26. August 2019 / 11:33 Uhr

TSV Altenholz und TSV Kronshagen überzeugen

TSV Altenholz und TSV Kronshagen überzeugen

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Liridon Imeri, Trainer des TSV Altenholz, hatte Spaß an der Vorstellung seiner Schützlinge gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf.
Liridon Imeri, Trainer des TSV Altenholz, hatte Spaß an der Vorstellung seiner Schützlinge gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf. © Sönke Ehlers
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Clever. Kompromisslos. Eiskalt. Der TSV Altenholz bleibt dank des 4:0-Heimsieges gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf der Spitzengruppe auf den Fersen. Hängende Köpfe erneut beim Gettorfer SC: Die 0:2-Pleite bei IF Stjernen war die vierte Niederlage der jungen Saison. Selbes Bild in Jevenstedt: Auch die Mannen von der Jevenau konnten zum vierten Mal nichts Zählbares mitnehmen. Der TuS verlor mit 2:5 bei Collegia Jübek. Dagegen feierte der TSV Kronshagen einen verdienten 5:2-Auswärtserfolg beim MTV Tellingstedt und verbucht ebenso wie der Tabellenführer von der SpVg Eidertal Molfsee (2:2 gegen TSV Lägerdorf) zehn Punkte auf dem Konto.

TSV Altenholz - TSV Friedrichsberg-Busdorf 4:0

Die Freude über den 4:0-Heimerfolg war Liridon Imeri, Trainer des TSV Altenholz, ins Gesicht geschrieben. „Das war ein rundum gelungener Tag“, sagte er zufrieden. Altenholz hatte von Beginn an das Spiel unter Kontrolle, Jannis Sändker leitete mit einem Doppelpack ein (9., 31.). „Wir haben aus der Derbyniederlage gegen Gettorf gelernt. Wir standen sehr stabil, waren clever und haben uns belohnt“, so Imeri, nach dem auch in der Höhe verdienten Heimsieg. Aus einer sicheren Defensive heraus versuchten die Hausherren in Halbzeit zwei, die Gäste auszukontern. Mit Erfolg: Pierre Didier Webessie (74.) und Brian Otto (79.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

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Klickt euch durch die Fotos zur Partie zwischen dem TSV Altenholz und dem Gettorfer SC:

Altenholz-Akteur Jan Patzel (li.) ist in den Gettorfer Strafraum vorgestoßen und spielt den Ball gegen Yannick Wolf und Sascha Iwers (re.) ins Zentrum der Box. Zur Galerie
Altenholz-Akteur Jan Patzel (li.) ist in den Gettorfer Strafraum vorgestoßen und spielt den Ball gegen Yannick Wolf und Sascha Iwers (re.) ins Zentrum der Box. ©

TSV Lägerdorf – SpVg Eidertal Molfsee 2:2

Es dauerte eine Weile, ehe sich die Eidertaler nach dem frühen Rückstand durch Bastian Peters (5.) und der aggressiven Zweikampfführung der Gastgeber auf deren Spielweise eingestellt hatten. Louis Schütt schaffte den schnellen Ausgleich (11.), doch nur wenige Minuten später brachte Peters die Lägerdorfer wieder in Führung (18.). Noch vor dem Pausenpfiff erzielte Jakob Urbat den erneuten Ausgleich (39.) für die Eidertaler. Die stellten sich zunehmend besser auf das physische Spiel der Heimelf ein. „Je länger das Spiel dauerte, desto ansehnlicher wurden unsere Aktionen“, war Eidertals Coach Jörg Ahrens am Ende zufrieden mit dem Ergebnis. Sein Keeper Vaios Papadoudis klärte nach anfänglicher Unsicherheit in seinem ersten Ligaeinsatz vier brenzlige Situationen und hatte damit ebenso wie Livius Höckendorff in der Abwehr großen Anteil am Punktgewinn. Andererseits hätten die Eidertaler in der Nachspielzeit fast noch das Siegtor erzielt, als ein Knaller von Marco Quoos nur knapp am Lattenkreuz vorbei ging.

