22. November 2020 / 09:05 Uhr

Trotz zweier Matchbälle: L.E. Volleys geben Sieg noch aus der Hand

Trotz zweier Matchbälle: L.E. Volleys geben Sieg noch aus der Hand

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
LEVolleys
Die L.E. Volleys verspielten leichtfertig ihre Führung. © André Kempner
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Ärgerliche Niederlage für die L.E. Volleys! Die Leipziger führten 2:0 nach Sätzen und hatten die Chance den Sack zuzumachen. Am Ende aber musste sich das Team um Kapitän Chris Warsawski bei der FT Freiburg knapp mit 2:3 geschlagen geben.

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Freiburg. Die L.E. Volleys haben in der Partie bei der FT Freiburg den zweiten Erfolg in Serie schon vor Augen gehabt, mussten sich dann aber mit nur einem Punkt zufrieden geben. Die Leipziger Volleyballer verloren bei den Breisgauern am späten Sonnabend trotz zweier Matchbälle noch mit 2:3 (25:23, 25:19, 25:27, 19:25, 14:16).

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"Eine richtig dumme, unnötige und ärgerliche Niederlage", kommentierte Volleys-Kapitän Chris Warsawski. "Wir liegen zwei zu null nach Sätzen vorne, haben dann einen Matchball im dritten Satz und sogar die Chance, den mit einem eigenen Angriff totzumachen und verlieren den dritten schließlich noch unnötig." Im vierten Durchgang habe sich sein Team mental hängen gelassen und im Tiebreak dann Kleinigkeiten entschieden. Auch hier hatten die Leipziger noch einmal einen Matchball, den sie aber erneut nicht nutzen konnten. Stattdessen verwandelten die Gastgeber ihren ersten entscheidenden Punkt.

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Wertvollster Volleys-Spieler wurde an alter Wirkungsstätte Jannik Kühlborn und bei den Freiburgern der Trainer-Bruder Jonathan Schönhagen. Mit nun 14 Punkten bleibt L.E. vorerst auf Tabellenrang sieben der 2. Bundesliga Süd. Am kommenden Sonnabend steht für das Team von Trainer Christoph Rascher wieder ein Heimspiel an, dann geht es im Sachsenderby ab 19 Uhr gegen den VC Dresden.