28. März 2022 / 17:33 Uhr

Trotz prekärer Personal-Situation: Sermuth liefert Rotation harten Kampf

Trotz prekärer Personal-Situation: Sermuth liefert Rotation harten Kampf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trotz einer engagierten Leistung gehen die Sermuther gegen Rotation leer aus.
Trotz einer engagierten Leistung gehen die Sermuther gegen Rotation leer aus. © Karsten Hannover
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Endlich ging der Spielbetrieb wieder los, doch den Restart hatte sich Eintracht Sermuth wohl anders vorgestellt. Viele Spieler fehlten, andere waren nicht lang genug im Training. Auch wenn sie alles gegeben haben, steht am Ende eine 0:3-Niederlage gegen Rotation Leipzig auf dem Papier.

Sermuth. Im ersten Punktspiel der Fußball-Landesklasse nach langer Pause musste die Eintracht aus Sermuth in prekärer Personalsituation antreten. Acht Spieler fielen komplett aus, andere mussten nach Verletzungspause ohne das entsprechende Training eingesetzt werden. Was die Mannschaft aus Sermuth trotz der angespannten Kadersituation zeigte, nötigt Respekt ab. Denn das nackte Ergebnis spiegelt bei weitem nicht den Spielverlauf wieder.

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Die Gäste von Rotation Leipzig nutzten in der ersten Halbzeit ihre einzige herausgespielte Tormöglichkeit. Dabei halfen die Gastgeber durch einen Abspielfehler im Mittelfeld, den Rotation hart bestrafte. Oelsner köpfte in der 13. Minute zum 0:1 ein. Die Sermuther schüttelten sich kurz und fanden immer besser ins Spiel. Einziges Manko, sie brachten den Ball nicht im Tor unter.

DURCHSCROLLEN: Die Bilder zur Sermuther Niederlage

Am Ende einer schweren Partie, in der viele Eintracht-Spieler fehlten, unterlag Sermuth mit 0:3 der SG Rotation Leipzig. Zur Galerie
Am Ende einer schweren Partie, in der viele Eintracht-Spieler fehlten, unterlag Sermuth mit 0:3 der SG Rotation Leipzig. ©

So sprang ein Schuss von Julian Adam vom Innenpfosten entlang der Linie wieder zurück ins Feld. Nach zahlreichen Eckbällen brannte es oft im Strafraum der Leipziger. Aber wie schon erwähnt, weder mit dem Kopf, noch per Fuß gelang es, den Ball im Tor unterzubringen.

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Positive Dinge mitnehmen

Nach der Pause wollte die einheimische Mannschaft mit aller Macht das Tor erzwingen. Aber der nächste Nackenschlag folgte schon in der 47. Minute. Nach einem eigenen Einwurf am Strafraum der Gäste, kamen diese in Ballbesitz und spielten die aufgerückte Sermuther Mannschaft durch schnelles Umschalten gekonnt aus. Es stand 0:2. Dies spielte den Rotationern natürlich in die Karten. Ohne groß zu glänzen, führten sie mit zwei Toren.

Die Sermuther mussten nun alles auf eine Karte setzen. Die größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte Julian Adam, sein Abschluss verfehlte aber knapp das Tor. Weitere Angriffe konnten durch die Gäste immer wieder abgefangen werden. In der 76. Minute dann die endgültige Entscheidung. Wieder ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld und nach gleichem Muster wie bei den erste beiden Toren, fiel auch das dritte. Nun war vielen ein enormer Kräfteverschleiß anzumerken.

Lorenzo Goethe musste wieder mit Verletzung ausgewechselt werden. Man kann nur hoffen, dass es nicht wieder zum Ausfall kommt. Die Gäste hatten per Konter noch einige Einschussmöglichkeiten, die der Sermuther Torhüter aber glänzend parierte. Natürlich waren die Gastgeber nach dem Spiel stark enttäuscht. Konnte man doch trotz großem Aufwand nichts Zählbares erreichen. Trotzdem sollte man die positiven Dinge mit in die Woche nehmen.

F.M.