19. August 2019 / 19:22 Uhr

TSV Bargteheide gewinnt Spitzenspiel beim TSV Nahe

TSV Bargteheide gewinnt Spitzenspiel beim TSV Nahe

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Abdullah Besli rettete dem SVT Bad Oldesloe in der Nachspielzeit einen Punkt.
Abdullah Besli rettete dem SVT Bad Oldesloe in der Nachspielzeit einen Punkt. © fussball.de
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Aufsteiger TSV Trittau nun schon Zweiter.

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TSV Nahe - TSV Bargteheide 0:3

Bargteheide bleibt ungeschlagen und bringt dem hoch gehandelten TSV Nahe die zweite Saisonniederlage bei. Die blutjungen Bargteheider gingen durch einen Elfmeter in der 27. Minute in Front. Nahes Schlussmann Lennart Braasch legte einen Stürmer der Gäste im Strafraum und Hendrik Hoffmeyer ließ sich nicht zwei Mal bitten. Der Spitzenreiter hatte über die gesamte Spielzeit das Plus an Spielanteilen und Torszenen. Lenn Postel sorgte mit dem 2:0 für die Vorentscheidung und Jan Luca Schulz machte mit dem 3:0 in der 76. Minute endgültig alles klar.

Michael D'Urso: "Bis zum Elfmeter war es komplett ausgeglichen. Zweite Halbzeit bestrafen sie unsere zwei individuellen Fehler eiskalt und haben da clever reagiert. Insgesamt geht die Niederlage auch in Ordnung, denn Bargteheide hatte mehr Spielanteile. Ein verdienter Sieg für den TSV. Für uns heißt es jetzt Mund abputzen und auf das Kreispokal-Spiel am Dienstag gegen MTV Segeberg zu fokussieren."

Kevin Bothstede: "Wir haben das Spiel von der ersten Minute an kontrolliert, aber in der ersten Hälfte Mühe gehabt, Lücken in der Abwehr von Nahe zu finden. Nur ein berechtigter Strafstoß nach Foul an Jan Schulz wurde durch Hendik Hoffmeyer verwandelt. In der zweiten Halbzeit haben wir schneller die Seiten gewechselt und verbessertes Passspiel gezeigt, dadurch kamen wir zu mehr Chancen. Über eine super Passkombination eingeleitet von Jannis Rieger und David Timmermann konnte Lenn Postelt nach Querpass das 2:0 erzielen. Das 3:0 war ein schöner Pass auf Jan Schulz, der aus 14 Metern halbhoch ins Eck schoss. Es gab sogar noch weitere Chancen für uns."

TSV Trittau in der zweiten Hälfte eiskalt

SG Oering-Seth - TSV Trittau 2:6

Aufsteiger TSV Trittau konnte seinen bereits dritten Sieg einfahren. Bereits nach vier Minuten ging Trittau durch Darijo Kramers Strafstoß nach vorne. Florian Rieckmann schaffe es nach 28 Minuten auszugleichen. Dank des Tores von Bennet Jensch kurz vor der Pause ging der TSV mit einem knappen Vorsprung in die Kabine. Nach den drei Toren von Darijo Kramer, Lucas Hildebrand und Robin Waidikat war allen Zuschauern klar, dass Trittau auch dieses Spiel für sich entscheiden würde. Andre Bannenberg erhöhte auf 6:1, ehe Ömer Alayli den Endstand herstellte.

Klaus-Dieter Koch: "In der Defensive sind wir momentan einfach noch nicht kreisligatauglich. Wir bekommen den Spagat zwischen Defensive und Offensive nicht über ein ganzes Spiel hin. 60 Minuten lang haben wir es eigentlich gut gemacht. Das 1:2 fällt dann auch zu einfach und beim 1:3 sind wir auch nicht konsequent genug. Defensiv sind wir eingebrochen und unsere Kraft ließ nach. Einige Ausfälle können wir momentan nicht kompensieren. Mehr ist momentan wohl nicht drin."

Matthias Räck: "Es lief zuerst genau so, wie wir uns das vorgestellt haben. Dann haben plötzlich Laufbereitschaft und Kommunikation gefehlt. Wir haben schon um das 1:1 gebettelt. Das 2:1 war dann ein kleiner Befreiungsschlag. Später hatten wir dann mehr Raum für uns, weil Oering etwas aufgemacht hat. Dann haben wir das Spielen wieder eingestellt. Im Endeffekt hätten wir noch höher gewinnen können. Ich denke aber nicht, dass Oering-Seth am Ende was mit dem Abstieg zu tun haben wird. Das ist gerade vorne eine ganz gute Truppe."

