23. Oktober 2020 / 22:25 Uhr

Trotz Blitz-Tor von Orel Mangala: VfB Stuttgart verpasst Heimsieg gegen den 1. FC Köln

Trotz Blitz-Tor von Orel Mangala: VfB Stuttgart verpasst Heimsieg gegen den 1. FC Köln

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Orel Mangala brachte den VfB Stuttgart früh in Führung - der 1. FC Köln erkämpfte sich dank Sebastian Andersson allerdings das Remis.
Orel Mangala brachte den VfB Stuttgart früh in Führung - der 1. FC Köln erkämpfte sich dank Sebastian Andersson allerdings das Remis. © imago images/Sportfoto Rudel
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Nach 24 Sekunden traf VfB-Stuttgart-Profi Orel Mangala bereits zum 1:0 gegen den 1. FC Köln. Zum Heimsieg reichte das Blitz-Tor für die Stuttgarter allerdings nicht. Die immer noch sieglosen Kölner erkämpften sich noch ein Remis - und damit den zweiten Saison-Punkt im fünften Spiel.

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Der chronisch sieglose 1. FC Köln macht nur kleine Schritte aus der Krise. Das Team von Trainer Markus Gisdol blieb am Freitagabend beim starken Aufsteiger VfB Stuttgart zwar auch im 15. Bundesliga-Spiel in Folge ohne das große Erfolgserlebnis, kam aber immerhin zu einem 1:1 (1:1). Orel Mangala traf nach nur 24 Sekunden für die Gastgeber. Köln steigerte sich, Sebastian Andersson (23.) erzielte per Foulelfmeter den verdienten Ausgleich. So viele Spiele wie Gisdol hat allerdings noch kein FC-Trainer auf einen Sieg warten dürfen. Zuschauer waren wegen der Corona-Krise keine zugelassen - Anfang Oktober hatten noch fast 10.000 Menschen im Stuttgarter Stadion gejubelt.

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Köln-Profi Ismail Jakobs sprach nach Abpfiff bei DAZN von einem "intensiven Spiel, aber am Ende ist man enttäuscht. Wir wollten unbedingt gewinnen." Teamkollege Andersson will ebenfalls mehr: "Ein Punkt ist ein Punkt. Aber wir brauchen mehr Punkte. Wir müssen wieder gewinnen", so der ehemalige Union-Profi . "Wir hatten unsere Chancen." Die erste hatte aber Stuttgart.

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Stuttgart-Profi Didavi: "... dann ist das Spiel vorbei"

Angetrieben von Kapitän Gonzalo Castro brauchten die jungen Wilden des VfB keine halbe Minute bis zum bislang frühesten Tor der Saison. Die feine Kombination vollendete Mangala überlegt mit einem Rechtsschuss. Daniel Didavi traf wenig später fast zum 2:0, sein Freistoß aus gut 20 Metern klatschte aber nur an die Latte (3.). Gisdol setzte sich grübelnd auf die Kölner Bank, nach nur gut einer Viertelstunde nahm er den bereits mit Gelb verwarnten Kingsley Ehizibue vom Platz. "Schade, dass wir das zweite Tor nicht machen. Dann ist das Spiel vorbei", sagte Didavi nach dem Remis.

Der kriselnde FC wollte unbedingt auf dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt in der Vorwoche aufbauen. "Ein Anfang", hatte Gisdol gesagt. Zum nächsten Spieltag kommt der FC Bayern. In Stuttgart kam der FC mit dem frühen Rückstand überhaupt nicht zurecht - erst der Elfmeterpfiff half. Der VfB spielte schneller, direkter. Das Foul von Atakan Karazor im Strafraum an Andersson schien zudem vermeidbar. Der Gefoulte ließ sich die Gelegenheit zum Ausgleich aber nicht nehmen.

Im Anschluss entwickelte sich ein anderes Spiel. Die Elf von Trainer Pellegrino Matarazzo suchte zwar weiterhin steil den Weg in Richtung Stürmer Sasa Kalajdzic, wirkte dabei aber nicht mehr so zwingend. Marc Oliver Kempf musste zudem ausgewechselt werden (34.), nachdem er zuvor im Zweikampf heftig mit Sebastiaan Bornauw zusammengestoßen und am Kopf behandelt worden war (20.). Im Februar hatte Kempf einen Kieferbruch erlitten.

Köln-Keeper Timo Horn mit guter Leistung

Die FC-Profis kamen nach dem Ausgleich besser in die Zweikämpfe und ins Pressing. "Packt richtig zu", rief Gisdol, der nun an der Seitenlinie hin und her tigerte, auf den Rasen. Dimitrios Limnios prüfte VfB-Torwart Gregor Kobel mit einem Fernschuss (33.). Allerdings reagierte auch FC-Keeper Timo Horn stark gegen den heranrauschenden Tanguy Coulibaly (45.).

"Ruhig Jungs", rief Gisdol, als der VfB zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder etwas stärker wurde. Seine Mannschaft blieb aber auch gefährlich: Andersson scheiterte am gut stehenden Kobel (53.), der Schuss von Elvis Rexhbecaj (60.) ging ganz knapp am Stuttgarter Tor vorbei. Dem VfB fehlte in dieser Phase ein wenig das Tempo der ersten halben Stunde. Matarazzo nahm gut eine Viertelstunde vor Schluss einen Doppelwechsel vor, die Partie verflachte etwas. Der eingewechselte Nicolás González traf den Pfosten, wäre dabei aber auch im Abseits gewesen (78.).