08. April 2019 / 21:35 Uhr

TSG Neustrelitz: Djibril N'Diaye erst Elfmeter-Pechvogel, dann gefeierter Mann

TSG Neustrelitz: Djibril N'Diaye erst Elfmeter-Pechvogel, dann gefeierter Mann

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Djibril N'Diaye war mit drei Treffern der Matchwinner für die TSG Neustrelitz.
Djibril N'Diaye hat nach 22 Spielen bereits so viele Treffer wie in der gesamten Vorsaison erzielt. © Johannes Weber
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Beim 3:0-Sieg gegen den 1. FC Lok Stendal erzielt der Stürmer seine Saisontore 15 und 16. Erst verschießt N'Diaye einen Elfmeter, später trifft er per Strafstoß.

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Dass Djibril N'Diaye von der TSG Neustrelitz kurz vor Ende der Heimpartie gegen den 1. FC Lok Stendal (15. Platz/20 Punkte) mit viel Applaus von den Zuschauern bei seiner Auswechslung belohnt wurde, hätte sich der Stürmer in der 24. Minute wohl noch nicht gedacht. Beim 3:0 (1:0)-Erfolg gegen den Abstiegskandidaten aus Sachsen-Anhalt verschoss der Senegalese zunächst einen Strafstoß. Kurz vor der Pause gab es erneut einen Elfmeter für die Hausherren. Mutig: N'Diaye trat wieder an und verwandelte diesmal. Seinen zuvor vergebenen Versuch hatte er wieder gutgemacht.

Die Neustrelitzer, die im ersten Durchgang spielbestimmend waren, gaben auch nach dem Seitenwechsel den Ton an. In der 65. Minute erhöhte N'Diaye nach einem Konter auf 2:0. Es war sein mittlerweile 16. Saisontor, so viele wie in der gesamten vorherigen Spielzeit im Trikot des Malchower SV. In der Torschützenliste der aktuellen Oberliga-Saison liegt der Angreifer auf Rang drei.

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Klar, dass so eine Torquote die Begehrlichkeiten anderer Klubs wecken könnte. Allerdings steht N'Diaye noch bis Sommer 2020 bei den Neustrelitzern unter Vertrag. TSG-Coach Tomasz Grzegorczyk lobt den Offensivspieler: „Wir alle im Verein sind froh, dass er hier ist."

Kurz nachdem sich N'Diaye gegen Stendal bei seiner Einwechslung seinen wohlverdienten Applaus abgeholt hatte, setzte Kürsat Cicek noch den Schlusspunkt mit dem 3:0 für die Neustrelitzer. Mit dem Sieg verteidigten die TSG-Kicker (jetzt 32 Punkte) ihren sechsten Tabellenplatz. Den Vorsprung zur Abstiegszone vergrößerten sie auf neun Zähler.

TSG Neustrelitz: Junghan – Röth, Liskiewicz, Petrovic, Luksik – Okumura – Tsipi (82. Toebe), Cicek, Lagiewczyk, Sielaff (57. Togbe) – N'Diaye (87. Mikolajczak).
Tore: 1:0, 2:0 N'Diaye (39., 65.), 3:0 Cicek (89.).
Schiedsrichter: Jacob Pawlowski (Berlin).
Zuschauer: 327.

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