24. November 2017 / 11:44 Uhr

TSV Altenholz bangt um seinen Kapitän

TSV Altenholz bangt um seinen Kapitän

Jürgen Griese
Kieler Nachrichten
altenholz
Beim 6:2-Hinspielsieg seiner Mannschaft hatte Tim Schikorr (re.) seinen großen Auftritt, als er nach seiner Einwechselung in der 46. Minute gleich vier Treffer erzielte. © Griese
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Hüftprellung gefährdet Jensens Einsatz im Heimspiel gegen Concordia

In seinem letzten Auswärtsspiel dieses Jahres steht dem Eckernförder SV noch einmal eine schwere Aufgabe ins Haus: Sein Gastgeber TSV Klausdorf, Tabellenvierter der Fußball-Landesliga Schleswig, wird sich sicherlich in anderer Form als bei der 2:6-Hinspielniederlage im August präsentieren.

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SG Geest 05 – Gettorfer SC (So., 14 Uhr)

Dem fünften Gettorfer Sieg scheint nichts entgegenzustehen: Gastgeber der Elf von Trainer Christian Schössler ist der im Hinspiel mit 9:2 bezwungene Tabellenvorletzte SG Geest 05. Doch Vorsicht: „Das ist wieder so ein Spiel, in dem man nur verlieren kann. Einen Sieg für uns setzt jeder voraus, eine Niederlage hingegen – und alle würden sich diebisch freuen. Vor allem unsere Tabellennachbarn“, sagte Schössler. Doch es nützt nichts: Als Tabellenzweite, die seit weit über 500 Minuten ohne Gegentor sind, fahren die Gettorfer als klare Favoriten nach Krumstedt, wo die vor zwölf Jahren aus den Dorfgemeinschaften Eggstedt, Krumstedt und Schafstedt gegründete Spielgemeinschaft ihre Heimspiele austrägt. Von der Bestbesetzung fehlt nur gesperrte Kevin Link.

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TSV Altenholz – C. Schönkirchen (Sbd., 14 Uhr)

Im letzten Heimspiel des Jahres möchte TSVA-Trainer Kristian Hamm mehr holen als beim 1:1 im Hinspiel. „Letztlich haben wir es selbst in der Hand, wie wir unsere Winterpause gestalten“, sagt Hamm und blickt gleich eine Woche weiter auf das Spiel beim Heikendorfer SV. „Wir würden bis März sicher anders arbeiten, wenn wir uns in der Tabelle noch ein wenig weiter nach oben verbessern würden“, sagt Hamm. Fraglich ist der Einsatz von Kapitän Lasse Jensen, der beim 0:2 gegen den Gettorfer SC aufgrund einer Hüftprellung früh ausgewechselt werden musste. „Aber diesbezüglich denke ich positiv“, sagt der TSV-Coach.

TSV Klausdorf –Eckernförder SV (Sbd., 15 Uhr)

Das Hinspiel ist beiden Teams noch in bester Erinnerung: Die Eckernförder beendeten eine gegen diesen Gegner seit Jahren andauernde Negativserie gegen stark ersatzgeschwächte Klausdorfer. Hier möchte ESV-Trainer Töns Dohrn gerne anknüpfen und verkündet selbstbewusst: „In Klausdorf kann man etwas holen, und das wollen wir definitiv.“ Selbst der ungeliebte Kunstrasen schreckt ihn nicht: „Auch wenn uns dieser Untergrund nach wie vor fremd ist, fanden wir uns in unseren letzten Spielen wie beispielsweise in Bordesholm immer besser damit zurecht. Und jetzt sind wir einfach mal dran, auch auf Kunstrasen etwas zu holen.“ Genährt wird Dohrns offensive Herangehensweise an diese Begegnung durch den Umstand, dass er erstmals in dieser Saison über seinen kompletten Kader von 22 Spielern verfügen kann. „Da wird es sicher zu Härtefällen kommen“, denkt der ESV-Coach an jene, die zuschauen müssen.