten endete für Rütten das Spiel. Durch eine viel zu harte Entscheidung von Schiedsrichter Christian Dietz aus München flog der Braunschweiger mit Notbremsen-Rot vom Platz. Dazu gab's einen Foulelfmeter für Lautern.

Aber die Entscheidung war gleich doppelt falsch. Zum einen war's kein klares Foul an Timmy Thiele, zum anderen war Rütten in der Szene auch nicht letzter Mann. Immerhin: Der Elfer blieb ohne Folgen, Torwart Fejzic wehrte den Schuss von Mads Albaek stark ab (23.).

Lautern findet keine Lücke

Jedoch mussten die bis dahin besseren Braunschweiger nun 70 Minuten zu zehnt weiterspielen. Sie taten dies im 5-3-1 und ließen gegen den FCK fast nichts zu – auch wenn die Lauterer phasenweise eine Ecke nach der anderen hatten. Erst in der 55. Minute musste Fejzic bei einer Chance von Thiele noch mal all sein Können aufbieten.

Für die Eintracht ging es längst nur noch darum, das 0:0 zu halten. Und das machten die Blau-Gelben im strömenden Regen sehr geschickt. Kaiserslautern schaffte es fast nie, im engmaschigen Eintracht-Abwehrnetz mal Lücken zu finden. Nach vorn tat sich für die Gäste allerdings nicht mehr viel.

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Braunschweig rückt näher an Platz 16 heran

Am Ende verdienten sich die leidenschaftlich kämpfenden Braunschweiger im Morast vom Betzenberg den Punkt. Und sind sogar einen Punkt näher an die SG Sonnenhof Großaspach auf Platz 16 herangerückt – der Rückstand beträgt nur noch einen Zähler, allerdings zog Energie Cottbus vorbei. Nächster Eintracht-Gegner ist am Sonntag der SV Meppen.

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