01. November 2019 / 22:19 Uhr

Vierter Liga-Sieg in Folge für Hoffenheim: Paderborn dank Super-Start keine Hürde

Vierter Liga-Sieg in Folge für Hoffenheim: Paderborn dank Super-Start keine Hürde

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Klarer Sieg: Die TSG Hoffenheim führt den SC Paderborn im Freitagsspiel vor.
Klarer Sieg: Die TSG Hoffenheim führt den SC Paderborn im Freitagsspiel vor. © dpa
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Die TSG 1899 Hoffenheim bleibt die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga - und setzt ihre Siegesserie in der Bundesliga fort. Mit dem 3:0-Heimsieg haben die Kraichgauer nun vier Spiele in Folge gewonnen und greifen die Liga-Spitzengruppe an.

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Vorsicht, Bundesliga! Jetzt kommt die TSG 1899 Hoffenheim. Die Kraichgauer haben im Freitagsspiel keine Probleme mit Aufsteiger SC Paderborn gehabt - und die Ostwestfalen in der heimischen PreZero Arena mit 3:0 (3:0) geschlagen. Schon nach 25 Minuten war die Partie zugunsten der Kraichgauer dank Treffer von Robert Skov (2. Minute), Pavel Kaderabek (15.) und Jürgen Locadia (25.) quasi entschieden. Für die von Trainer Alfred Schreuder trainierten Hoffenheimer ist der dominante Erfolg gegen Paderborn der vierte Liga-Sieg in Folge. Eine ähnliche Sieges-Serie kann aktuell kein anderer Bundesligist vorweisen.

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Und das macht sich auch in der Bundesliga-Tabelle bemerkbar. Hoffenheim springt durch den Sieg am Freitagabend auf Platz fünf und hat mit nunmehr 17 Punkten einen Zähler mehr als der BVB, der am Samstag den VfL Wolfsburg empfängt. Auch die Tabellenspitze ist mit zwei Punkten Abstand in Reichweite. Für Paderborn bedeutet die Niederlage dagegen einen Rückschlag nach dem ersten Bundesliga-Saisonsieg in der Vorwoche gegen Fortuna Düsseldorf (2:0). Mit vier Zählern ist das Team von Steffen Baumgart weiterhin abgeschlagen Letzter.

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Paderborn-Keeper nach Niederlage bedient: "So dürfen wir nicht auftreten"

"Heute war es ein souveräner Sieg für uns. Nach 25 Minuten war das Ding eigentlich gegessen. So kann es weitergehen", sagte Hoffenheim-Profi Florian Grillitsch nach dem Spiel bei DAZN. Paderborn-Torwart Leopold Zingerle zeigte sich enttäuscht: "Es ist natürlich nicht unser Anspruch. Es war eine enttäuschende erste Halbzeit. So dürfen wir hier nicht auftreten", so der Keeper. "In der zweiten Halbzeit haben wir es ein bisschen besser gemacht, auch wenn Hoffenheim zwei Gänge zurückgeschaltet hat." SCP-Coach Baumgart hatte laut eigener Aussage nach dem 0:3 "die Befürchtung, dass es ganz anders ausgeht. Hoffenheim hatte immer eine Lösung", so der Trainer. "Wir waren nicht der Gegner, um hier eine Gefahr in Hoffenheim auszustrahlen. Wir dürfen und werden dieses Spiel nicht abhaken."

Baumgart stand bei zehn Grad Celsius im T-Shirt an der Seitenlinie. Nach dem Pokal-Aus bei Bayer hatte er prophezeit: „Auf uns kommt eine ähnliche Wucht und Geschwindigkeit zu wie in Leverkusen.“ Er sollte Recht behalten. Sein Hoffenheimer Kollege Schreuder, dick eingepackt in eine dunkelblaue Daunenjacke, hatte sein Team taktisch bestens eingestellt.

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Partie nach 25 Minuten zugunsten für Hoffenheim entschieden

Der blendend aufgelegte Däne Skov versenkte 74 Sekunden nach dem Anpfiff einen Freistoß aus rund 30 Metern sehenswert zu seinem ersten Bundesliga-Treffer. Ihlas Bebou (9.), der mit Locadia das Sturmduo bildete und den leicht angeschlagenen Andrej Kramaric vertrat, hätte freistehend erhöhen müssen. Dies gelang wenig später Kaderabek nach einem feinen Spielzug über mehrere Stationen.

Paderborn spielte wie von Baumgart gefordert auch offensiv mit. Cauly Oliviera Sousa (19.) bot sich eine Möglichkeit, doch 1899-Schlussmann Oliver Baumann blockte den Schuss im kurzen Eck. In der Rückwärtsbewegung ließen die Gäste den Hoffenheimern aber viel zu viel Raum. Locadia konnte sich nach einer Hereingabe von Kaderabek die Ecke quasi aussuchen - 3:0.

Paderborn-Sportdirektor Martin Przondziono: "Verteidigt wie eine Schülermannschaft"

„Das war eine katastrophale erste Halbzeit. Wir haben verteidigt wie eine Schülermannschaft“, monierte SC-Sportdirektor Martin Przondziono schonungslos in der Pause bei DAZN. Baumgart setzte im zweiten Durchgang auf mehr Stabilität. Hoffenheim kontrollierte die Partie und hätte durch Skov (60.) und den eingewechselten Sargis Adamyan (74.) noch erhöhen können. Hoffenheim Mäzen Dietmar Hopp hatte Verständnis für den Schongang: „Nach fünf Siegen, und wenn man 3:0 führt in der Halbzeit, dann darf man schonmal an das nächste Spiel denken.“ Die Paderborner vermittelten ohnehini nicht das Gefühl, dass sie noch etwas bewirken können.

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