02. Dezember 2019 / 14:25 Uhr

TSV Altenholz nimmt TuS Jevenstedt auseinander – Jannis Sändker und René Joswig mit Doppelpack

TSV Altenholz nimmt TuS Jevenstedt auseinander – Jannis Sändker und René Joswig mit Doppelpack

Sandrine Käthner
Kieler Nachrichten
René Joswig (re., Archivbild) hat das Altenholzer Spiel gegen den TuS Jevenstedt mit seinen Tempoläufen immer wieder nach vorne getrieben und verdiente sich damit ein Sonderlob von TSV-Trainer Liridon Imeri.
René Joswig (re., Archivbild) hat das Altenholzer Spiel gegen den TuS Jevenstedt mit seinen Tempoläufen immer wieder nach vorne getrieben und verdiente sich damit ein Sonderlob von TSV-Trainer Liridon Imeri. © Uwe Paesler
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Bestens erholt von der Pleite der Vorwoche zeigte sich der TSV Altenholz. Das Team von Coach Liridon Imeri kombinierte den am Ende völlig überforderten TuS Jevenstedt fast nach Belieben auseinander, gewann auch in dieser Höhe verdient mit 8:0 und festigte die Tabellenführung in der Fußball-Landesliga Schleswig. Die Verfolger blieben ebenfalls siegreich und den Altenholzern auf den Fersen. Torreich machte es auch der TSV Kronshagen, der bei IF Stjernen Flensborg mit 6:3 die Oberhand behielt. Mit einer derben 1:5-Klatsche gegen den TSV Nordmark Satrup verabschiedete sich Schlusslicht Osterrönfelder TSV mit der Roten Laterne in die Winterpause. Ein versöhnliches Ende nach schwieriger Hinrunde feiert der Gettorfer SC. Im letzten Spiel des Jahres zitterte sich die Elf von GSC-Coach Christian Schössler zu einem 2:1-Erfolg beim TuS Collegia Jübek.

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IF Stjernen Flensborg – TSV Kronshagen 3:6

In der sehr intensiv geführten Begegnung mit vielen Zweikämpfen erwischten die Kronshagener den besseren Start und führten durch Gökhan Kocaoglu (24.), Thore Ceynowa (29.) sowie Philipp Bahr (31.) schon mit 3:0. Es ging kurzweilig weiter über 1:3 (Niklas Lüthje/32.) und 1:4 (Florian Krege/42.) und Ron Hansen (45.+2) zum 2:4-Pausenstand. Nach dem 3:4 (Marvin Hems/50.) schienen die Gäste in Bedrängnis zu kommen. „Wir konnten aber noch eine Schippe drauflegen und am Ende verdient gewinnen“, stellte der Kronshagener Coach Nadeem Hussain fest und lobte Gökhan Kocaoglu sowie Malte Andres: „Mit ihnen hatten wir wieder mehr Zug nach vorne.“ Florian Krege (60.) und Philipp Bahr (82./FE) machten das halbe Dutzend Tore voll.

(Reinhard Gusner)

Landesliga: TSV Altenholz - TuS Jevenstedt

TSV Altenholz – TuS Jevenstedt 8:0

„Ich habe von meinem Team nach der jüngsten 1:6-Niederlage eine Reaktion gefordert und bin sehr zufrieden, wie sie sich präsentiert haben“, freute sich Liridon Imeri, Coach des TSV Altenholz, über die Tor-Gala beim 8:0. Bereits nach zwölf Minuten ging die Heimmannschaft durch einen Treffer von Jon Jessen in Führung. „Jon ist das Herzstück unserer Mannschaft, er hat die wichtigsten Zweikämpfe gewonnen und sich den Treffer verdient“, lobte Imeri seinen Schützling. Und während die Jevenstedter im ersten Durchgang nicht einen Torschuss absetzten, erhöhten Jannis Sändker (31.), Pierre-Didier Webessie (34.) und Lasse Jensen (36.) binnen fünf Minuten noch vor der Halbzeit auf 4:0. Es blieb auch nach der Pause ein einseitiges Fußballspiel, in dem René Joswig (47., 75.), erneut Sändker (56.) und Mats Ellwanger (85.) für den 8:0-Endstand sorgten. Auch Doppelpacker Joswig verdiente sich für seine Tempoläufe ein Sonderlob vom Trainer: „René war immer gefährlich und hat das Spiel permanent nach vorne getrieben.“

