03. März 2018 / 20:05 Uhr

Trotz Videobeweis: BVB-Star Reus beim Tor zum 1:1 gegen Leipzig im Abseits

Trotz Videobeweis: BVB-Star Reus beim Tor zum 1:1 gegen Leipzig im Abseits

André Batistic
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Star Marco Reus hat das 1:1 gegen RB Leipzig laut des TV-Bildes von Sender Sky irregulär erzielt.
BVB-Star Marco Reus hat das 1:1 gegen RB Leipzig laut des TV-Bildes von Sender "Sky" irregulär erzielt. © imago
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Abseits-Tor trotz Videobeweis: Der Treffer zum 1:1 von BVB-Star Marco Reus für Borussia Dortmund gegen RB Leipzig im Topspiel der Bundesliga war regelwidrig, wie die TV-Bilder beweisen. Das sorgt für großen Ärger im Netz.

Dieses Tor hätte nicht zählen dürfen! Dortmund-Star Marco Reus hat im Topspiel am Samstagabend gegen RB Leipzig knapp irregulär getroffen. Vor seinem Solo zum 1:1 stand der Nationalspieler im Abseits, wie die vom Pay-TV-Sender Sky eingespielte Abseits-Linie beweist. Ein irreguläres Tor trotz Videobeweis - und wieder ist RB Leipzig das Opfer. Schon beim 1:1 gegen den Hamburger SV Ende Januar wurde ein irreguläres Tor des HSV gegen RB gegeben.

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Confed Cup 2017: Im Finale sorgte der Videobeweis im Spiel der deutschen Auswahl gegen Chile für Furore: Obwohl nach dem Ellenbogenschlag von Gonzalo Jara gegen Timo Werner der Videoassistent eingeschaltet wurde, entschied Schiedsricher Milorad Mazic falsch. Er verwarnte Jara nur, anstatt ihn für die Tätlichkeit vom Platz zu stellen. Der SPORTBUZZER zeigt die bisherigen strittigen Videobeweis-Einsätze in Deutschland in dieser Galerie. Zur Galerie
Confed Cup 2017: Im Finale sorgte der Videobeweis im Spiel der deutschen Auswahl gegen Chile für Furore: Obwohl nach dem Ellenbogenschlag von Gonzalo Jara gegen Timo Werner der Videoassistent eingeschaltet wurde, entschied Schiedsricher Milorad Mazic falsch. Er verwarnte Jara nur, anstatt ihn für die Tätlichkeit vom Platz zu stellen. Der SPORTBUZZER zeigt die bisherigen strittigen Videobeweis-Einsätze in Deutschland in dieser Galerie. ©

Jetzt der nächste Abseits-Ärger für RB Leipzig. Was war passiert? Mo Dahoud wird in der 38. Minute im Mittelfeld von den Leipzigern nicht richtig angegangen - und spielt einen Traumpass auf den in die Spitze startenden Reus. Der umkurvt Torwart Peter Gulacsi und trifft zum Ausgleich. Das Tor wird vom Schiedsrichter und seinem Assistenten nicht beanstandet.

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Dann der große Ärger: Wie Sky in der Halbzeit beweist, stand Reus beim Zuspiel von Dahoud mit der Fußspitze minimal im Abseits. Das Tor hätte deshalb eigentlich nicht gegeben werden dürfen, aber der Videoschiedsrichter in der Zentrale in Köln beanstandete den Treffer nicht, da dort keine virtuelle Abseitslinie vorliegt, da sie nicht korrekt sei.

Sky-Experte Markus Merk sprach in der Pause von "fernsehtechnischem Abseits" und keiner klaren Fehlentscheidung. RB-Coach Hasenhüttl bleib allerdings vergleichsweise entspannt: „Man hat glaube ich mit der Linie im Fernsehen gesehen, dass es Abseits war. Aber die gibt es ja beim Videoschiedsrichter nicht. Dementsprechend ist es müßig, darüber zu reden. Aus dem Spiel heraus ist es für den Linienrichter schwer zu sehen. Es war eine ganz enge Geschichte. Wenn man es mit der Linie sieht, sieht man, dass die Fußspitze drin ist. Im Zweifelsfall hat es früher immer für den Stürmer gehießen. Ich war selber Stürmer und habe immer ein bisschen mehr Vorsprung gebraucht, damit ich dann auch gut zum Tor stehe. Ich hätte mir früher auch öfter gewünscht, dass es laufen gelassen worden wäre."

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Zum Unverständnis vieler Fans. So reagiert das Netz:

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