24. März 2019 / 15:40 Uhr

Trotz Chancenvorteilen: 1. FC Lok Leipzig spielt in Halberstadt 0:0

Trotz Chancenvorteilen: 1. FC Lok Leipzig spielt in Halberstadt 0:0

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Leipzig, 17.03.2019, Bruno-Plache-Stadion, Fussball, Regionalliga NO, 1.FC Lokomotive Leipzig vs.VfB Auerbach 3:1 (1:1) , 
Im Bild: Teamchef / Trainer Björn Joppe (Lok) , 
Foto: PICTURE POINT / R. Petzsche , 
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Der 1. FC Lok Leipzig um Trainer Björn Joppe musste sich in Halberstadt die Punkte mit Germania nach einem torlosen Unentschieden teilen. © Picture Point
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Der 1. FC Lok Leipzig kommt bei Germania Halberstadt nicht über ein torloses Remis hinaus. Wegen der schlechten Chancenverwertung haben die Probstheidaer ihren vierten Sieg in Folge verpasst.

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Halberstadt. Beide gehören zu den besten Rückrundenteams der Fußball-Regionalliga Nordost. Insofern kommt es nicht überraschend, dass sich Germania Halberstadt und der 1. FC Lok Leipzig am Sonntag die Punkte teilten. Vor 776 Zuschauern waren die Sachsen in diesem Auswärtsmatch über weite Strecken das bessere Team, sie kamen aber über ein torloses Remis nicht hinaus.

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26.Spieltag NOFV Regionalliga Nordost 24.03.2019
      VFB Germania Halberstadt vs 1. FC Lokomotive Leipzig         
      Friedensstadion Halberstadt Zur Galerie
26.Spieltag NOFV Regionalliga Nordost 24.03.2019 VFB Germania Halberstadt vs 1. FC Lokomotive Leipzig Friedensstadion Halberstadt © Thomas Gorlt
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Das Hinspiel hatte Lok 0:1 verloren - dies hatte Ex-Coach Heiko Scholz den Job gekostet. Zugleich wurde der Abstiegskampf in Probstheida ausgerufen. Ein halbes Jahr später hat sich der 1. FC Lok nicht nur stabilisiert, sondern gehört unter der Führung von Teamchef Björn Joppe und Cheftrainer Rainer Lisiewicz zu den formstärksten Teams der Regionalliga Nordost. Doch mit dem erhofften vierten Sieg in Folge wurde es beim Auftritt im Harz nichts, weil Lok seine Chancen nicht nutzte.

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Ratlosigkeit bei Loks Trainer Heiko Scholz nach der 0:1 Niederlage beim VfB Auerbach. Zur Galerie
Ratlosigkeit bei Loks Trainer Heiko Scholz nach der 0:1 Niederlage beim VfB Auerbach. ©

Sascha Pfeffer in der Startelf

Im Vergleich zum Heimsieg letzte Woche gegen den VfB Auerbach wechselte das Trainerduo der Gäste einmal – Sascha Pfeffer rückte für Lovro Sindik in die Startelf.

„Wir treffen auf eine junge, aber absolut disziplinierte Truppe. Sie stehen eng, sind schnell und sehr laufbereit“, hatte Joppe im Vorfeld der Partie die Qualitäten der Gastgeber eingeschätzt, die seit September 2018 nicht mehr zu Hause verloren hatten - diese Serie hielt.

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Der 1. FC Lokomotive Leipzig zeigt sich auch gegen den VfB Auerbach treffsicher, gewinnt am Ende 3:1 gegen die Köhler-Elf. Zur Galerie
Der 1. FC Lokomotive Leipzig zeigt sich auch gegen den VfB Auerbach treffsicher, gewinnt am Ende 3:1 gegen die Köhler-Elf. © Christian Modla

Paul Schinke muss nach 30 Minuten verletzt raus

Herber Dämpfer nach einer halben Stunde: Loks Aufbaumotor Paul Schinke musste nach einem Foul aus der Anfangsviertelstunde verletzt vom Platz, ihn ersetzte Ryan Malone. Durch das neue Ballbesitzspiel von Lok waren die Spiel- und Ballanteile zwar höher auf Seiten der Messestädter, doch wirklich Zählbares kam gegen die gut organisierten Halberstädter nicht heraus. 0:0 war die logische Konsequenz nach 45 Minuten.

NULLNUMMER IN HALBERSTADT! In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie trennt sich der 1. FC Lok von Germania Halberstadt torlos. #VFBLOK #fußballpur #125jahre #matchday

Gepostet von 1. FC Lokomotive Leipzig am Sonntag, 24. März 2019

Auch die zweite Hälfte gestaltete sich zunächst zäh, richtiger Spielfluss kam auch aufgrund vieler kleiner Fouls nur selten auf und Torchancen wurden meist nie wirklich gefährlich. Die 250 mitgereisten Leipziger Anhänger sahen letztlich ein 0:0 wie aus dem Fußballlehrbuch. Es ging ordentlich zur Sache, nach einem Foul von Lok-Spieler Maik Salewski kam es sogar zur Rudelbildung. Lok blieb tonangebend, kam mehrfach in den gegnerischen Strafraum, doch es ergaben sich nur wenige Lücken. Die beste Chance hatte vorerst Ryan Malone nach gut einer Stunde, doch sein Abschluss war zu harmlos.

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Heimspiel gegen Spitzenreiter Chemnitzer FC

Björn Joppe versuchte, mit der Einwechslung von Djamal Ziane seiner Offensive neuen Schwung zu verleihen. Das zahlte sich fast aus, als Ziane in der 81. Minute frei vor Keeper Guderitz auftauchte, jedoch trotz guter Schussposition scheiterte. Im Abschluss wollen es die Probstheidaer im Heimspiel-Kracher am kommenden Sonntag gegen den Spitzenreiter Chemnitzer FC besser machen.

Teamchef Björn Joppe meinte danach: „Man hat schon gesehen, warum uns noch einiges zu einem echten Spitzenteam fehlt. Auch wenn wir die besseren Chancen hatten, war das Remis gerechtfertigt.“

1. FC Lok: Kirsten - Zickert, Urban, Berger, Salewski, Pfeffer, Pannier, Schinke (30. Malone), Pommer (73. Ziane), Schulze (53. Gottschick), Steinborn

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