26. September 2021 / 20:26 Uhr

Trotz schlechten Platzverhältnissen: Turbine Potsdam zieht gegen Hannover 96 ins Achtelfinale ein

Trotz schlechten Platzverhältnissen: Turbine Potsdam zieht gegen Hannover 96 ins Achtelfinale ein

Christoph Brandhorst
Märkische Allgemeine Zeitung
07.10.2020, Fußball, 1.Frauenbundesliga, Punktspiel, 1.FFC Turbine Potsdam-SC Freiburg, Karl-Liebknecht-Stadion
im Bild: v.l. Selina Cerci (1.FFC Turbine Potsdam) celebrate the goal,Torjubel zum 1:0
Selina Cerci traf bei Turbines Pokalerfolg dreifach. © Julius Frick (Archivfoto)
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DFB-Pokal der Frauen: Selina Cerci trifft beim 5:1-Pflichtsieg des Bundesligisten dreifach gegen den tapfer verteidigenden Regionalligisten.

Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam steht nach einem souveränen Zweitrunden-Erfolg erwartungsgemäß im Achtelfinale des DFB-Pokals der Frauen. Gegen den Nord-Regionalligisten Hannover 96 setzte sich die Elf von Trainer Sofian Chahed am Sonnabend klar 5:1 (3:0) durch. Die Bedingungen, die der Potsdamer Coach dabei vor 237 Zuschauern im Beekestadion in Hannovers Bezirk Ricklingen vorfand, seien dem Wettbewerb derweil nicht angemessen gewesen.

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„Wir haben auf einem sehr schlechten Platz gespielt und wollten es deshalb eigentlich einfach gestalten“, sagte Chahed, der zum Pokalauftakt seines Teams wie angekündigt Keeperin Anna Wellmann eine Einsatzchance gab. „Wir konnten es dann spielerisch aber nicht gut lösen, uns sind die Bälle manchmal bis ans Schienbein gesprungen. Der Platz war echt eine Katastrophe“, ärgerte sich der Turbine-Coach.

Dreipack von Selina Cerci

Selina Cerci brachte die Brandenburger Gäste trotzdem schon nach sechs Minuten auf die Siegerstraße und legte nach 35 Minuten nach. Nur eine Minutenzeigerumdrehung später stellte Sophie Weidauer auf 3:0 (36.). Nach dem Seitenwechsel trafen erneut Cerci (53.) sowie die eingewechselte Nina Ehegötz (73.). Lena Rathmann hatte zwischenzeitlich für 96 verkürzt (65.). Damit war man auf Seiten der Heimelf nicht unzufrieden: „Wir wollten uns nicht wegschießen lassen und Spaß haben, das ist uns gelungen“, sagte Interimstrainerin Andrea Stricks dem SPORTBUZZER.

Der zwei Klassen tiefer spielende Gastgeber habe „ordentlich verteidigt“, so Chahed, der aber auch feststellte: „Der Sieg hätte sicher noch höher ausfallen können. Wir haben nicht mit der letzten Konsequenz nach vorne gespielt.“ Letztlich sei sein Team verdient eine Runde weiter.

Das haben die Turbinen ihren Nachbarn vom FSV Babelsberg 74 voraus: Der Regionalliga-15. der Nordoststaffel unterlag am Sonntag vor 137 Zuschauern an der heimischen Rudolf-Breitscheid-Straße dem West-Regionalligisten Sportfreunde Siegen klar und deutlich mit 0:6 (0:4) und schied in der 2. Runde aus.