06. November 2019 / 10:14 Uhr

TSV Altenholz-Coach Liridon Imeri spricht von einer „beeindruckenden Hinrunde“

TSV Altenholz-Coach Liridon Imeri spricht von einer „beeindruckenden Hinrunde“

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Die Mannschaft des TSV Altenholz thront unter Liridon Imeri, punktgleich mit dem TSV Kronshagen, an der Tabellenspitze der Landesliga Schleswig.
Die Mannschaft des TSV Altenholz thront unter Liridon Imeri, punktgleich mit dem TSV Kronshagen, an der Tabellenspitze der Landesliga Schleswig. © Sönke Ehlers
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Fußball-Landesliga: TSV Altenholz ist zufrieden, der Gettorfer SC nicht - Gettorf will die Kurve kriegen

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Nach dem 1:1 des TSV Altenholz beim TSV Nordmark Satrup am 15. Spieltag der Fußball-Landesliga Schleswig waren sich alle Schwarz-Gelben einig: Da war mehr drin. „Unterm Strich ist das Ergebnis enttäuschend. Wir haben so viel investiert und über weite Strecken die Partie im Griff gehabt“, erklärte TSVA-Trainer Liridon Imeri, der seine Mannschaft aber auch schnell wieder aufrichtete.

Doppelspitze aus Kronshagen und Altenholz

Schließlich stehen die Altenholzer nach der Hälfte der Saison auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit Spitzenreiter TSV Kronshagen. Zudem ist der TSVA seit sieben Spielen ungeschlagen. Der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt 13 Zähler. „Wir haben eine wirklich beeindruckende Hinrunde gespielt. Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat sich enorm weiterentwickelt“, betonte Imeri, der aber auch über die Schwachstellen seines noch jungen Teams kennt. Gerade im Satrup-Spiel wurde es abermals deutlich.

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„Wir haben das Problem, dass wir zu viele Chancen brauchen. Auch am Sonnabend hätten wir wieder mit 3:0 oder 4:0 führen müssen“, ärgerte sich der Coach. Der Treffer von Kapitän Pierre Didier Webessie reichte nicht aus, um gegen das Team aus Mittelangeln zu gewinnen. „Didier ist der einzige, der bei uns die Tore macht“, so Imeri. 15 Tore hat der TSVA-Angreifer in dieser Saison bislang erzielt – fast die Hälfte der 32 Altenholzer Treffer.

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Ambitionierte Gettorfer mit schwacher Ausbeute

Von einem 15-Tore-Stürmer kann der Gettorfer SC derzeit nur träumen. Die Rot-Weißen haben in dieser Saison gerade einmal insgesamt 17 Treffer erzielt – viel zu wenig für die Ansprüche der eigentlich ambitionierten Gettorfer. In den letzten drei Partien gelang lediglich je ein Treffer. Alle drei Spiele gingen verloren. Die bitterste Pleite folgte beim jüngsten 1:6 vor heimischem Publikum gegen den TuS Jevenstedt.

Die Mannschaft von Trainer Christian Schössler wirkte verunsichert, erst recht nach den frühen Gegentoren. Eine verschlafene Anfangsphase war gepaart mit einer katastrophalen Defensivleistung. „Die frühen Gegentore haben uns gerade in unserer Phase aus der Bahn geworfen. Die Unsicherheit war bei allen zu spüren“, konstatierte Schössler, der mit seinem Team nun auf dem vorletzten Tabellenplatz steht.

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