14. September 2020 / 12:12 Uhr

TSV Bordesholm: Björn Sörensen wünscht sich "mehr Körperlichkeit"

TSV Bordesholm: Björn Sörensen wünscht sich "mehr Körperlichkeit"

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Mit diesem Team möchte der TSV Bordesholm es in dr Oberligasaison 2020/21 in die Meisterrunde schaffen.
Mit diesem Team möchte der TSV Bordesholm es in dr Oberligasaison 2020/21 in die Meisterrunde schaffen. © Reinhard Gusner
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Das Ziel für die Oberligasaison 2020/21 ist klar: Der TSV Bordesholm möchte es in die Meisterrunde schaffen. Was dazu nötig ist und wie sich das Team um verändert hat, erklärt Björn Sörensen.

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Nach den winterlichen Spekulationen über die eventuelle Einstellung des Spielbetriebes und 196 Tage nach dem letzten Punktspiel blickt man im Lager des TSV Bordesholm längst wieder zuversichtlich auf die neue Saison der Fußball-Oberliga.
Auch die wird nach dem Abbruch der letzten Saison erneut eine besondere, nicht nur wegen der Corona-bedingten Hygieneauflagen. Die Oberliga ist in eine Nord- und eine Südstaffel eingeteilt worden. Nach der Vorrunde (mit Hin- und Rückspiel) werden die Teams entsprechend ihrem Tabellenstand getrennt in einer Meister- und einer Abstiegsrunde weiterspielen. So wie schon einmal in der Saison 1927/28 in der damaligen Kreisliga Schleswig-Holstein, als die oberste Landesklasse sogar höchste deutsche Spielklasse war.

„Ein spannendes Format“, findet der Bordesholmer Chefcoach Björn Sörensen, der gute Voraussetzungen für die Serie sieht: „Im Winter stand bei uns der Rückzug aus der Oberliga im Raum. Die Spieler haben Abstriche gemacht und wir alle sind noch enger zusammengerückt.“ Auch daran orientiert sich die Zielsetzung: „Wir wollen unter die ersten vier der Tabelle kommen und damit die Meisterrunde erreichen“, steckt Sörensen den Kurs ab. Um den auch einschlagen zu können, sieht der Bordesholmer Coach noch Verbesserungsbedarf. „Mit unseren sehr erfahrenen Neuzugängen müssen wir dazu übergehen, nicht wieder alles spielerisch lösen zu wollen. Gegen tief stehende Gegner braucht es auch mehr Körperlichkeit, mehr stabile Effektivität und eine bessere Chancenverwertung“, so die Vorstellungen von Björn Sörensen. Dabei vertraut er auch auf die in der Ober- und Regionalliga tätig gewesenen Neuen Philipp Spohn, Florian Härter und Rückkehrer Sebastian Klimmek.

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Auch das Bordesholmer Trainerteam hat einen prominenten Neuzugang erhalten: Thorsten Gutzeit, der 2013 Holstein Kiel in die 3. Liga geführt und mit dem TSV Schilksee 2015 den Aufstieg in die Regionalliga geschafft hat (damals mit Björn Sörensen als Co-Trainer), ist neuer „Co“ bei den Bordesholmern. „Super“, freut sich Sörensen, der in dieser Konstellation keine Probleme sieht: „Wir werden alle von Thorstens Erfahrungen profitieren.“ Eine Änderung im Funktionsteam gab es auf dem Managerposten: Mit Peter Brandt ist der Vorgänger des ausgeschiedenen Matthias Hummel auch dessen Nachfolger geworden.Ein „kleiner Rekord“ ist mit dem Auswärtsspiel zum Saisonauftakt bei der Husumer SV am 19. September (14 Uhr) erreicht: Erstmalig seit 1935 geht eine Bordesholmer Mannschaft in der höchsten Landesklasse in eine dritte Saison hintereinander.

Kader

Tor: Felix Rathjen, Thorsten Schütt
Abwehr: Sebastian Hummel, Simon Stegner, Tilman  Stegner  (TSG  1846  Bretzenheim),  Alexander  Meyerfeldt,  Jan-Niclas  Bräunling, Maximilian Musci, Luca Groth, Philipp Spohn (Eutin 08), Marvin Mohr
Mittelfeld: Florian Härter (Eutin 08), Jannick Ostermann, Mika Jöhnck, Eugen Halili, Stian-Petter Waschko, Jasper Bandholt, Jannik Holz, Aaron Meyerfeldt
Angriff: Malte Lucht, Sebastian Klimmek (SV Todesfelde), Nick Lemke.

Abgänge: Tom Morschheuser (Studium in Hamburg), Malte Petersen (SC Weiche Flensburg 08), Mattes Sievers (TuS Bargstedt), Rune Karstens (TSV Altenholz), Felix Schlagelambers (Ziel unbekannt), Jonas Römpke (eigene Zweite).

Trainer- und Funktionsteam

Trainer: Björn Sörensen (im fünften Jahr)
Co-Trainer: Thorsten Gutzeit, Michael Nordheim
Torwarttrainer: Michael Nordheim
Athletiktrainer: Tobias Hipp
Ligamanager: Peter Brandt
Betreuer: Roland Gogolok
Physiotherapeuten: Nicole Steinert, Marco Peters

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Saisonziel: Meisterrunde
Favoriten: TSB Flensburg, SC Weiche Flensburg 08 II.