09. April 2018 / 15:31 Uhr

TSV Bordesholm lässt SG Geest 05 keine Chance

TSV Bordesholm lässt SG Geest 05 keine Chance

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schnelles Umschaltspiel durch Felix Knuth (#10 gelb, rechts). Der Klausdorfer Captain Karsten Andre Jordan (#12 weiß, am Boden) muss Knuth ziehen lassen.
Schnelles Umschaltspiel durch Felix Knuth (#10 gelb, rechts). Der Klausdorfer Captain Karsten Andre Jordan (#12 weiß, am Boden) muss Knuth ziehen lassen. © Karsten Freese [ByteAttack]
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Punkteteilung stattdessen im Verfolgerduell zwischem den TSV Klausdorf und dem Osterrönfelder TSV

Führungswechsel in der Fußball-Landesliga Schleswig: Auch im Rückspiel musste sich der bisherige Spitzenreiter Gettorfer SC dem Tabellenzweiten TSV Kropp geschlagen geben und gab den ersten Platz nach einem 0:2 an die Elf von Dirk Asmussen ab. Hinter diesen beiden wird das Gerangel immer größer, denn der TSV Bordesholm gab sich gegen die SG Geest 05 keine Blöße und gewann mit 8:0. Und auch die Husumer SV punktete gegen den TSV Altenholz dreifach. Wichtige Zähler für den Klassenerhalt fuhren der Heikendorfer SV und Concordia Schönkirchen ein.

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Büdelsdorfer TSV – FC Kilia Kiel 2:0

Wenn überhaupt eine Mannschaft den Sieg verdient hatte, dann die Gastgeber. Sie benötigten dafür aber einen Patzer von Torben Wiese, den Tim Münz (82.) zum 1:0 nutzte. Anschließend waren die Kieler körperlich nicht mehr in der Lage, sich aufzuraffen. Fast mühelos gelang Mats Henke (87.) die Entscheidung. Beide Teams lieferten einen müden Frühlingskick ab. Eine einzige Torchance bis zur Pause durch Münz (40.) kennzeichnete die Harmlosigkeit beider Teams. Anschließend hatte der Sieger mehr zuzusetzen. „Das waren drei Punkte für den Klassenerhalt. Der Sieg tut gut für die Moral“, sagte BTSV-Trainer Bill Chaffe. „Wir haben kämpferisch unser Bestes gegeben“, sagte FC-Trainer Thomas Schwantes, der den nimmermüden Einsatz von Mirco Bode lobte.

TSV Klausdorf – Osterrönfelder TSV 0:0

Gegen die Gäste, die sich auf eine konsequente Defensivarbeit konzentrierten, hatten es die stark ersatzgeschwächten Klausdorfer schwer, eine Lücke zu finden. „Uns haben einfach die Mittel gefehlt. Chancen waren eher Zufall. Wir haben den Ball nicht einmal aufs gegnerische Tor bekommen“, ärgerte sich Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz, dass Feldspieler Florian Kuklinski, der das OTSV-Tor hütete, nicht mehr zu tun bekam. Dagegen zeigte sich Klausdorfs Torwart Malte Möller gegen Niklas Neumann (7.) und Felix Knuth (29.) auf dem Posten. Klausdorfs beste Möglichkeit vergab Christer Reiser, der ledigliche den Außenpfosten traf (52.). „Ein überschaubares Niveau und ein gerechtes Ergebnis“, resümierte Dennis Trociewicz.

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Die Bilder zur Begegnung zwischen dem TSV Klausdorf und dem Osterrönfelder TSV:

Josef Hypius (#13 gelb, am Boden) hat die Führung schon auf dem Fuß, scheitert aber vor dem leeren Tor an Karsten Andre Jordan (#12 weiß links) und Kevin Woehlk (#21 weiß rechts). Zur Galerie
Josef Hypius (#13 gelb, am Boden) hat die Führung schon auf dem Fuß, scheitert aber vor dem leeren Tor an Karsten Andre Jordan (#12 weiß links) und Kevin Woehlk (#21 weiß rechts). ©

TSV Bordesholm – SG Geest 05 8:0

In einer einseitigen Begegnung gingen die Platzherren zwar früh in Führung (2.), doch auch nach dem 2:0 (29.) sah es beim Pausenpfiff nicht nach einem solchen Debakel für die Gäste aus. Während TSV-Keeper Patrick Dahmen kaum beschäftigt war, häuften sich im zweiten Durchgang vor seinem Gegenüber Sören Wiechert die torreifen Situationen. „Wir haben bis zum Schluss Dampf gemacht“, sah TSV-Coach Björn Sörensen seine Spieler topfit auftrumpfen. Und schließlich auch noch reichlich treffen: Allein in den letzten 13 Minuten erzielten sie fünf Tore und schossen sich damit für das Spitzenspiel am Mittwoch beim Tabellenführer TSV Kropp ein. Malte Lucht (2., 88.), Thies Kalina (29.), Mika Jöhnck (60.), Nick Lemke (77.), Jannik Weltrowski (80.) und Aaron Meyerfeldt (83., 87.) teilten sich die Torausbeute.

Blau-Weiß Löwenstedt – Heikendorfer SV 1:2

Ein glücklicher Sieg der Gäste in einer umkämpften, aber fairen Partie. „Löwenstedt hätte einen Punkt verdient gehabt. Wir hatten das Glück des Tüchtigen, dass wir in der Nachspielzeit durch unseren Joker das Tor erzielt haben“, sagte HSV-Coach David Lehwald. Die Heikendorfer gingen durch Tim Mordhorst (37.) verdient in Führung, die Lorenzen (47.) per Foulelfmeter egalisierte. Dann hatte der eingewechselte Dennis Störmer in der Nachspielzeit seinen Auftritt, als er mit dem Schlusspfiff für den HSV traf. „Wir müssen aus diesem Spiel trotzdem viel lernen und aufarbeiten“, so Lehwald.