10. Juli 2019 / 12:39 Uhr

Liedek, Lorenz, Otto und Ahlmeyer heizen 1860-Konkurrenzkampf an

Liedek, Lorenz, Otto und Ahlmeyer heizen 1860-Konkurrenzkampf an

Niklas Kunkel
Ostsee-Zeitung
Martin Otto, Michael Liedek und Philipp Lorenz liefen am Sonntag erstmals für 1860 Stralsund auf.
Martin Otto, Michael Liedek und Philipp Lorenz liefen am Sonntag erstmals für 1860 Stralsund auf. © Horst Schreiber
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Der TSV 1860 Stralsund geht mit vier neuen und zwei A-Junioren in die Landesliga-Saison.

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Mit drei Neuzugängen startete der TSV 1860 Stralsund am Sonntag beim SV Prohner Wiek (6:0) in die Testspielphase. Im prall gefüllten Kader – 25 Spieler waren beim Freundschaftsduell dabei – durften sich Michael Liedek, Philipp Lorenz und Martin Otto je eine Halbzeit lang beweisen. Lorenz und Otto sind Rückkehrer. Beide standen schon zu Zeiten des FC Pommern für Stralsund auf dem Rasen. Nach einer Auszeit wollen es die Routiniers jetzt noch einmal wissen. Liedek stößt hingegen ohne Stralsunder Vergangenheit zum Landesligisten.

Der 22-Jährige absolviert sein Praxissemester bei der Störtebeker Brauerei. Eigentlich ist der Linksfuß an der Hochschule Neubrandenburg zuhause. Ab September schreibt er in Stralsund seine Abschlussarbeit im Fach Lebensmitteltechnologie. Nebenbei will Liedek kicken. „Ich habe Felix Voigt (Präsident Neubrandenburger FC/d. Red) gefragt, wo man in Stralsund Fußball spielen kann. Dann hat er den Kontakt zu Robin Baarhs (Trainer TSV 1860/d. Red.) hergestellt“, erzählt er. Liedek spielte zuvor 2,5 Jahre beim Neubrandenburger FC in der Landesklasse. Jetzt wagt er den Sprung eine Liga höher.

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„Ich merke schon, dass die Jungs hier gut ausgebildet sind", gesteht Liedek. Verstecken braucht er sich trotzdem nicht. Der physisch starke Mann kann auf der linken Seite alles beackern und zeigte in Prohn als Außenverteidiger gute Vorstöße. Konditionell geht er voran, wie die erste Trainingswoche gezeigt hat.

Der gebürtige Esslinger (bei Stuttgart) hat das Fußballspielen in der Nähe von Hamburg erlernt – beim Buchholzer FC. Seine ersten Schritte im Männerbereich machte er in der Kreisklasse Niedersachsen. Im zweitgrößtem Bundesland gibt es vier Kreisklassen, darauf folgt die Kreisliga. „Das Niveau der Kreisliga dort ist vergleichbar mit der Landesklasse hier“, meint Liedek.

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Beim Absteiger ist der Konkurrenzkampf entfacht. Liedek, Lorenz (ebenso wie Liedek Außenverteidiger) und Otto tragen ebenso dazu bei wie der zweite echte externe Neuzugang Marius Ahlmeyer, der gegen seinen alten Verein Prohn nicht mitgewirkt hatte. Zudem rücken mit Dennis Scholz und Nicolas Glaser zwei ehemalige A-Junioren auf. Moritz Schumann trainiert ebenfalls bei den Herren mit, wird aber erst Ende des Jahres 18 Jahre alt und kickt mindestens solange bei der von René Marmulla trainierten U19 mit. Der nach einem Kreuzbandriss genesene Arne Wedel ist wieder voll dabei, Torhüter Steffen Granitza kommt aus der Reserve nach „oben“ und komplettieren so den großen Kader.

Dagegen haben Martin Röpke und Alexander Jungnickel den Verein Richtung Groß Kordshagen verlassen. Marcel Wollny hat die Fußballschuhe an den Nagel gehängt.

Am Freitag können sich die Neuen ein nächstes Mal beweisen. Dann trifft 1860 auf den SV Barth. Anstoß ist 19.30 Uhr in Löbnitz.

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