16. August 2019 / 14:12 Uhr

TSV Altenholz erwartet leidgeplagten Gettorfer SC

TSV Altenholz erwartet leidgeplagten Gettorfer SC

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Mit diesen Neuzugängen ist der TSV Altenholz in die neue Saison gegangen, von links: Falco Petersen (Co-Trainer), Paul Kropp, Nico Dymek, Justus Leip, Jon Jessen, Brian Otto, Mats Ellwanger, Max Gyamfi Labes, Liridon Imeri (Trainer).
Mit diesen Neuzugängen ist der TSV Altenholz in die neue Saison gegangen, von links: Falco Petersen (Co-Trainer), Paul Kropp, Nico Dymek, Justus Leip, Jon Jessen, Brian Otto, Mats Ellwanger, Max Gyamfi Labes, Liridon Imeri (Trainer). © Sönke Ehlers
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Ist es nun ein Derby oder ist es kein Derby? Wenn ja, was zeichnet die Partie aus? Wenn nein, was ist es dann? Am Sonnabend (14 Uhr) empfängt der TSV Altenholz in der Fußball-Landesliga Schleswig den Gettorfer SC.

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„Gefühlt ist es keines. Für mich ist es eher ein normales Punktspiel als ein Derby. Dafür fehlt mir einfach die Historie“, meint GSC-Trainer Christian Schössler. Was nicht ist, kann ja noch werden. Im letzten Duell der beiden Kontrahenten gingen die rot-weißen Gettorfer mit einem spektakulären 5:4-Erfolg als Sieger vom Platz. „Dort haben alle auf jeden Fall diese gewisse Atmosphäre gespürt, die ein Derby auszeichnet“, erinnert sich Schössler. Für solch eine Atmosphäre wollen beide Mannschaften am Wochenende erneut sorgen. „Bei so einem Spiel braucht man als Trainer nicht viel zu machen. Die Spieler brennen von ganz allein“, freut sich TSVA-Trainer Liridon Imeri, der sich ein packendes Duell mit viel Leidenschaft und Kampf verspricht. „Es geht nicht ums Schönspielen, es wird um jeden Millimeter gekämpft“, betont der Coach der Gastgeber.

Damit können sich auch die Gäste anfreunden. Schließlich war von Schönspielerei bei den drei Auftaktniederlagen des Gettorfer SC ohnehin nicht viel zu sehen. Null Punkte, 1:11 Tore: Viel zu wenig für dieses ambitionierte Team. Doch unter Woche zeigten die Rot-Weißen beim Einzug ins Halbfinale des Kreispokals Rendsburg-Eckernförde, dass sie sich auf dem Weg der Besserung befinden. Mit 4:2 siegten die Gettorfer gegen den TuS Bargstedt. Welchen positiven Aspekt zieht der GSC aus der Partie? „Wir haben endlich mal wieder ein Tor geschossen“, schmunzelt Schössler, ergänzt dann schnell: „Die Einstellung war absolut positiv. Unser Ziel war es, Selbstvertrauen zu tanken. Dieses wollen wir nun mit in die Partie gegen Altenholz nehmen.“ Das Pokalspiel war ein kleiner, aber wichtiger Schritt. „Niemand hat die Köpfe hängen gelassen. Wir wollen jetzt endlich den Knoten platzen lassen“, fordert Schössler. Denn abschreiben darf den GSC niemand. Das weiß auch Liridon Imeri. „Wir sind noch viel zu früh in der Saison. Ich bin überzeugt, dass der Gettorfer SC eine Top-Mannschaft ist“, so der TSVA-Coach.

Imeri: „Wir wollen auch das zweite Heimspiel gewinnen und zuhause möglichst lange ungeschlagen bleiben.“

„Ich bin mir außerdem sicher, dass sie sich wieder fangen werden“, betont Imeri und stellt gleichzeitig mit einem Augenzwinkern klar: „Aber bitte nicht an diesem Wochenende“. Schließlich will seine Mannschaft den positiven Trend der letzten Wochen bestätigen. Nach drei Spielen, einer Niederlage und zwei Siegen, stehen die Altenholzer passabel da. Lob gibt es dafür sogar vom Gästetrainer. „Sie sind mit vielen Abgängen sowie vielen Neuen in die Saison gestartet und spielen dafür eine sehr gute Rolle“, betont Schössler, der dem TSVA die erste Heimniederlage verpassen will. Sein Gegenüber versucht dies, mit aller Macht zu verhindern. „Wir wollen auch das zweite Heimspiel gewinnen und zuhause möglichst lange ungeschlagen bleiben“, fordert Imeri vor dem Derby, dem Nicht-Derby oder einfach nur vor einem ganz normalen Punktspiel.

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