(Reinhard Gusner)

IF Stjernen Flensborg - Gettorfer SC 2:0

Ein gebrauchter Nachmittag für den GSC. „Wir haben die ersten 20 Minuten völlig verschlafen“, ärgerte sich GSC-Coach Christian Schössler. Gleich in der zweiten Minute kassierten die Rot-Weißen den ersten Gegentreffer, um sich elf Minuten später das Tor zum Endergebnis einzufangen. „Wir waren passiv und überhaupt nicht in den Zweikämpfen“, so Schössler, dessen Mannschaft dem Rückstand hinterherlief. Der GSC hatte zahlreiche Möglichkeiten, ließ aber die Präzision im Abschluss vermissen. „Uns fehlte teilweise auch einfach das gewisse Quäntchen Glück vor dem Tor“, haderte der GSC-Coach.

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TuS Collegia Jübek - TuS Jevenstedt 5:2

Es fing gut an. Sebastian Hehnke (31.) brachte den TuS in Führung. In einem in den ersten 45 Minuten ausgeglichenen Spiel standen die Gelb-Blauen tief, um nach Ballgewinnen schnell in den Offensivmodus zu schalten, und ließen in der Defensive keine nennenswerten Torchancen zu. „Doch dann hat uns der Ausgleichstreffer den Stecker gezogen. Die Luft war auf einmal raus“, analysierte TuS-Trainer Patrick Nöhren, dessen Team im zweiten Durchgang innerhalb von 27 Minuten fünf Gegentreffer schlucken musste. „Da haben wir uns teilweise sehr dusselig angestellt“, monierte der Coach der Gelb-Blauen. Der Treffer von Robin Grell (80.) war nur noch Ergebniskosmetik.

Osterrönfelder TSV - TSV Rantrum 0:0

Keine Tore in Osterrönfeld nach einer Begegnung auf Augenhöhe, bei der keine Mannschaft offensiv überzeugen konnte. Die erste Halbzeit dominierten die Gäste, ohne Torerfolg. Der OTSV musste früh zweimal wechseln, was der Mannschaft von Co-Trainer Tim Fuhrmann nicht gefallen konnte. In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild, der Gastgeber war spielbestimmend mit ein paar guten Chancen. „Wir können mit dem einen Punkt zufrieden sein, auch wenn aufgrund der zweiten Hälfte drei Punkte drin gewesen wären“, betonte Fuhrmann.


Klickt euch durch die Bilder zum Spiel zwischen dem Osterrönfelder TSV und dem FC Reher/Puls:

Thore Bannow (re.) gegen Reher/Puls-Akteur Joshua Seider. Zur Galerie
Thore Bannow (re.) gegen Reher/Puls-Akteur Joshua Seider. ©

MTV Tellingstedt – TSV Kronshagen 2:5

Zwei Hochkaräter in den ersten Minuten versiebten die Platzherren, ehe ihnen durch Nils Müller mit einem 17-m-Volleyknaller doch das 1:0 (12.) gelang. „Da waren wir noch nicht drin im Spiel, haben aber gute Antworten gefunden“, war TSVK-Coach Nadeem Hussain froh, dass sein Team sich schnell erholte. Carlo Honoré Heinrich sorgte mit drei Treffern (15., 23., 53.) für einen 3:1-Vorsprung der Kronshagener. Der schmolz aber dahin, da die Gäste sich im zweiten Durchgang offenbar zu sicher fühlten und sich ihren obligatorischen Hänger nahmen. Die Gastgeber drehten wieder auf und stellten ihren Gegner vor Herausforderungen, nachdem es 2:3 (Sascha Zimmermann/62.) hieß. „Diese Phase haben wir schadlos überstanden und unsere Konter erfolgreich zu Ende gebracht“, bilanzierte Nadeem Hussain nach Toren durch Malte Andres (84.) und Thorge Jeß (90.).

(Reinhard Gusner)

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