VfL Oldesloe spielt nach 2:5 noch Remis

SSC Hagen Ahrensburg II - VfL Oldesloe 5:5

Torfestival und ein munterer Kick an der Hagener Allee! Adrian Matysik brachte den Verbandsliga-Absteiger nach 13 Minuten in Führung, aber Jonas Wilde hatte die richtige Antwort parat. Wilde war es auch, dank dessen Tor die SSC-Reserve zur Pause knapp führte. VfL-Keeper Patrick Ave verletzte sich am Knie und wurde durch Feldspieler Dennis Dabelstein ersetzt. Zwar glich Wais Pirzada direkt nach der Pause aus, aber die Freude hatte nicht lange Bestand, denn Paul Kappner und Alexander Kordys markierten binnen einer Minute zwei Treffer. Kappners zweites Tor sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung. Man sollte sich aber getäuscht sehen. Matysik machte sein zweites Tor und Ahrensburgs Maic Appel musste nach gelb-roter Karte duschen gehen. Spannung kam endgültig nochmal auf, als Marvin Bastian in der 80. Minute das 4:5 aus Oldesloer Sicht gelang. Und tatsächlich netzte Oldesloe in der 92. Minute noch zum 5:5-Ausgleich, als Mattis Kringel traf.

Heiko Henneking: "Tolle Moral unserer Mannschaft! Wir liegen bis zur 70. Minute mit 5:2 hinten und nehmen am Ende einen wichtigen Punkt mit nach Hause. Mit ein wenig Glück können wir in der Nachspielzeit sogar das Spiel noch gewinnen. Nach gut 20 Minuten verletzte sich unser Keeper schwer am Knie und wir mussten über 70 Minuten mit einem Feldspieler im Tor spielen, diesen Punkt haben wir auch für ihn erkämpft."

Besli trifft in der Nachspielzeit für Türkspor

SVT Bad Oldesloe - FSG Südstormarn 3:3

Südstormarn bleibt nach vier Spielen weiter ungeschlagen, kommt aber nicht über ein 3:3 bei Türkspor Oldesloe hinaus. Obwohl die FSG die spielbestimmende Truppe war, schaffte man es letztlich nicht, den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Im ersten Abschnitt traf lediglich Dennis Ratzlaff für die Gäste. Oldesloe antwortete nach der Pause durch Enes Serbest. Nachdem Patrick Rösler und Timo Vollert erfolgreich waren, setzte niemand mehr einen Pfifferling auf Türkspor. Spannend wurde es nach dem 2:3 durch Bilal Toure. Nach einem Eckstoß gelang Abdullah Besli noch das 3:3.

Sebastian Fojcik: "Wenn du 1:3 hinten bist und noch einen Elfmeter verschießt, muss man mit dem 3:3 zufrieden sein. Eigentlich waren wir tot, holen am Ende aber nochmal eine Ecke heraus. Die beiden letzten Gegentore fallen viel zu leicht, die dürfen so nicht fallen. Wir belohnen uns noch nicht genug. Spielerisch waren aber wieder Fortschritte zu erkennen."

Wentorf macht aus 0:2 ein 5:2

S.I.G. Elmenhorst - SG Wentorf-S./Schönberg 2:5

Das war der erste Saisonsieg für Wentorf-Sandesneben, während Aufsteiger Elmenhorst mit erst zwei Punkten Drittletzter ist. Durch zwei fein herausgespielte Kontertore durch Niclas Rau führte die S.I.G. bis zur 64. Minute sogar mit 2:0 und verliert am Ende trotzdem noch mit 2:5. Nach dem ersten Gegentor von Karl Boos bekam der Aufsteiger plötzlich weiche Knie und fing sich den Ausgleich, als Max Kuhlmann traf. Keine 60 Sekunden später bescherte Lucas Molter seiner Mannschaft erstmals die Führung. Till Kramp und der eingewechselte Niclas Riesel schossen die Treffer Vier und Fünf für die SG.

Dennis Köpke: "Wentorf-S hatte mehr Spielanteile und unser 1:0 und 2:0 fiel genau in zwei Druckphasen, jedoch ließ sich Wentorf-S dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Bei den folgenden drei Toren schaffen wir es nicht den Ball zu klären und werden prompt bestraft. Um noch einen Punkt zu holen machen wir hinten auf und bekommen dann ein Kontertor. Bei unserem letzten Gegentor schießt unser Torwart dann auch noch den Gegner an und der muss nur noch einschieben. Alles in allem ein verdienter Sieg für Wentorf-S."

