16. Februar 2022 / 08:47 Uhr

Trotz langer Ausfall-Liste: Dresdner Eislöwen gewinnen Spitzenspiel gegen Ravensburg

Trotz langer Ausfall-Liste: Dresdner Eislöwen gewinnen Spitzenspiel gegen Ravensburg

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Schwede Johan Porsberger (l.) traf doppelt für die Eislöwen, Sam Herr (r.) sogar dreifach für Ravensburg.
Der Schwede Johan Porsberger (l.) traf doppelt für die Eislöwen, Sam Herr (r.) sogar dreifach für Ravensburg. © Thomas Heide
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Die Dresdner Eislöwen sind zurück an der Tabellenspitze. Im Topspiel am Dienstagabend feierte die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann einen 4:3-Erfolg gegen die Ravensburg Towerstars und das trotz zehn Ausfällen aufgrund von Krankheit oder Verletzung.

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben am Dienstagabend ihr Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 4:3 (1:0, 2:2, 1:1) gewonnen und grüßen weiter von der Tabellenspitze der DEL2. Dabei hatte das Eishockey-Team von Trainer Andreas Brockmann auch diesmal mit argen Personalsorgen zu kämpfen. Zu der langen Ausfallliste gesellten sich kurzfristig auch noch Tom Knobloch und David Rundqvist. Yannick Drews spielte dafür in der Verteidigung, der zuletzt noch verletzt fehlende Mike Schmitz rückte kurz vor Spielbeginn noch ins Aufgebot. Zudem kam Ricardo Hendreschke aus dem eigenen Nachwuchs zu seinem Debüt. Ein Rumpfteam also, das sich aber dennoch mehr als achtbar schlug.

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Und früh in Führung ging. Mike Fischer war es, der in der 4. Minute nach Vorbereitung von Jordan Knackstedt vor 1319 Zuschauern zum 1:0 für die Hausherren traf. In der 30. Minute erhöhte Johan Porsberger auf 2:0 für die Dresdner, zugleich musste Ravensburgs Julian Eichinger wegen Stockschlags für zwei Minuten vom Feld. Kaum wieder vollzählig, verkürzte Sam Herr für die Gäste zum 2:1 (32.), Mike Fischer stellte aber keine halbe Minute später den alten Abstand wieder her. Das letzte Wort im zweiten Durchgang hatten aber die Oberschwaben. Wieder war es Sam Herr, der das Anschlusstor erzielte (17.).

Zu Beginn des Schlussdrittels nutzten die Eislöwen ihr drittes Powerplay dieser Partie zum 4:2 – diesmal schnürte auch Johan Porsberger seinen Doppelpack (42.). Einen jedoch bekamen die Dresdner auch weiterhin nicht in den Griff: Sam Herr gelang in der 44. Minute sein drittes Tor – nur noch 4:3. Das brachten die Eislöwen dann aber über die Zeit, wodurch sie letztlich eine offene Rechnung mit den Gästen begleichen konnten: Es war nach zwei knappen Niederlagen der erste Dresdner Saisonsieg gegen Ravensburg.

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