30. September 2022 / 17:23 Uhr

Trotz FIFA-Entscheid: Chile und Peru drängen auf Ecuador-Ausschluss von der WM in Katar

Trotz FIFA-Entscheid: Chile und Peru drängen auf Ecuador-Ausschluss von der WM in Katar

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Chile und Peru fechten weiter die Teilnahme von Ecuador bei der WM in Katar an.
Chile und Peru fechten weiter die Teilnahme von Ecuador bei der WM in Katar an. © IMAGO/PA Images/PantherMedia/Valerio Rosati (Montage)
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Obwohl die FIFA den Einspruch aus Chile und Peru abgelehnt hat, kämpfen die Verbände weiter für einen Ausschluss der Nationalmannschaft aus dem Ecuador von der WM 2022 in Katar. Der internationale Sportgerichtshof CAS teilte am Freitag mit, dass ein entsprechendes Schiedsverfahren begonnen habe.

Die Verbände aus Chile und Peru kämpfen vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS für einen Ausschluss von Ecuador von der WM 2022. Im Kern geht es in dem Fall um Außenverteidiger Byron Castillo, dessen Spielberechtigung in der WM-Qualifikation von den beiden Verbänden angezweifelt wird. Der Weltverband FIFA hatte den Einspruch aus Chile und Peru am 16. September erneut zurückgewiesen und einen Entscheid der eigenen Disziplinarkommission bestätigt.

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Diese war zu dem Schluss gekommen, "dass der Spieler die dauerhafte Staatsbürgerschaft Ecuadors gemäß Art. 5 Abs. 1 der Ausführungsbestimmungen zu den FIFA-Statuten besitzt". Ecuador ist am 20. November Eröffnungsspielgegner von Gastgeber Katar.

Der CAS teilte am Freitag mit, das Schiedsverfahren habe begonnen und befinde sich in einem frühen Stadium. Peru und Chile hoffen jeweils, den Platz Ecuadors für die Endrunde zugesprochen zu bekommen.

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