22. Februar 2019 / 00:04 Uhr

TSV 1860 Stralsund: „Endspiel“ zum Auftakt

TSV 1860 Stralsund: „Endspiel“ zum Auftakt

Horst Schreiber
Michael Lindberg trifft mit seinem TSV 1860 Stralsund auf den SV Hanse Neubrandenburg. Im Hinspiel gewannen die Sundstädter zuhause mit 3:2. Mit einem erneuten „Dreier“ im Rückspiel würde sie die Rote Laterne an den SVH abgeben.
Michael Lindberg trifft mit seinem TSV 1860 Stralsund auf den SV Hanse Neubrandenburg. Im Hinspiel gewannen die Sundstädter zuhause mit 3:2. Mit einem erneuten „Dreier“ im Rückspiel würde sie die Rote Laterne an den SVH abgeben. © Horst Schreiber
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Verbandsliga-Schlusslicht reist zum ersten Pflichtspiel des Jahres zum Tabellennachbarn Hanse Neubrandenburg.

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Stralsund. „Dieses Spiel ist richtungsweisend – für unsere Motivation, die Stimmung im Team und natürlich den sportlichen Saisonverlauf!“ Robin Baarhs, Trainer des TSV 1860 Stralsund, verleiht der Auftaktpartie zur Verbandsliga-Restrunde am Sonntag beim SV Hanse Neubrandenburg beinahe Endspiel-Charakter. Der Vorletzte empfängt den Letzten. Beide Teams stehen mit jeweils sechs Punkten fest im Abstiegskampf. Da erscheint ein Sieg in der Tat zur Pflicht zu werden.

Schwierige Vorbereitung für TSV 1860 Stralsund

Die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel des neuen Jahres verlief für Baarhs aber nicht ganz nach Plan. Neben dem Testspielausfall gegen den Greifswalder FC (Oberliga), der ein echter Gradmesser für die anstehender Aufholjagd in der Verbandsliga gewesen wäre, hatten die Stralsunder vor allem mit einer Krankheitswelle zu kämpfen. „Es wäre schön gewesen, wenn wir noch mehr mit dem vollem Kader hätten arbeiten können. So haben immer wieder wichtige Spieler mit Wehwehchen gefehlt. Von daher verlief die Vorbereitung nicht wie gewünscht. Aber zufrieden ist wohl kein Trainer“, meint Baarhs.

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Positiv stimmt den Übungsleiter dagegen die Aufstockung des Kaders. Mit Fiete Klockzien, Erik Pagels und Matthias Magel rücken drei Spieler aus der zweiten Mannschaft auf. Zudem ist Benny Metzentin nach einem halben Jahr nach Stralsund zurückgekehrt, Hannes Niemann hat seinen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt beendet und mit Niklas Reimelt verstärkt eine junge Offensivkraft den Verein. Allerdings wird Reimelt nach Verletzung im Test gegen den Greifswalder FC II am Sonntag noch passen müssen. „Die Breite im Kader wird entscheidend sein in der Rückrunde. Der Konkurrenzkampf wurde neu belebt“, hofft Baarhs.

Sieg im Hinspiel für die Stralsunder

Trotz gestiegenen internen Wettbewerbs merkt der Übungsleiter, dass die Mannschaft in der Winterpause weiter zusammengerückt ist. Dazu haben auch die beiden Turniersiege beim Handelshof-Vorpommern-Cup in Grimmen und Kleeblatt-Sund-Cup in Stralsund beigetragen. „Die Siege waren für den Kopf wichtig. Sie haben gezeigt, dass wir nicht so schlecht sind, wie wir momentan dastehen. Wenn wir diszipliniert sind, können wir alles schaffen“, bemerkt Baarhs. Zudem habe sein Team die Hinrunde intern mehrmals ausgewertet. „Sie ist abgehakt. Ich denke, dass die Rückrunde ganz anders laufen wird.“

1860 scheint also trotz suboptimaler Vorbereitung gewappnet für den Auftakt 2019 gegen den Tabellennachbarn. Baarhs hat unter der Woche mittels Videoanalyse nochmals sein Team und Gegner analysiert. „Hanse ist anfällig bei schnellen Kontern“, weiß der Stralsunder. Das will er natürlich nutzen, um bei den Vier-Tore-Städtern, die ohne den gesperrten Regisseur William Tews (5. Gelbe) auskommen müssen, endlich den zweiten Saisonsieg einzufahren. Der erste datiert vom 25. August – gegen den SV Hanse Neubrandenburg (3:2).

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