Christian Hinze: "Meine Mannschaft beweist nach 0:2-Rückstand eine tolle Moral und dreht das Spiel letztendlich verdient."

JuS Fischbek siegt und kündigt Verstärkung an

FFC Nordlichter Norderstedt - JuS Fischbek 0:4

Der Aufsteiger aus Norderstedt bleibt in der Kreisliga Süd weiterhin Schlusslicht und konnte bislang noch keinen einzigen Zähler einfahren. Gerade offensiv präsentiert sich der FFC viel zu harmlos. Nach dem Tor von Kevin Passow per direktem Freistoß ging Fischbek in Front. Zwei Elfmeter von Ole Stoffers trugen maßgeblich zum Auswärtssieg des JuS bei. Jiyan Öncu stellte mit seinem schönen Sololauf den 4:0-Endstand her.

Hendrik Lampen: "Bittere Niederlage für uns. Auch wenn es blöd klingt, Fischbek war nicht besser. Wir müssen nach zehn Minuten 2:0 führen, dann nimmt der Schiedsrichter leider maßgeblich Einfluss auf das Spiel, unberechtigter Freistoß führt zum 0:1, zwei sehr zweifelhafte Elfmeter zum 0:2 und 0:3, damit war das Spiel entschieden."

Bahattin Altinalana: "In den ersten zehn Minuten hat Norderstedt noch eine Chance gehabt. Anschließend wurden wir immer besser und sind verdient mit einem Freistoß von Kevin Passow in Führung gegangen. In einer nicht so ansehnlichen Partie haben wir wieder einige Chancen liegen lassen und die Tore dann erzwungen mit zwei klar berechtigenden Elfmetern, die Ole Stoffers verwandelt hat. Das letzte Tor war ein schönes Solo von Jiyan Öncü. Fazit: Norderstedt war viel mit sich selbst zugange und sie haben sich gegenseitig nur bepöbelt. Und wir nutzen unsere Chancen aus dem Spiel immer noch nicht..Eventuell können wir uns im Angriff zur kommenden Woche noch einmal neu verstärken. Unser Torwart Marc Wenk, der von den Nordlichtern kam, hat sich kurz vor der Halbzeit wohl schwer verletzt. Knie verdreht wir hoffen nicht das schlimmste!"

Zwei Hoisdorfer Joker stechen

SSV Großensee - TuS Hoisdorf 2:2

Der SSV Großensee bleibt auch in viertem Spiel ohne Sieg, spielt 2:2 gegen Hoisdorf, das mit aktuell vier Punkten hinter seinen Erwartungen bleibt. Jannis Rühe brachte den SSV bereits nach neun Minuten in Führung. Henrik Schaaf, der in der Pause gekommen war, markierte in der 54. das 1:1. Adrian Schönbeck-Zenge machte das 2:1 für Großensee, aber mit Fabio Buchwald stach auch der zweite Hoisdorfer Joker, der ebenfalls nach dem Seitenwechsel eingewechselt worden war."

Robert Stadthaus: "Spiel auf kämpferischen Niveau gut, aber spielerisch eher Hausmannskost. TuS Hoisdorf fast über die gesamte Spielzeit spielerisch besser, aber im Abschluss nicht zwingend, Großensee hat alles in den Kampf gelegt und kam auch so zu der einen oder anderen Torchance. Zweite Halbzeit Hoisdorf mit dem Willen das Spiel zu drehen - starke 15 Minuten - mit der Belohnung in der 54. Minute durch Schaaf . Großensee nun mit offenem Visier dagegen haltend, schießt in der 80. Minute das 2:1 durch Schönbek-Zenge. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung durch TuS irgendwie auch nicht ganz unverdient - kämpferisch am Limit nun den Rest der Spielzeit gegen wütende Angriffe der Hoisdorfer fiel der Ausgleich in der 89. Minute durch einen abgefälschten Schuss durch Buchwald . Alles in allem ein Derby auf mäßigem spielerischen Niveau, aber kämpferisch absolut in Ordnung. Spielerisch war die TuS schon überlegen, aber auf den Punkt können wir aufbauen."

Yilmaz Ince: "Momentan ist schon etwas Frust da. Wir machen die Dinger vorne einfach auch nicht konsequent. Großensee kommt glaub ich drei Mal nach vorne und macht zwei Tore. Das zweite Gegentor war sehr skurril. Auch nach dem 2:2 haben wir noch mindestens drei sehr gute Möglichkeiten. Wir schauen jetzt aber in die Zukunft und hoffen, dass wir ein wenig mehr Glück haben. Das Glück müssen wir uns durch Fleiß aber auch erarbeiten."

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