31. Juli 2019 / 09:52 Uhr

TSV Altenholz nennt einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel

TSV Altenholz nennt einen einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Großer Jubel bei den Altenholzern nach dem verdienten 4:1-Heimsieg am letzten Spieltag der Vorsaison über den TSV Rantrum, denn mit diesem Dreier war der Klassenerhalt in der Landesliga Schleswig besiegelt.
Großer Jubel bei den Altenholzern nach dem verdienten 4:1-Heimsieg am letzten Spieltag der Vorsaison über den TSV Rantrum, denn mit diesem Dreier war der Klassenerhalt in der Landesliga Schleswig besiegelt. © Sonja Paar
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Landesliga Schleswig: Zittern soll vorbei sein - neue Akteure sollen Schwung bringen

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Zittern und Bangen bis zum Ende. An die vergangene Spielzeit haben die Anhänger des TSV Altenholz vermutlich keine schönen Erinnerungen. Auch wenn es letztlich glimpflich ausging. Die Gelb-Schwarzen mussten bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga Schleswig bangen. Dank eines 4:1-Sieges gegen den TSV Rantrum sicherte sich Altenholz den Ligaverbleib. Nach einer aufregenden Saison hieß es: durchatmen, sich neu sortieren und neu aufstellen.

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Mit Liridon Imeri sitzt nun ein neuer Mann auf der Trainerbank, der die Abstiegsgespenster vertreiben soll. Kann der Neu-Coach den gelb-schwarzen Anhängern versprechen, dass sie nicht wieder bis zum letzten Spieltag um den Ligaverbleib zittern müssen? „Im Fußball sind Versprechen immer schwierig und so eine Sache“, lacht Imeri, wird dann ernst: „Ich gehe davon aus, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.“

Mut sammeln in Vorbereitung

Die bisherigen Resultate vor dem Saisonstart machen dem Neu-Coach Mut. Schon in seiner kurzen Amtszeit ist es dem Übungsleiter gelungen, die ersten Erfolge einzufahren. Binnen weniger Wochen ist der TSV Altenholz dank der Siege gegen den VfB Kiel (5:1), die TSG Concordia Schönkirchen (3:2 n.V.), den MTV Dänischenhagen (3:2) und Inter Türkspor Kiel (3:1) ins Finale des Kreispokals Kiel eingezogen. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Und man hat bereits gesehen, dass die Jungs meine Spielidee verstanden haben“, so Imeri, der die Leistungen im Pokal aber nicht allzu hoch hängen will: „Viel wichtiger ist es, in der Saison gute Leistungen zu zeigen. Dennoch sehe ich uns gut gerüstet für die nächsten Wochen.“

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Nach vielen Abgängen und zahlreichen Neuzugängen ist es ihm gelungen, eine Mannschaft zu formen. Eine, die bislang mit positiven Leistungen, guter Stimmung und Teamgeist überzeugt. Dabei spielen vor allem die Akteure eine wichtige Rolle, die aus der A-Jugend hochgezogen wurden. Der TSVA setzt unter Imeri ohnehin verstärkt auf junge Talente. „Sie machen sich bislang hervorragend. Dennoch wollen wir sie behutsam aufbauen“, so der Neu-Coach.

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Dass er eine junge Truppe mit sehr vielen Spielern zwischen 19 und 23 Jahren hat, sieht er nicht als Nachteil. Ganz im Gegenteil. „Es sind sehr gute Spieler hochgekommen. Wir wollen sie formen und sie dahin bringen, dass sie jede Woche ihre Leistung abrufen. Bislang bin ich zufrieden, aber da geht noch mehr“, stellt er klar.Schließlich wollen Imeri und der TSVA in der kommenden Spielzeit nichts mit dem Abstieg zu tun haben und wieder oben angreifen. „Ein einstelliger Tabellenplatz ist definitiv machbar und unser Ziel für die neue Saison“, verdeutlicht der TSVA-Coach und legt nach: „Wir möchten versuchen, so weit wie möglich oben mitzuspielen. Die Jungs haben die Qualität dazu.“ Damit ist klar: Zittern und Bangen sollen in Altenholz der Vergangenheit a