15. Januar 2022 / 14:00 Uhr

TSV Algesdorf ist noch nicht auf der sicheren Seite

TSV Algesdorf ist noch nicht auf der sicheren Seite

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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Lars Petersen will seine Algesdorfer zum Klassenerhalt in der Tischtennis-Oberliga führen. © Uwe Kläfker
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Tischtennis-Oberligist kämpft als Tabellenfünfter um den Klassenerhalt. Am Samstag findet das schwere Auswärtsspiel in Marklohe statt. Kapitän Lars Petersen erklärt, woran es noch hapert.

In der Tischtennis-Oberliga geht es für den TSV Algesdorf am Wochenende beim SC Marklohe weiter. Seit einer Woche sind die Algesdorfer wieder im Training. Da die Oberliga dem DTTB zugeordnet ist, soll die Rückrunde ganz normal ausgespielt werden. Wann und ob es im „kleinen“ Tischtennis des NTTV weitergeht, soll in der zweiten Januarhälfte entschieden werden. Die Kontrahenten sind zwar Tabellennachbarn, dennoch sind die Voraussetzungen völlig unterschiedlich. Gespielt wird heute ab 17 Uhr in der Sporthalle Lemke.
Die Kreis Nienburger spielen mit 13:5 Punkten in der Spitzengruppe mit, der TSV Algesdorf muss nach gutem Saisonstart und mit aktuell ausgeglichenem Konto in den Rückspiegel schauen und ist als Tabellenfünfter bereits der Abstiegszone zuzuordnen.

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Die Gastgeber haben sogar noch einen Trumpf im Ärmel, legten gegen die 0:10-Wertung aus dem Spiel gegen den Tabellenzweiten SV Union Salzgitter Einspruch ein. Eigentlich hatten die Markloher die Partie im vergangenen November mit 7:3 für sich entschieden. Verkürzt: Es ging um die Kommunikation über eine kurzfristig von der Gemeinde verhängte 2-G-Regelung für die Sporthalle in Lemke und den damals ungeimpften Union-Topspieler Johan Hagberg, der nicht mitspielen durfte.

Wenn man mit 9:1 Punkten startet und mit 10:10 aus der Vorrunde rausgeht, kann man nicht zufrieden sein

Die Gäste sind heute klarer Außenseiter. „Das ist ein schweres Spiel in Marklohe“, sagte TSV-Kapitän Lars Petersen. Im Hinspiel gab es für die Schaumburger nichts zu holen. „Aber in Marklohe haben wir meist etwas besser ausgesehen. Wir wollen es denen so schwer wie möglich machen“, sagt Petersen, der mit dem Saisonverlauf nicht einverstanden ist. „Wenn man mit 9:1 Punkten startet und mit 10:10 aus der Vorrunde rausgeht, kann man nicht zufrieden sein – sonst würde im Sport etwas falsch laufen.“ Vor allem in den Doppeln und im unteren Paarkreuz sieht der Coach Steigerungsbedarf.


„Es sind zu viele Spiele 5:5 oder 4:6 ausgegangen, in denen wir durchaus Chancen gehabt hätten.“ So zuletzt auch beim Remis im Heimspiel gegen den SV Arminia Hannover, als es die Algesdorfer verpassten, ein Polster zur Abstiegszone aufzubauen. Es geht darum, gut zu sein, wenn es wichtig ist. „Wir müssen am Spielsystem arbeiten und in den wichtigen Momenten taktisch die richtigen Entscheidungen treffen“, fordert Algesdorfs Nummer eins. „Da haben wir noch Potenzial.“ Trainieren könne man das kaum, da geht es um Erfahrung und Spielpraxis“, weiß Petersen.

In erster Linie sei es jetzt wichtig, den Klassenerhalt abzusichern. „Die Liga ist extrem ausgeglichen. Die Mannschaften, die hinter uns stehen, sehe ich nicht unbedingt schlechter“ Da wären beim SC Marklohe gewonnene Punkte eine willkommene Hilfe. uk