14. April 2019 / 18:48 Uhr

TSV Algesdorf verpasst Regionalliga-Relegation

TSV Algesdorf verpasst Regionalliga-Relegation

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Verdammt knapp verloren
Der Algesdorfer Jörn Petersen holt einen wichtigen Punkt, zum Sieg seines Teams reicht das aber nicht. © uk
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Es hat nicht gereicht: Der Tischtennis-Oberligist TSV Algesdorf hat im entscheidenden Spiel um den zweiten Tabellenplatz gegen den SC Marklohe mit 5:9 die erste Niederlage der Rückrunde einstecken müssen.

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Die Gäste dürfen an der Relegation zur Regionalliga teilnehmen, für die Schaumburger bleibt Rang drei. „Ich hätte nie gedacht, dass wir das schaffen können“, sagte TSV-Kapitän Lars Petersen, nachdem sich der erste Frust über die Niederlage gelegt hatte.

Vor der kleinen Algesdorfer Sporthalle herrschte akute Parkplatznot, mehr als 170 Zuschauer waren gekommen, um das Spektakel zu erleben. Und die Fans wurden nicht enttäuscht. „Es war hochklassig, es war emotional – und es war verdammt knapp“, resümierte Petersen, dessen Team nach den Doppeln mit 1:2 zurücklag. Petersen hatte mit Bruder Jörn gegen Nikolai Marek und Dennis Lau 3:0 gewonnen. Das Spitzeneinzel verlor der Kapitän gegen Marklohes Florian Buch, der damit vor Petersen den Titel als bester Spieler der Liga einheimste. Der Algesdorferf führte bereits mit 2:0, verlor aber die folgenden drei Durchgänge. „Da war mehr drin“, sagte Petersen. Sein Bruder Jörn holte beim 3:0 gegen Niklas Matthias einen „Big Point“, wie es der Kapitän formulierte. Weil aber Claas Märtens, Leon Hintze und Fabian Möller trotz Führungen je nur einen Punkt beisteuerten und Patrick Schöttelndreier sogar ganz leer ausging, lief das Spiel auf einen Markloher Sieg hinaus.

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Spektakulär war das Match zwischen Youngster Hintze und Sebastian Tinzmann. Der Markloher führte bereits 2:0, aber das 16-jährige Talent kam zurück, glich zum 2:2 aus, gewann den vierten Satz sogar mit 11:0. Routinier Tinzmann wankte, griff in der Pause zur Cola-Flasche und beeindruckte Hintze fortan mit präzisen Angriffen zur 4:0-Führung. Der ließ sich nicht beeindrucken, glich aus. Aber Tinzmann kämpfte verbissen und setzte sich in Durchgang fünf mit 11:6 durch. „Es war sehr schwer, mir tut alles weh“, klagte der abgekämpfte Markloher.

"Wir waren heute nicht weit weg"

„Wir waren heute nicht weit weg“, sagte Lars Petersen, der mit seiner Mannschaft auch einen Trostpreis gewonnen hatte: „Wir sind beste Mannschaft der Rückrunde, das macht mich sehr stolz.“

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