02. November 2019 / 15:40 Uhr

TSG-Kapitän Kevin Vogt über Pfiffe nach 3:0-Sieg: "Sollen ins Theater gehen" - Hopp: "Sind keine Fans"

TSG-Kapitän Kevin Vogt über Pfiffe nach 3:0-Sieg: "Sollen ins Theater gehen" - Hopp: "Sind keine Fans"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
TSG-Kapitän Kevin Vogt und Investor Dietmar Hopp machten nach dem 3:0 über den SC Paderborn am Freitag ihrem Ärger über das Verhalten der eigenen Anhänger Luft.
TSG-Kapitän Kevin Vogt und Investor Dietmar Hopp machten nach dem 3:0 über den SC Paderborn am Freitag ihrem Ärger über das Verhalten der eigenen Anhänger Luft. © imago images/Avanti/Getty images/Montage
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Ein 3:0-Sieg der TSG Hoffenheim gegen den SC Paderborn, der schon nach der ersten Halbzeit stand und trotzdem gab es Pfiffe von den Rängen. Kapitän Kevin Vogt und Investor Dietmar Hopp ließen das nicht auf sich sitzen und verurteilen die Zuschauer scharf.

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Kevin Vogt, der Kapitän der TSG Hoffenheim, hat nach dem 3:0-Sieg gegen den SC Paderborn am Freitagabend wütende und klare Worte an die Fans des Bundesligisten gerichtet. "Die Zuschauer, die pfeifen, sollen zukünftig am besten zu Hause bleiben oder ins Theater gehen", sagte der 28-Jährige im Anschluss an die Partie. Weil bereits zur Halbzeitpause das 3:0 der Sinsheimer stand, entstand im zweiten Durchgang der Eindruck, dass die Gastgeber das Spiel nur noch verwalten. Einigen Zuschauern gefiel das gar nicht und sie pfiffen die Mannschaft gnadenlos aus.

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Innenverteidiger Vogt schimpfte deshalb weiter. "Das hat nicht viel mit Fußballsachverstand zu tun und ist einfach nur traurig. Die Pfiffe bei so einer guten Leistung sagen mehr über die Leute als über unsere Spielweise." Immerhin, so Vogt, habe die Mannschaft den Unmut der Fans "zur Kenntnis genommen". Auch Hoffenheims Investor Dietmar Hopp echauffierte sich über das Verhalten der Fans. "Das sind keine Hoffenheim-Fans. Bei einem 3:0 zur Pause denken die Spieler eben schon an die nächste Partie."

Pavel Kaderabek: "Pfiffe verstehe ich nicht"

Außenverteidiger Pavel Kaderabek, der das 1:0 erzielte und das 2:0 vorbereitete äußerte sich verwirrt. "Die Pfiffe der Zuschauer verstehe ich nicht. Wir Spieler sind mit der Leistung sehr zufreiden." Diese Meinung teilte auch Cheftrainer Alfred Schreuder. Kurz vor seinem 47. Geburtstag mochte er lieber über die "genügend positiven Sachen" und nicht "über diese Dinge" sprechen.

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Coach Schreuder hatte damit nicht ganz Unrecht. Die TSG gewann alle drei Pflichtspiele der vergangenen Woche, zog im DFB-Pokal in die dritte Runde ein und holte sechs wichtige Punkte in der Bundesliga. Zudem blieben die Sinsheimer zweimal ohne Gegentreffer, erzielten selbst acht Tore in den drei Partien. In der Liga-Tabelle belegt die TSG Hoffenheim nun Platz fünf. Andererseits wandern die Fans ab. Die 23.629 Zuschauer am Freitag stellten die in dieser Saison kleinste Kulisse in einem Bundesliga-Spiel der TSG.

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