18. Dezember 2020 / 22:22 Uhr

Trotz Moukoko-Rekordtor: BVB verliert bei Union Berlin – erste Terzic-Niederlage im zweiten Spiel

Trotz Moukoko-Rekordtor: BVB verliert bei Union Berlin – erste Terzic-Niederlage im zweiten Spiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trotz des Premierentreffers von Youssoufa Moukoko (rechts) hat der BVB bei Union Berlin verloren.
Trotz des Premierentreffers von Youssoufa Moukoko (rechts) hat der BVB bei Union Berlin verloren. © imago images/Matthias Koch (Montage)
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Das erste Bundesliga-Tor von Youssoufa Moukoko war nicht genug: Borussia Dortmund hat am Freitagabend eine empfindliche Niederlage bei Union Berlin einstecken müssen. Im Titelkampf droht die Mannschaft des neuen Trainers Edin Terzic den Anschluss zu verlieren.

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Borussia Dortmund droht den Kontakt zu den Spitzenplätzen in der Bundesliga zu verlieren. Trotz des Rekord-Treffers ihres Youngsters Youssoufa Moukoko (60. Minute), der damit im Alter von 16 Jahren und 28 Tagen der jüngste Torschütze der Bundesliga-Geschichte ist, unterlag der BVB Union Berlin im Stadion an der Alten Försterei am Freitag mit 1:2 (0:0). Taiwo Awoniyi (57.) und Marvin Friedrich (78.) bestraften mit Kopfbällen nach Ecken die schwache BVB-Defensive. Edin Terzic, Nachfolger von Lucien Favre mit Vertrag bis zum Saisonende, kassierte damit wenige Tage nach dem 2:1-Sieg bei Werder Bremen seine erste Niederlage im zweiten Spiel als Cheftrainer.

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Während Dortmund mit 22 Punkten Tabellen-Vierter bleibt und nach dem Spieltag vom Champions-League-Platz rutschen könnte, springt Union durch den Sieg vorübergehend auf Platz fünf und liegt damit nur noch einen Zähler hinter dem BVB.

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Von Anfang an tat sich der BVB in der Hauptstadt schwer. Gegen defensiv stabile Berliner leisteten sich die Schwarz-Gelben gerade im Aufbauspiel viele Fehler und überließen Union ohne Not immer wieder in aussichtsreichen Positionen den Ball. Wie in der 17. Minute – als Taiwo Awoniyi nach einem Ballverlust von Thomas Meunier, der nach überstandener Verletzung wieder in der Startelf stand, allein in Richtung BVB-Keeper Roman Bürki rannte, beim Abschluss aber am Fuß des Schweizers scheiterte. Auch in der 29. Minute führte ein Fehlpass von Manuel Akanji zu einer guten Chance von Sheraldo Becker, der diese aber ebenfalls nicht nutzen konnte. Dortmund hatte wenige, dafür aber gute Chancen. Die besten vergaben Jadon Sancho (10.) nach einem Querpass von Moukoko und der BVB-Youngster selbst, der unmittelbar vor dem Pausenpfiff am Pfosten scheiterte (45.).



Dortmund biss sich zu Beginn der zweiten Hälfte weiter die Zähne an der starken Union-Defensive aus – und geriet in Rückstand. Einen Eckball von von Christopher Trimmel verteidigte der BVB unzureichend. Grischa Prömel leitete die Ecke per Kopf auf Awoniyi weiter, der seinerseits ebenfalls per Kopfball zur Führung einnetzte. Doch diese hielt nicht allzu lange. Denn in der 60. Minute schrieb Youssoufa Moukoko Bundesliga-Geschichte: Sein wuchtiger Linksschuss nach Vorlage von Raphael Guerreiro auf der linken Strafraum-Seite fand den Weg an Union-Keeper Andreas Luthe vorbei ins Netz und machte den Deutschen im Alter von 16 Jahren und 28 Tagen zum jüngsten Torschützen der Bundesliga-Geschichte.

Moukoko sorgt nach Rekord-Treffer für Wirbel - doch Union trifft

Moukoko, der Backup des noch immer verletzten Erling Haaland, sorgte nach zuletzt glücklosen Auftritten für Wirbel im zeitweise einfallslosen Dortmunder-Offensivspiel. Besonders sein Debüt-Treffer bei den Profis (nach über 140 Toren in den BVB-Jugendmannschaften) schien den U20-Nationalspieler sichtlich zu beflügeln. Nur drei Minuten später trat Moukoko per Drehschuss, der allerdings in den Armen von Luthe landete, erneut in Erscheinung. Der Held des Spiels sollte der Youngster jedoch nicht werden.

Denn die Köpenicker steckten auch nach dem Nackenschlag durch den Ausgleich nicht auf und nutzten erneut einen Standard zum Torerfolg: Marvin Friedrich stand bei einer Ecke von Cedric Teuchert sträflich allein im Strafraum und nutzte den Freiraum für den Kopfball-Treffer zum 2:1 – dem Endstand nach einer furiosen zweiten Halbzeit. Dortmund rannte in den Schlussminuten zwar an, konnte die Niederlage aber nicht mehr verhindern.

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