Klickt euch durch die Bilder zur Landesliga-Partie zwischen dem TSV Altenholz und dem TuS Jevenstedt (30.11.2019):

Der Jevenstedter Kim Bornholdt (re.) bleibt Kopfballsieger gegen die Altenholzer Christian Olsiewski (mi.) und Jan Patzel (Nr. 24). Zur Galerie
Der Jevenstedter Kim Bornholdt (re.) bleibt Kopfballsieger gegen die Altenholzer Christian Olsiewski (mi.) und Jan Patzel (Nr. 24). ©
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SpVg Eidertal Molfsee – TSV Friedrichsberg-Busdorf 0:3

„Dieses Ergebnis ist unnötig wie ein Kropf“, war der Eidertaler Coach Jörg Ahrens nach dieser „brutalen Niederlage“ enttäuscht. Seine Mannschaft hatte das Spiel überwiegend unter Kontrolle, war am Ende ihrer Aktionen aber nicht konsequent genug beim Abschluss gegen tief stehende Gäste. „Das war in der ersten Halbzeit der einzige gegnerische Torschuss“, kommentierte Ahrens das 0:1 (29.) durch einen 20-Meter-Knaller von Tim Schubert, den Eidertals Keeper Tobias Dittmann gegen die tief stehende Sonne zu spät sah. Im zweiten Durchgang liefen die Platzherren diesem Rückstand vergeblich hinterher, wobei ihre Angriffe nicht mehr so zwingend waren. Tim Schubert (85.) und Sönke Dobberphul (89.) schockten mit ihren Treffern die konsternierten Gastgeber.

(Reinhard Gusner)

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Osterrönfelder TSV – TSV Nordmark Satrup 1:5

Zum Pausenpfiff hatte es so gut ausgesehen für den OTSV. Dank eines Treffers von Kevin Rathjen führte man kurz vor der Halbzeit überraschend mit 1:0 (44.). „Man muss leider zugeben, dass die Pausenführung für uns schon sehr schmeichelhaft war“, gab OTSV-Coach Tim Fuhrmann zu. Sein Team hatte zwar eine gute Phase im ersten Durchgang, spielbestimmend waren jedoch die Gäste. Nach der Pause kamen die Osterrönfelder dann zwar besser ins Spiel, aber Timo Andresen (56.) und Danny Goos (61.) drehten die Partie mit zwei Standards für die Satruper auf 2:1. Danach ging beim Tabellenletzten nicht mehr viel zusammen. „Momentan haben wir leider einfach nicht das Selbstvertrauen, um in solchen Situationen wieder zurück in unser Spiel zu finden“ erklärte Fuhrmann die Niederlage, die Ken Dikun nach seiner Einwechslung per Dreierpack noch auf 5:1 schraubte (66., 67., 80.).

TuS Collegia Jübek – Gettorfer SC 1:2

„So kann man gut in die Weihnachtspause gehen“, freute sich der Gettorfer Trainer Christian Schössler. Doch um diese drei Punkte musste der GSC bis zur letzten Sekunde zittern. Denn obwohl Hannes Schmidt (47.) und Kevin Link (63.) die Gäste in der Anfangsphase der zweiten Hälfte mit 2:0 in Front brachten, verpassten sie es, das Spiel frühzeitig zu entscheiden und vergaben in der Folge beste Torchancen. Stattdessen kamen die Jübeker nach einer Ecke durch den Treffer von Alexander Zeh (75.) noch einmal zum Anschluss und dominierten fortan das Spielgeschehen. „Über hohe Bälle war der TuS in der Schlussphase immer wieder gefährlich, wir kamen kaum noch aus unserer eigenen Hälfte und hatten Glück, dass erst Kevin Link auf der Linie und später der Pfosten uns den Dreier retten konnten“, so Schössler, der jetzt darauf guckt, ob Jevenstedt und IF Stjernen sein Team in ihren Nachholpartien am kommenden Sonnabend in Molfsee und Brunsbüttel auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern lassen.

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32 Tore ©
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